Landkreis Altenburg

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Der Landkreis Altenburg ist ein ehemaliger Landkreis im Osten Thüringens. Er wurde am 1. Oktober 1922 gegründet und bestand bis zur Verwaltungsreform in der DDR 1952.

Der Landkreis entstand als Nachfolger des Altenburger Ostkreises, aus dem die Stadt Altenburg bereits 1900 ausschied und kreisfrei wurde. Dennoch blieb sie bis 1952 Sitz der Kreisverwaltung. Der Ostkreis wurde allerdings nicht komplett übernommen, da einige Gebiete im Westen um Ronneburg zum Landkreis Gera kamen. Städte im Landkreis waren Schmölln, Meuselwitz und Lucka, dazu kamen 215 weitere Orte. 1950 verlor Altenburg den Status einer kreisfreien Stadt und wurde Teil des Landkreises Altenburg.

1925 hatte der Landkreis 95.547 und die Stadt Altenburg 42.570 Einwohner, 1939 waren es 90.753 und 45.849 auf einer Fläche von 486,53 km² im Jahr 1925 und 472,87 km² im Jahr 1939. Die Stadt Altenburg umfasste 17,23 km². 1950 hatte der Landkreis (inklusive der Stadt Altenburg) 158.941 Einwohner.

Bei der Verwaltungsreform 1952 wurde der Landkreis Altenburg geteilt. Der Nordosten mit Altenburg und Meuselwitz wurde zum Kreis Altenburg und der Südosten mit Schmölln zum Kreis Schmölln. Zudem wurden beide Kreise dem Bezirk Leipzig, der mehrheitlich aus ehemals sächsischen Gebieten bestand, zugeordnet. Heute hat der Landkreis Altenburger Land einen ähnlichen Gebietszuschnitt wie der alte Landkreis Altenburg.

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