Landkreis Aschaffenburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Aschaffenburg Deutschlandkarte, Position des Landkreises Aschaffenburg hervorgehoben50.019.24Koordinaten: 50° 1′ N, 9° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Verwaltungssitz: Aschaffenburg
Fläche: 699,34 km²
Einwohner: 172.575 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 247 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: AB, ALZ
Kreisschlüssel: 09 6 71
Kreisgliederung: 32 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Bayernstraße 18
63739 Aschaffenburg
Webpräsenz: www.landkreis-aschaffenburg.de
Landrat: Ulrich Reuter (CSU)
Lage des Landkreises Aschaffenburg in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Aschaffenburg liegt im äußersten Nordwesten des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken. Er ist der bevölkerungsreichste Landkreis in Unterfranken und nach Ansbach der bevölkerungsreichste in Franken.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet umfasst im Westen die Mainniederung, im Norden den sogenannten Kahlgrund und reicht im Osten bis in die Höhenlagen des Spessarts. Im Rohrbrunner Forst hat der Landkreis Anteil am Geiersberg (586 m ü. NN), dem höchsten Spessartgipfel. Über 200 km² des Kreisgebietes sind gemeindefreie Forstgebiete. Der Main bildet teilweise die Grenze zu Hessen. Zwei Gemeinden im Südwesten liegen links und westlich des Mains, Stockstadt und Großostheim. Hier hat der Landkreis einen kleinen Anteil am nordöstlichen Rand des Odenwaldes. In der Gemarkung Wenigumstadt erreicht der Odenwald eine Höhe von 280 Meter. An der Einmündung der Kahl in den Main liegt der niedrigste Punkt des Landkreises auf einer Höhe von etwa 102 Meter.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Offenbach und Main-Kinzig-Kreis (alle in Hessen), an die Landkreise Main-Spessart und Miltenberg sowie an die kreisfreie Stadt Aschaffenburg (alle in Bayern).

Geschichte[Bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Landkreises Aschaffenburg gehörte vor 1800 überwiegend zum Erzstift Mainz, erst 1814 bzw. 1816 kam es an Bayern. 1814 wurden die Landgerichte Aschaffenburg und Rothenbuch errichtet. 1815 wurde Aschaffenburg eine kreisunmittelbare Stadt. 1816 entstand das Landgericht Alzenau, nachdem dieses Gebiet von Hessen an Bayern gekommen war. Alle Landgerichtsbezirke gehörten zum Untermainkreis bzw. ab 1838 zu Unterfranken. 1858 wurde noch zusätzlich das Landgericht Schöllkrippen gebildet.

Bezirksämter[Bearbeiten]

Das Bezirksamt Aschaffenburg wurde im Jahr 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Aschaffenburg und Rothenbuch neu gebildet.[2] Ebenso wurden die Landgerichte Alzenau und Schöllkrippen zum Bezirksamt Alzenau in Unterfranken zusammengefasst.

Anlässlich der Reform des Zuschnitts der bayerischen Bezirksämter trat das Bezirksamt Aschaffenburg am 1. Januar 1880 die Gemeinden Habichsthal, Krommenthal, Neuhütten, Rothenbuch und Wiesthal an das Bezirksamt Lohr am Main ab.

Im Jahr 1901 wurde die Stadt Aschaffenburg zu Lasten des Bezirksamtes vergrößert: am 1. März um die Gemeinde Leider und am 1. Juli um die Gemeinde Damm.

Landkreise[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Alzenau i.UFr. und Aschaffenburg.

Am 1. April 1939 kam die Gemeinde Schweinheim zu Aschaffenburg.

Landkreis Aschaffenburg[Bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Juli 1972 die beiden Landkreise Aschaffenburg und Alzenau in Unterfranken sowie die Gemeinden Rothenbuch und Wiesen aus dem ehemaligen Landkreis Lohr am Main und die Gemeinden Pflaumheim und Wenigumstadt aus dem ebenfalls aufgelösten Landkreis Obernburg am Main zum neuen Landkreis Aschaffenburg vereinigt. Aschaffenburg blieb eine kreisfreie Stadt und wurde Sitz des neuen Landkreises.

Am 1. April 1975 trat der Landkreis die Gemeinde Gailbach an die kreisfreie Stadt Aschaffenburg ab. am 1. Mai 1978 folgte noch Obernau.

Am 1. Juli 1976 trat der Landkreis Main-Spessart die Gemeinde Wiesen an den Landkreis Aschaffenburg ab.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2008 wuchs der Landkreis Aschaffenburg um knapp 19.000 Einwohner bzw. um rund 12 %. Seit 2005 ist die Tendenz nach einem Höchststand von rd. 175.500 Einwohnern rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 46.113 52.069 79.835 102.706 116.777 140.733 152.367 170.565 173.915 174.974 173.707 172.575

Politik[Bearbeiten]

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Landräte[Bearbeiten]

Seit 1945 stellte die CSU ununterbrochen den Landrat.

