Lampion

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Leuchtkörper; für die Fruchtstände der Pflanzengattung Physalis siehe Lampionblume.
Lampion am 1. August auf der Klewenalp.jpg

Ein Lampion ist eine ursprünglich aus China stammende Lichtquelle, meistens in Formen aus Papier gekleidet und durch eine Kerze erleuchtet. Er wird heutzutage auch mit anderen Leuchtmitteln ausgestattet. Das gedämpfte Licht und die meist phantasievollen Formen machen den Reiz von Lampions aus. Lampions werden gern bei Festlichkeiten außer Haus verwendet. An dunklen Sommerabenden und während der dunklen Jahreszeit werden sie im Zusammenhang mit Umzügen, an denen sich hauptsächlich Kinder beteiligen (z. B. Martinssingen am Martinstag), als stimmungserzeugende Leuchtkörper durch die Gegend getragen. Hierfür wird auch die Bezeichnung „Laterne“ benutzt.

Spezielle Leichtbau-Lampions, die aufsteigen und schweben können, werden Kong-Ming-Laternen genannt. Der statische Auftrieb wird wie beim Heißluftballon über eine eigene Feuerquelle erzeugt. Diese erwärmt die Luft im Lampion, wodurch sein Gesamtgewicht geringer wird als das Gewicht der verdrängten Luft.

Früher gab es in Europa eine nennenswerte Fabrikation von Lampions. Die Fabrikanten und Händler wurden Lampisten genannt, die Fabrikation hieß Lampisterie[1].

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Lampion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Brockhaus 14. A., Bd. 10
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