Landgrafschaft Leuchtenberg

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Leuchtenberg mit Hauptort Pfreimd und zuvor mit Sitz in Leuchtenberg war eine Landgrafschaft im nördlichen Oberpfälzer Wald.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gefürstete Landgrafschaft Leuchtenberg lag im Nordgau und hatte einen Sitz im Reichsfürstenrat. Das Territorium zählte 6500 Einwohner und hatte eine Fläche von 4 Quadratmeilen (entspricht ca. 220 km²).[1] Die Leuchtenberger führten von 1196 bis zu ihrem Erloschen 1646 den Landgrafentitel.[2] Das Adelsgeschlecht wurde 1158 in den Grafenstand erhoben, 1196 wurde es zu Landgrafen und seit dem 15. Jahrhundert zu Reichsfürsten. Im Jahr 1647 ging das Gebiet an den Verwandten Herzog Albrecht VI. von Bayern, der somit zum Landgraf von Leuchtenberg wurde. Die Landgrafschaft Leuchtenberg bestand aus den vier Ämtern Leuchtenberg, Pfreimd, Wernberg und Mißbrunn. In Leuchtenberg befindet sich heute die Burgruine Leuchtenberg. Die erste Burg wurde im 10./11. Jahrhundert errichtet, und um 1300 erfolgte ein Neubau. Das Bauwerk wird heute für die jährlichen Burgfestspiele Leuchtenberg genutzt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Herders Conversationslexikon (1855)
  2. Geschichte von Leuchtenberg