Laila Ali

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Laila Ali Boxer
Laila Ali
Daten
Geburtsname Laila Ali
Gewichtsklasse Halbschwergewicht
Nationalität US-Amerikanisch
Geburtstag 30. Dezember 1977
Geburtsort Miami Beach
Stil Linksauslage
Größe 1,78 m
Kampfstatistik
Kämpfe 24
Siege 24
K.-o.-Siege 21
Niederlagen 0

Laila Ali (* 30. Dezember 1977 in Miami Beach, Florida) ist eine US-amerikanische Boxerin.

Werdegang[Bearbeiten]

Laila Ali ist die Tochter von Muhammad Ali. Anfang 1999 überraschte sie die Boxwelt mit der Entscheidung, in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und als professionelle Boxerin ihr Geld zu verdienen. Am 8. Oktober 1999 gewann Ali ihr Profidebüt gegen April Fowler durch KO in der ersten Runde. Am 8. Juni 2001 standen sich Ali und die bereits 40-jährige Jackie Frazier-Lyde, Tochter von Joe Frazier, im Ring gegenüber. Erstmals in der Geschichte des amerikanischen Bezahl-Fernsehens wurde ein Frauenboxkampf zur Hauptsendezeit ausgestrahlt, angekündigt als Ali/Frazier IV, in Anlehnung an die drei legendären Kämpfe der Väter der beiden Boxerinnen. Ali gewann den auf acht Runden angesetzten Kampf nach Punkten, kehrte aber erst rund ein Jahr später wieder in den Ring zurück zum Kampf gegen Shirvelle Williams.

Am 17. August 2002 gewann Ali den Weltmeistertitel in der Version der IBA nach zwei Runden gegen Suzzette Schneiders, und fügte diesem Sieg am 9. November desselben Jahres die Titel der WIBA und IWBF hinzu, als sie Valerie Mahfood nach acht Runden besiegte. Am 21. Juni 2003 verteidigte sie ihre Titel im Rückkampf gegen Mahfood abermals durch KO. Es folgten weitere Kämpfe, die sie alle gewann, meist durch K.O.

Unter anderem verteidigte Ali ihre Titel am 30. Juli 2004 in der Heimatstadt ihres Vaters, Louisville, Kentucky. Ali kämpfte erfolgreicher gegen Monica Nuñez als Mike Tyson, der den Hauptkampf gegen Danny Williams verlor. Am 24. September 2004 gewann Ali den Titel der Leichtschwergewichtsklasse nach IWBF-Version. Am 11. Juni 2005, wiederum als Vorkampf von Tyson gegen Kevin McBride, besiegte Ali Erin Toughill und gewann als zweite Frau nach Jackie Nava den Titel in der WBC. Der Kampf wurde kurz vor Ende der dritten Runde vom Schiedsrichter abgebrochen, nachdem Toughill, nach einer Serie von über zwanzig Treffern, blutend in einer Ecke stand.

Am 17. Dezember 2005 gewann sie im Rahmen des Weltmeisterschaftskampfes von Nikolai Walujew und John Ruiz bei ihrem ersten Auftritt in Deutschland gegen die Schwedin Asa Sandell, am 11. November 2006 im New Yorker Madison Square Garden gegen Shelley Burton.

Im Februar 2007 besiegte Ali in ihrem bislang letzten Kampf Gwendolyn O'Neil mit einem K.O. in der ersten Runde.

Privatleben[Bearbeiten]

Seit August 2008 sind Ali und ihr Ehemann, der Footballspieler Curtis Conway, Eltern eines Sohnes und seit April 2011 haben die beiden eine Tochter. Laut eigener Aussage ist Laila Ali kein Moslem.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Laila Ali: Laila Ali is on Facebook. 20. Juli 2014, abgerufen am 21. Juli 2014 (englisch).