Lampang (Provinz)

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Lampang
ลำปาง
Siegel der Provinz Vorlage:Name}
Statistik
Hauptstadt: Lampang
Tel.vorwahl: 054
Fläche: 12.534,0 km²
10.
Einwohner: 779.000 (2004)
30.
Bev.dichte: 63 E/km²
67.
Karte

Karte von Thailand  mit der Provinz Lampang hervorgehoben

Lampang (Thai: ลำปาง) ist eine Provinz (Changwat) in Nordthailand.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Die Provinz liegt im hohen Norden von Thailand, etwa 600 Kilometer von der Hauptstadt Bangkok entfernt.

Die Topographie wird bestimmt vom Tal des Maenam Wang, das Berghöhen säumen. In den Hochebenen ist Landwirtschaft möglich.

Angrenzende Provinzen:
Norden Chiang Rai und Phayao
Osten Phrae und Sukhothai
Süden Tak
Westen Lamphun und Chiang Mai

[Bearbeiten] Wichtige Städte

Mae Mo, Ngao, Hand Chat, Sop Prap, Thoen, Chae Hom

[Bearbeiten] Wichtige Flüsse

Der Maenam Wang in Lamphang

Maenam Wang

[Bearbeiten] Klima

Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober, mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von etwa 6 mm. Die kühle Jahreszeit beginnt im November und endet etwa im Februar, im Anschluss die heiße Jahreszeit bis Mitte Mai.

Die tiefste jemals gemessene Temperatur liegt bei 3,9 °C (1974), die höchste 43,5 °C (1983).

[Bearbeiten] Wirtschaft und Bedeutung

Die Provinz Lampang hat sehr viele Bodenschätze, insbesondere Braunkohle, weißer Ton und Marmor. Etwa 12% der Fläche ist landwirtschaftlich nutzbar, 62% sind von Wald bedeckt, in dem viele Edelhölzer wachsen.

Die Braunkohle] dient in Kraftwerken (die größten in Mae Mo und Ngao) zur Elektrizitätserzeugung.

Der Ton wird an den berühmten Keramik-Erzeugnissen des Nordens verarbeitet und blau oder braun bemalt. Ein bedeutender Anteil ist zum Export bestimmt.

Marmor findet man insbesondere in Thoen und in der Gegend von Mae Phrik.

Das Bruttosozialprodukt der Provinz betrug 2004 38.469 Millionen Baht.[1]

[Bearbeiten] Staudämme

[Bearbeiten] Flughafen

[Bearbeiten] Eisenbahn

[Bearbeiten] Geschichte

Lampang war wohl eine frühe Gründung während des Dvaravati-Reiches im 7. Jahrhundert. Sie diente als Schwesterstadt von Hariphunchai (heute Lamphun), der Hauptstadt des Königreiches der Mon. Nach der Eroberung durch die Khmer im 11. Jahrhundert war es der Gründer des Reiches Lan Na, König Mangrai, der 1292 das Reich der Mon einverleibte. In der Folge stritten sich die Birmanen und Siamesen um den Besitz der Gegend, ehe König Taksin im Jahre 1774 für die endgültige Grenzziehung sorgte.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen zeigt einen weißen Hahn im Eingangstor zum Wat Phrathat Lampang Luang. Die lokale Blume ist die Helikonie (Heliconia sp.), der lokale Baum die Indische Ulme (Holoptelea integriflora).

Der Wahlspruch der Provinz Lampang lautet:

"Das Land der berühmten Kohle,
Mit weit bekannten Pferdekutschen,
Die Stadt des verehrten Schreins Prathat Lampang Luang,
Töpferwaren und Elefantentraining sind weltbekannt."
Verwaltungseinheiten der Provinz Lampang

[Bearbeiten] Verwaltungseinheiten

Die Provinz ist in 13 Kreise (Amphoe) unterteilt. Diese sind weiter in 100 Gemeinden (Tambon) und 855 Dörfer (Muban) unterteilt.

Nr. Amphoe Thai   Nr. Amphoe Thai   Nr. Amphoe Thai
1. Mueang Lampang (อำเภอ เมืองลำปาง) 6. Chae Hom (อำเภอ แจ้ห่ม) 11. Sop Prap (อำเภอ สบปราบ)
2. Mae Mo (อำเภอ แม่เมาะ) 7. Wang Nuea (อำเภอ วังเหนือ) 12. Hang Chat (อำเภอ ห้างฉัตร)
3. Ko Kha (อำเภอ เกาะคา) 8. Thoen (อำเภอ เถิน) 13. Mueang Pan (อำเภอ เมืองปาน)
4. Soem Ngam (อำเภอ เสริมงาม) 9. Mae Phrik (อำเภอ แม่พริก)
5. Ngao (อำเภอ งาว) 10. Mae Tha (อำเภอ แม่ทะ)

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Quelle: Thailand in Figures. 9. Aufl. 2006

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Lampang Province – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

18.69568383694499.725646972778Koordinaten: 19° N, 100° O

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