Landkreis Alfeld (Leine)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Alfeld (Leine)
Landkreis Alfeld (Leine)
Deutschlandkarte, Position des Landkreises Alfeld (Leine) hervorgehoben
51.9833333333339.8333333333333Koordinaten: 51° 59′ N, 9° 50′ O
Basisdaten (Stand 1977)
Bestandszeitraum: 1885–1977
Bundesland: Niedersachsen
Regierungsbezirk: Hildesheim
Verwaltungssitz: Alfeld (Leine)
Einwohner: 79.501 (27. Mai 1970)
Kfz-Kennzeichen: ALF
Kreisschlüssel: 03 2 31
Kreisgliederung: 77 Gemeinden
Lage des Kreises Alfeld in der Provinz Hannover (1905)

Der Landkreis Alfeld (Leine) ist ein ehemaliger Landkreis in Niedersachsen.

Geographie[Bearbeiten]

Gliederung[Bearbeiten]

Der Landkreis bestand aus folgenden heutigen Städten und Samtgemeinden:

sowie den Gemeinden Burgstemmen, Heyersum, Nordstemmen, Mahlerten (Ortsteile von Nordstemmen) und Breinum (Ortsteil von Bad Salzdetfurth) (gehörte bis zum 28. Februar 1974 zum Landkreis).[1]

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzte Anfang 1974 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Springe, Hildesheim-Marienburg, Gandersheim, Holzminden und Hameln-Pyrmont.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Kreis wurde am 1. April 1885 mit der Einführung der Kreisordnung für die preußische Provinz Hannover gebildet durch die Vereinigung des bisherigen Amts Alfeld mit vier Landgemeinden des früheren Amts Lauenstein und der Stadt Alfeld. Am 1. Oktober 1932 erfolgte die Eingliederung des Kreises Gronau.

Durch die Verwaltungs- und Gebietsreform erfolgte am 1. August 1977 die Auflösung des Landkreises Alfeld (Leine) und die Zuordnung zum Landkreis Hildesheim mit Ausnahme der Gemeinden Coppengrave, Duingen, Hoyershausen, Marienhagen und Weenzen, die dem Landkreis Holzminden zugeordnet wurden.[2] Am 1. Juli 1981 erfolgte die Umgliederung der Gemeinden Coppengrave, Duingen, Hoyershausen, Marienhagen und Weenzen aus dem Landkreis Holzminden in den Landkreis Hildesheim.[3]

Politik[Bearbeiten]

Landräte[Bearbeiten]

  • 1886–1891: Dr. Georg Adolf August von Reck
  • 1892–1905: Wilhelm Kirchner
  • 1905–1920: Dr. Max Burchhard
  • 1920–1933: Wilhelm Beushausen
  • 1933–1945: Hans Willikens

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigte einen Hirsch auf rotem Grund.

Kfz-Kennzeichen des Altkreises Alfeld in Adenstedt, Ortsteil Grafelde

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen ALF zugewiesen. Es wurde bis zum 4. April 1978 ausgegeben. Seit dem 15. November 2012 ist es im Landkreis Hildesheim erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Iselin Gundermann, Walther Hubatsch: Grundriß der deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945. Reihe A, Band 10: Hannover. Herder-Institut, Marburg (Lahn) 1981, ISBN 3-87969-125-8, S. 524–529.
  • Rathschlag: Die Landwirtschaft des Kreises Alfeld 1895–1955. Festschrift, herausgegeben anlässlich des 60jährigen Bestehens der Landwirtschaftsschule und Wirtschaftsberatungsstelle Gronau/Hann. und des 50jährigen Bestehens des Vereins Alter Gronauer Landwirtschaftsschüler. Gronau 1954.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.territorial.de/hannover/alfeld/gem1945.htm
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 205f.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 220.