  • 1945–1947: Hanns Seidel (CSU)
  • 1947–1952: Alfons Goppel (CSU)
  • 1952–30. Juni 1972: Josef Kerpes (CSU)
  • 1. Juli 1972–30. April 2002: Roland Eller (CSU)
  • seit 1. Mai 2002: Ulrich Reuter (CSU)

Kreistag[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2008
 %
50
40
30
20
10
0
47,8 %
22,1 %
12,3 %
9,1 %
4,1 %
2,5 %
1,9 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/KEINFEHLER-Parameter angegeben
CSU SPD FW FDP GRÜNE Neue Mitte REP Gesamt
2008 35 16 8 4 (3)* 5 (6)* 1 1 70
CSU SPD FW FDP GRÜNE Neue Mitte REP Gesamt
2002 37 17 8 2 4 1 1 70

* Constanze Roth, ehemalige Sprecherin der Grünen Jugend Bayern, trat kurz nach der Wahl bei der Grünen Jugend aus und wechselte zu den Jungen Liberalen. Sie nahm ihr Mandat in die FDP-Fraktion mit.[4] Die Fraktionsstärke bei den GRÜNEN änderte sich dadurch von 6 auf 5, während sie bei der FDP von 3 auf 4 anwuchs.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin zwei grüne Eichenblätter mit einer grünen Eichel, gespalten von Rot und Blau; vorne ein sechsspeichiges silbernes Rad, hinten ein mit drei blauen Ringen belegter silberner Schräglinksbalken.“

Das Wappen wurde zunächst 1967 und erneut am 14. November 1974 verliehen.

Das Mainzer Rad steht für das Erzbistum Kurmainz, zu dem das Aschaffenburger Land seit dem Mittelalter gehört hatte. Die Ringe waren das Symbol der Herren Echter, die u.a. das Schloss Mespelbrunn bauten. Der Eichenzweig versinnbildlicht den waldreichen Spessart, an dem der Kreis Anteil hat.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Die Bayerischen Staatseisenbahnen führten schon 1854 von Würzburg her ihre Strecke über den Spessart nach Aschaffenburg und schlossen sie mainabwärts bei Kahl an die Hessische Ludwigsbahn (HLB) an, die weiter in Richtung Hanau–Frankfurt führte. 1858 nahm die HLB auch den Betrieb von Aschaffenburg zur Hessischen Residenzstadt Darmstadt auf.

Die Bayerischen Staatseisenbahnen eröffneten von Aschaffenburg aus noch Nebenbahnen:

1876 über Obernburg-Elsenfeld nach Miltenberg. Am 10. Januar 1910 wurde vom Bahnhof Obernburg-Elsenfeld eine Bahnstrecke Obernburg-Elsenfeld–Heimbuchenthal in den Spessart eröffnet, die ab dem Bahnhof Wintersbach bis zum Endbahnhof Heimbuchenthal ca. 3 km im Bereich des Kreisgebietes verlief. Ab 1911/12 ging eine Strecke nach Höchst im Odenwald in Betrieb.

Eine besondere Bedeutung für den Altkreis Alzenau besitzt die 1898 erbaute Strecke Kahl–Schöllkrippen der damaligen Kahlgrund-Eisenbahn AG, die heute von der Hessischen Landesbahn betrieben wird. Alle Triebwagen fahren seit 1997/98 bis zum Hauptbahnhof Hanau durch und schließen dort an die S-Bahn Rhein-Main an.

Von den 95 km des Gesamtnetzes sind im Kreisgebiet für den Personenverkehr 18 km stillgelegt worden:

1968: Obernburg=Elsenfeld – Heimbuchenthal (16,8 km) 3 km; 1974: Aschaffenburg Süd – Höchst/Odenwald 15 km.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Alzenau Kahl am Main Karlstein am Main Kleinostheim Stockstadt am Main Großostheim Mainaschaff Mömbris Johannesberg (Bayern) Glattbach Wiesener Forst Forst Hain im Spessart Geiselbacher Forst Huckelheimer Wald Heinrichsthaler Forst Heinrichsthaler Forst Waldaschaffer Forst Schöllkrippener Forst Sailaufer Forst Rohrbrunner Forst Rothenbucher Forst Dammbach Dammbach Goldbach (Unterfranken) Geiselbach Westerngrund Schöllkrippen Kleinkahl Wiesen (Unterfranken) Krombach (Unterfranken) Sommerkahl Blankenbach Hösbach Sailauf Haibach (Unterfranken) Heigenbrücken Heinrichsthal Laufach Weibersbrunn Rothenbuch Waldaschaff Bessenbach Mespelbrunn Heimbuchenthal Dammbach Weibersbrunn Aschaffenburg Hessen Landkreis Miltenberg Landkreis Main-SpessartMunicipalities in AB.svg
Über dieses Bild

(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2012[5])

Stadt

  1. Alzenau (18.952)

Märkte

  1. Goldbach (9823)
  2. Großostheim (16.315)
  3. Hösbach (13.093)
  4. Mömbris (11.805)
  5. Schöllkrippen (4103)
  6. Stockstadt a.Main (7652)

Gemeindefreie Gebiete (208,53 km², unbewohnt)

