Landkern
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Cochem-Zell | |
| Verbandsgemeinde: | Kaisersesch | |
| Höhe: | 410 m ü. NN | |
| Fläche: | 10,61 km² | |
| Einwohner: | 929 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 88 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 56814 (OT Neuhof: 56759) |
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| Vorwahl: | 02653 | |
| Kfz-Kennzeichen: | COC | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 35 051 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Bahnhofstraße 47 56759 Kaisersesch |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Karl-Heinz Münich | |
Landkern ist ein Ort im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Landkern gehört zur Verbandsgemeinde Kaisersesch.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Der Ort liegt am Ostrand des Enderttals zwischen Cochem und Kaisersesch, wenige Kilometer von der Mosel entfernt. 3,63 km² der Gemeindefläche sind bewaldet.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind Illerich im Osten und Greimersburg im Westen.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort wurde zum ersten Mal (als „Kern“) 1051 urkundlich erwähnt, später wurde er „Feldkern“ genannt, seit dem 18. Jh. ist die Bezeichnung „Landkern“ üblich. Seit 1512 wurde in der dortigen Kapelle die Heilige Messe gefeiert. 1563 gab es im Ort 14 Haushalte („Feuerstellen“ mit je 7–10 Personen im Schnitt). 1620 kam es im Ort im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges zu Plünderungen. Auch die Kriege mit Frankreich im 17./18. Jahrhundert hinterließen Verwüstungen. Seit dem 18. Jahrhundert existiert im Ort eine Schule. Ab 1794 stand Landkern unter französischer Herrschaft, 1814 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1947 ist er Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Im Jahre 1778 zählte man 137 Einwohner, im Jahre 1832 waren es 308 Einwohner und im Jahre 1918 bereits 515 Einwohner.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern, von denen 7 der Wahlgemeinschaft Münich und 5 der Wahlgemeinschaft Bretz angehören.
[Bearbeiten] Bürgermeister
Zum Bürgermeister wählte die Gemeinde Karl-Heinz Münich mit 78 %.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
Wichtigste Sehenswürdigkeit des Ortes ist die katholische St. Servatius-Kirche. Sie wurde 1859–1862 in neogotischem Stil an der Stelle einer älteren Kirche errichtet. Die Pläne lieferte der Kölner Architekt Vinzenz Statz (1819–1898).
[Bearbeiten] Vereine
- Landkerner Carneval-Club
- Heimat- und Verkehrsverein
- Kirchenchor St. Cäcilia
- SV Blau-Weiß 1922
- Freiwillige Feuerwehr
- Frauengemeinschaft Landkern
- Jugendgruppe Landkern
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Es besteht eine regelmäßige Busverbindung nach Cochem und Kaisersesch, wo sich auch die nächsten Bahnhöfe befinden (beide ca. 5 km entfernt).
[Bearbeiten] Bildung
Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule und Kindergarten.
[Bearbeiten] Weblinks
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