Lance Ward

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KanadaKanada Lance Ward Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 2. Juni 1978
Geburtsort Lloydminster, Alberta, Kanada
Größe 190 cm
Gewicht 98 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Nummer #47
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1996, 1. Runde, 10. Position
New Jersey Devils
NHL Entry Draft 1998, 3. Runde, 63. Position
Florida Panthers
Spielerkarriere
1993–1994 Lloydminster Lancers
1994–1998 Red Deer Rebels
1998–1999 Fort Wayne Komets
Beast of New Haven
Miami Matadors
1999–2001 Louisville Panthers
2000–2003 Florida Panthers
2003–2004 Mighty Ducks of Anaheim
2005–2006 Binghamton Senators
2006–2008 HV71
2008–2009 Frankfurt Lions
2009–2011 HV71

Lance Ward (* 2. Juni 1978 in Lloydminster, Alberta) ist ein kanadischer Eishockeyspieler, der zuletzt beim HV71 in der Elitserien auf der Position des Verteidigers spielte.

Karriere[Bearbeiten]

Lance Ward spielte zunächst Eishockey in seiner Geburtsstadt Lloydminster, bevor der Defensivakteur ab 1994 während vier Spielzeiten für die Red Deer Rebels in der kanadischen Juniorenliga Western Hockey League aufs Eis ging. Beim NHL Entry Draft 1996 wurde er von den New Jersey Devils in der ersten Runde an zehnter Position ausgewählt. Da ihn diese jedoch nicht zur Vertragsunterschrift brachten und er stattdessen weiterhin für die Red Deer Rebels in der Western Hockey League auflief, war der Kanadier im NHL Entry Draft 1998 erneut verfügbar, wo er schließlich von den Florida Panthers in der dritten Runde an 63. Stelle gezogen wurde.

Danach war Ward von 1998 bis 2000 für diverse Mannschaften in der East Coast Hockey League, International Hockey League und American Hockey League aktiv und stand ebenfalls in Diensten der Louisville Panthers, ein Farmteam der Florida Panthers, mit denen er in der Saison 1999/2000 die erste Runde der Playoffs erreichte. Im Laufe der Saison 2000/01 kam Ward zu seinem Debüt in der National Hockey League. Er lief von 2001 bis 2003 für die Florida Panthers auf und kam auf insgesamt 134 Spiele, in denen der Rechtsschütze auf vier Tore, sieben Assists, elf Punkte und 254 Strafminuten kam. Im Verlauf der Saison 2002/03, am 30. Januar 2003, transferierten die Panthers den Abwehrspieler gemeinsam mit Sandis Ozoliņš im Austausch für Pavel Trnka, Matt Cullen und einem Viertrunden-Wahlrecht im NHL Entry Draft 2003 zu den Mighty Ducks of Anaheim, für die er insgesamt 75 Partien absolvierte, dabei kein Tor schoss und lediglich fünf Vorlagen gab. In der Saison 2004/05 spielte Ward aufgrund des Lockouts nicht in der NHL und unterschrieb im Sommer 2005 einen Vertrag bei den Ottawa Senators, die ihn im Verlauf der Spielzeit 2005/06 ausschließlich im Farmteam Binghamton Senators in der American Hockey League einsetzten.

Am 5. Juni 2006 unterzeichnete Ward ein Einjahres-Vertrag bei dem schwedischen Elitserien-Klub HV71. Dort fiel der Kanadier vor allem durch seine harte Spielweise auf und war zudem oft in Auseinandersetzungen mit gegnerischen Spielern verwickelt. Mit 273 Strafminuten in der Saison 2006/07 hält der Kanadier den Rekord für die meisten Strafminuten in einer Saison in der höchsten schwedischen Spielklasse. Nach dieser Spielzeit hatte der Verteidiger bereits einen Zweijahres-Vertrag beim EC Graz 99ers aus Österreich unterschrieben, doch Graz löste den Vertrag noch vor Saisonbeginn auf, woraufhin der Kanadier nach Schweden zu seinem ehemaligen Verein in Jönköping zurückkehrte, wo er erneut einen Einjahres-Vertrag erhielt. In der Saison 2007/08 wurde Ward erstmals Schwedischer Meister und unterschrieb anschließend einen Vertrag für die folgende Saison bei den Frankfurt Lions aus der Deutschen Eishockey Liga. Zur Saison 2009/10 kehrte Ward zum HV71 zurück, mit denen der Kanadier zum Saisonende zum zweiten Mal in seiner Laufbahn die schwedische Meisterschaft gewann. Nach Vertragsende im Sommer 2011 wurde Ward als vereinsloser Akteur verfügbar.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Reguläre Saison Playoffs
Saison Team Liga GP G A Pts PIM GP G A Pts PIM
1993–94 Lloydminster Lancers AAHA 20 8 12 20 68
1994–95 Red Deer Rebels WHL 28 0 0 0 57
1995–96 Red Deer Rebels WHL 72 4 13 17 127 10 0 4 4 10
1996–97 Red Deer Rebels WHL 70 5 34 39 229 16 0 3 3 36
1997–98 Red Deer Rebels WHL 71 8 25 33 233 5 0 0 0 16
1998–99 Fort Wayne Komets IHL 13 0 2 2 28
1998–99 Beast of New Haven AHL 43 2 5 7 51
1998–99 Miami Matadors ECHL 6 1 0 1 12
1999–00 Louisville Panthers AHL 80 4 16 20 190 4 0 0 0 6
2000–01 Florida Panthers NHL 30 0 2 2 45
2000–01 Louisville Panthers AHL 35 3 2 5 78
2001–02 Florida Panthers NHL 68 1 4 5 131
2002–03 Florida Panthers NHL 36 3 1 4 78
2002–03 Mighty Ducks of Anaheim NHL 29 0 1 1 43
2003–04 Mighty Ducks of Anaheim NHL 46 0 4 4 94
2003–04 Cincinnati Mighty Ducks AHL 5 0 1 1 6
2004–05 kein Team wegen NHL-Lockout
2005–06 Binghamton Senators AHL 80 3 20 23 278
2006–07 HV71 Elitserien 50 6 4 10 273 14 0 0 0 47
2007–08 HV71 Elitserien 52 0 7 7 212 16 0 0 0 66
2008–09 Frankfurt Lions DEL 41 1 2 3 86 1 0 0 0 0
2009–10 HV71 Elitserien 30 0 3 3 73 9 0 0 0 10
2010–11 HV71 Elitserien 11 0 0 0 22
WHL gesamt 241 17 80 97 646 31 0 7 7 62
AHL gesamt 243 12 44 56 603 4 0 0 0 6
NHL gesamt 209 4 12 16 391
Elitserien gesamt 143 6 14 20 580 39 0 0 0 123
DEL gesamt 41 1 2 3 86 1 0 0 0 0

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten]