Laleh (Sängerin)

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Laleh (2009)
Laleh (2009)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Laleh
  SE 1 07.04.2005 (71 Wo.)
Prinsessor
  SE 3 14.12.2006 (29 Wo.)
Me and Simon
  SE 2 30.01.2009 (14 Wo.)
Sjung
  SE 1 03.02.2012 (49 Wo.)
  NO 1 03.02.2012 (36 Wo.)
Colors
  SE 2 25.10.2013 (… Wo.)
  NO 4 43/2013 (… Wo.)
Singles[1]
Invisible (My Song)
  SE 7 10.02.2005 (8 Wo.)
Live Tomorrow
  SE 20 08.09.2005 (22 Wo.)
  DK 11 24.02.2006 (5 Wo.)
Forgive but Not Forget
  SE 46 23.02.2006 (1 Wo.)
Snö
  SE 14 10.01.2008 (9 Wo.)
Simon Says
  SE 41 23.01.2009 (3 Wo.)
Big City Love
  SE 32 30.01.2009 (2 Wo.)
Just nu
  SE 25 11.11.2011 (8 Wo.)
Ängeln i rummet
  SE 6 18.11.2011 (15 Wo.)
All vill till himmelen men ingen vill dö
  SE 25 25.11.2011 (6 Wo.)
Here I Go Again
  SE 41 09.12.2011 (3 Wo.)
Some Die Young
  SE 9 03.02.2012 (… Wo.)
  NO 1 06/2012 (… Wo.)
  DE 68 13.09.2013 (… Wo.)
  AT 8 31.01.2014 (… Wo.)
Colors
  SE 33 18.10.2013 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Laleh Pourkarim (* 10. Juni 1982 in Bandar Anzali, Iran) ist eine schwedische Musikerin und Schauspielerin iranischer Abstammung, die unter ihrem Künstlernamen Laleh auftritt.

Karriere[Bearbeiten]

Als sie ein Jahr alt war, flohen ihre Eltern mit ihr aus dem Iran. Über Aserbaidschan, Minsk, Ost-Berlin und Tidaholm landeten sie schließlich in Göteborg, wo Laleh eine musikalische Ausbildung am Hvitfeldtska gymnasiet erhielt.

Im Jahr 2000 spielte Laleh die Rolle der Yasmin in Josef Fares’ Film Jalla! Jalla!.

Am 5. Februar 2005 kam ihre erste Single Invisible (My Song) über das Label Warner auf den Markt. Sie brachte ihr sofort den Durchbruch und wurde ein Top-Ten-Hit. Ihr nach ihr selbst benanntes Debütalbum stieg danach auf Platz 10 der Albumcharts ein, hielt sich monatelang in den Charts und stieg dann Anfang 2006 sogar noch auf Platz 1. In den folgenden Jahren konnte sich Laleh besonders mit ihren Alben als schwedische Topkünstlerin etablieren.

Im Januar 2012 erschien ihr zweites Nummer-eins-Album Sjung mit der Single Some Die Young. Das Lied wurde auch im Nachbarland Norwegen entdeckt und als Untermalung für die Berichterstattung zum Breivik-Prozess verwendet, in dem es um die vielen jugendlichen Toten der Anschläge in Norwegen 2011 ging.[2] Das Lied stieg in Norwegen an die Chartspitze und war in Schweden ihr dritter Top-Ten-Hit. Ein Jahr später wurde es auch in Deutschland veröffentlicht und kam auch da im September in die Charts.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2005: Laleh
  • 2006: Prinsessor
  • 2009: Me and Simon
  • 2012: Sjung
  • 2013: Colors

Singles[Bearbeiten]

  • 2005: Invisible (My Song)
  • 2005: Storebror
  • 2005: Live Tomorrow
  • 2006: Forgive but Not Forget
  • 2006: Det är vi som bestämmer (Vem har lurat alla barnen)
  • 2006: November
  • 2007: Call on Me
  • 2007: Closer
  • 2007: Snö
  • 2009: Simon Says
  • 2009: Big City Love
  • 2009: Bjurö klubb
  • 2010: Mysteries
  • 2012: Some Die Young
  • 2012: Vårens första dag
  • 2013: Colors

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Laleh gewann 2005 in den Kategorien „Künstlerin des Jahres“ (Årets kvinnliga artist) und „Newcomer des Jahres“ (Årets nykomling) den Musikpreis Rockbjörnen der Zeitung Aftonbladet.
  • Im selben Jahr wurde sie von den Hörern des Radiosenders P3 zur Trägerin des Musikpreises P3 Guld in den Kategorien „Künstlerin des Jahres“ (Årets kvinnliga artist) und „Newcomer des Jahres“ (Årets nykomling) gewählt.
  • Ebenfalls 2005 wurde Laleh bei der Verleihung des schwedischen Grammismusikpreises dreifach ausgezeichnet als „Künstler des Jahres“ (Årets artist) , „Produzent des Jahres“ (Årets producent) und „Newcomer des Jahres“ (Årets nykomling).
  • 2006 erhielt sie ein Evert-Taube-Stipendium, das „singbare Gedichte oder die Vertonung von Gedichten oder besondere Leistungen auf Gebieten, denen Evert Taube huldigte“ (sångbar dikt eller tonsättning av dikter eller för framstående insatser inom områden som Evert Taube omhuldade), belohnt.

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Schweden / Norwegen / Deutschland / Österreich
  2. "Some Die Young" has become a 22/7-song, auf der Website der Universität Oslo, 21. Mai 2012.

Weblinks[Bearbeiten]