  1. Forst Hain im Spessart (21,10 km²)
  2. Geiselbacher Forst (4,23 km²)
  3. Heinrichsthaler Forst (26,76 km²)
  4. Huckelheimer Wald (6,74 km²)
  5. Rohrbrunner Forst (39,05 km²)
  6. Rothenbucher Forst (34,89 km²)
  7. Sailaufer Forst (14,36 km²)
  8. Schöllkrippener Forst (18,09 km²)
  9. Waldaschaffer Forst (23,12 km²)
  10. Wiesener Forst (20,19 km²)

Gemeinden

  1. Bessenbach (5740)
  2. Blankenbach (1533)
  3. Dammbach (1815)
  4. Geiselbach (2085)
  5. Glattbach (3345)
  6. Haibach (8426)
  7. Heigenbrücken (2218)
  8. Heimbuchenthal (2141)
  9. Heinrichsthal (842)
  10. Johannesberg (3888)
  11. Kahl a.Main (7365)
  12. Karlstein a.Main (7942)
  13. Kleinkahl (1821)
  14. Kleinostheim (8195)
  15. Krombach (2160)
  16. Laufach (5132)
  17. Mainaschaff (8609)
  18. Mespelbrunn (2204)
  19. Rothenbuch (1714)
  20. Sailauf (3618)
  21. Sommerkahl (1118)
  22. Waldaschaff (4012)
  23. Weibersbrunn (1977)
  24. Westerngrund (1892)
  25. Wiesen (1040)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Heigenbrücken
    mit den Mitgliedsgemeinden Heigenbrücken und Heinrichsthal
  2. Mespelbrunn
    mit den Mitgliedsgemeinden Dammbach, Heimbuchenthal und Mespelbrunn
  3. Schöllkrippen
    mit den Mitgliedsgemeinden Blankenbach, Kleinkahl, Krombach, Schöllkrippen (Markt), Sommerkahl, Westerngrund und Wiesen

Städte und Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78[Bearbeiten]

Vor der Gebietsreform hatte der Landkreis Aschaffenburg 33 Gemeinden (siehe Liste unten).[6] (Die Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben):

frühere Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Landkreis
Dörrmorsbach Haibach Landkreis Aschaffenburg
Gailbach Aschaffenburg Aschaffenburg
Glattbach Glattbach Landkreis Aschaffenburg
Goldbach Goldbach Landkreis Aschaffenburg
Großostheim Großostheim Landkreis Aschaffenburg
Grünmorsbach Haibach Landkreis Aschaffenburg
Haibach Haibach Landkreis Aschaffenburg
Hain im Spessart Laufach Landkreis Aschaffenburg
Heigenbrücken Heigenbrücken Landkreis Aschaffenburg
Heimbuchenthal Heimbuchenthal Landkreis Aschaffenburg
Hessenthal Mespelbrunn Landkreis Aschaffenburg
Hösbach Hösbach Landkreis Aschaffenburg
Johannesberg Johannesberg Landkreis Aschaffenburg
Keilberg Bessenbach Landkreis Aschaffenburg
Kleinostheim Kleinostheim Landkreis Aschaffenburg
Krausenbach Dammbach Landkreis Aschaffenburg
Laufach Laufach Landkreis Aschaffenburg
Mainaschaff Mainaschaff Landkreis Aschaffenburg
Mespelbrunn Mespelbrunn Landkreis Aschaffenburg
Oberafferbach Johannesberg Landkreis Aschaffenburg
Oberbessenbach Bessenbach Landkreis Aschaffenburg
Obernau Aschaffenburg Aschaffenburg
Sailauf Sailauf Landkreis Aschaffenburg
Schweinheim Aschaffenburg Aschaffenburg
Steinbach Johannesberg Landkreis Aschaffenburg
Stockstadt am Main Stockstadt am Main Landkreis Aschaffenburg
Straßbessenbach Bessenbach Landkreis Aschaffenburg
Unterafferbach Goldbach Landkreis Aschaffenburg
Waldaschaff Waldaschaff Landkreis Aschaffenburg
Weibersbrunn Weibersbrunn Landkreis Aschaffenburg
Wenighösbach Hösbach Landkreis Aschaffenburg
Wintersbach Dammbach Landkreis Aschaffenburg
Winzenhohl Hösbach Landkreis Aschaffenburg

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Im gibt es 14 Naturschutzgebiete. Zusammen nehmen sie eine Fläche von 1195 Hektar ein. Das größte Naturschutzgebiet ist das 2000 eingerichtete Naturschutzgebiet Spessartwiesen.

Geotope[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich 30 (Stand September 2013) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen AB zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus dem Altkreis Alzenau Kennzeichen mit den Buchstabenpaaren KA bis NZ und den Zahlen von 100 bis 999.

Seit dem 11. Juli 2013 ist auch das Unterscheidungszeichen ALZ (Alzenau) erhältlich.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 422.
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. http://www.main-netz.de/nachrichten/region/aschaffenburg/aschaffenburg-land/land/art3986,367063
  5. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  6. http://geschichte-on-demand.de/aschaffenburg.html

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Aschaffenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien