Lalou Bize-Leroy

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Lalou Bize-Leroy (* 1932 in Paris als Marcelle Leroy),[1] eine französische Winzerin, war Mitinhaberin des berühmtesten Weingutes in Burgund, der Domaine de la Romanée-Conti, und seit 1974 aktive Partnerin als Vertreter der Leroy-Familie mit ihrem Kompagnon, Aubert de Villaine aus der Miteigentümer-Familie de Villaine.

Zusammen mit de Villaine wirkte Bize-Leroy darauf hin, dass die Weine der Weinlage Romanée-Conti aber auch anderer Grand-Cru Lagen zu den meistgesuchten und teuersten Weinen der Welt gehören.

Nach einer Serie von Streitigkeiten und Auseinandersetzungen schied Bize-Leroy als Miteigentümerin und aktive Winzerin aus. Unter anderen Gründen wurde die Unzufriedenheit Bize-Leroys über de Villaines Beteiligung an einer Verkostung bekannt. Diese als „Weinjury von Paris“ bekanntgewordene Verkostung hatte zum Ziel, die klassischen französischen Weine gegen die aufkommenden hochklassigen kalifornischen Weine zu bewerten.[2] Dieser Konflikt brachte sie dazu, bei den Anteilseignern der DRC auszuscheiden. Sie gründete ihr eigenes Weingut, die Domaine Leroy.[3] Mittlerweile werden die Weine von Bize-Leroy qualitativ sehr hoch eingeschätzt und gehören zur Spitzenklasse in Burgund.

Sie war mit Marcel Bize verheiratet.

Referenzen[Bearbeiten]

  1. Clive Coates (1997): Côte d'Or: a celebration of the great wines of Burgundy, S. 528
  2. G. Taber The Judgment of Paris: California vs France Seite 217 Simon & Schuster ISBN 0743247515
  3. Per-Henrik Mansson La Grande Leroy Wine Spectator, 15. Dezember 1996