Landkreis Aurich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Aurich Deutschlandkarte, Position des Landkreises Aurich hervorgehoben53.57.37Koordinaten: 53° 30′ N, 7° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Verwaltungssitz: Aurich
Fläche: 1.287,22 km²
Einwohner: 186.673 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: AUR, NOR
Kreisschlüssel: 03 4 52
Kreisgliederung: 24 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Fischteichweg 7-13
26603 Aurich
Webpräsenz: www.landkreis-aurich.de
Landrat: Harm-Uwe Weber (SPD)
Lage des Landkreises Aurich in Niedersachsen
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Über dieses Bild

Der Landkreis Aurich mit Sitz in Aurich befindet sich im äußersten Nordwesten Niedersachsens. Mit etwa 190.000 Einwohnern, die sich auf rund 1287 Quadratkilometer verteilen, ist der Landkreis sowohl nach Einwohnerzahl als auch nach Fläche der größte Landkreis der Region Ostfriesland, die aus den Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund sowie der kreisfreien Stadt Emden besteht. Aurich ist nach Einwohnern der siebtgrößte Landkreis Niedersachsens (der achtgrößte unter Einberechnung der Region Hannover).

Der Landkreis entstand im Zuge der niedersächsischen Kreisreform 1977/78 aus dem früheren Landkreis Aurich und dem Landkreis Norden. Er hat heute 24 kreisangehörige Städte und Gemeinden. Elf dieser Gemeinden haben sich zu zwei Samtgemeinden zusammengeschlossen. Vier Kommunen haben Stadtrecht: Aurich, Norden, Norderney und Wiesmoor. Die drei Orte Hage, Marienhafe und Pewsum (Gemeinde Krummhörn) sind stadtähnliche Siedlungen mit Marktrecht, sogenannte Flecken.

Überregional bekannt ist der Landkreis Aurich vor allem als Feriengebiet mit den drei Inseln Juist, Norderney und Baltrum sowie Küstenbadeorten wie Norddeich und Greetsiel. Gemessen an der Zahl der Übernachtungen ist Aurich der tourismusstärkste Landkreis Niedersachsens.

Geografie[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet umfasst die nordwestliche Ecke Deutschlands mit den vorgelagerten Nordsee-Inseln Baltrum, Juist und Norderney.

Der Landkreis bildet das Zentrum der historischen Landschaft Ostfriesland. Im Westen und Norden bildet die Nordseeküste eine natürliche Grenze. Im Osten grenzt er an den Landkreis Wittmund und im Süden an den Landkreis Leer sowie an die kreisfreie Stadt Emden.

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte Ostfrieslands

Landkreise wurden in Ostfriesland im Zuge der preußischen Kommunalreform von 1885 eingeführt. Sie lösten dabei die vorherige Ämterstruktur ab, die die Preußen zunächst aus der hannöverschen Zeit übernommen hatten. Der Landkreis Aurich wurde 1885 gemäß der neuen Kreisordnung für die Provinz Hannover aus dem Amt Aurich und der selbständigen Stadt Aurich gebildet.[2] Daneben bestanden in Ostfriesland zu jener Zeit die Landkreise Emden, Leer, Norden, Weener und Wittmund (zu dem bis zum 1. April 1919 auch die Stadt Wilhelmshaven als Exklave gehörte) sowie die kreisfreie Stadt Emden.

Bei der Kreisreform des Jahres 1932 wurden die Kreise Weener (komplett dem Landkreis Leer angegliedert) und Emden aufgelöst. Der Großteil des Landkreises Emden kam an den Landkreis Norden, namentlich das Gebiet der heutigen Gemeinden Krummhörn und Hinte sowie einige Dörfer, die inzwischen in die Stadt Emden eingemeindet wurden. Der Landkreis Aurich war von der Kommunalreform nicht betroffen.

In den Jahren 1945/46 wurden die damaligen Gemeinden und heutigen Emder Stadtteile Harsweg und Larrelt aus dem Landkreis Norden ausgegliedert und nach Emden eingemeindet. In den frühen 1950er-Jahren kamen die Landkreise Aurich und Wittmund überein, die damalige Gemeinde Wiesmoor zu vergrößern und komplett dem Landkreis Aurich anzugliedern. Teile der Hochmoorflächen, aus denen heraus Wiesmoor entstand, gehörten zuvor noch zum Landkreis Wittmund.

Bei der niedersächsischen Gemeindereform 1972 wurden aus einer Vielzahl von kleinen Gemeinden größere Einheitsgemeinden oder Samtgemeinden gebildet. Diese bestehen bis heute fort. Außerdem gemeindete die Stadt Emden weitere Dörfer aus dem Landkreis Norden ein, nämlich Twixlum, Wybelsum und Logumer Vorwerk.

Der Landkreis Aurich in seiner heutigen Ausdehnung entstand in den Jahren 1977/78 im Zuge der niedersächsischen Kreisreform und wurde aus den ehemaligen Landkreisen Aurich und Norden gebildet. Zum Kreissitz wurde seinerzeit Aurich bestimmt, in Norden verblieb lediglich eine Außenstelle der Kreisverwaltung mit Ämtern, die von Bürgern im Allgemeinen stärker frequentiert werden, wie Sozialamt und Straßenverkehrsamt.

Noch heute sind gelegentlich (vor allem in der Lokalpolitik) gewisse Trennungslinien zwischen den ehemaligen Landkreisen zu beobachten. Es wird zuweilen noch stets von den Alt-Kreisen Aurich und Norden gesprochen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl
1976[3] 164.825 1980 167.422
1985 169.283 1990 170.521
1995 180.118 1999 185.102
2003 189.243 2005 190.128

Von den rund 190.000 Einwohnern im Landkreis waren 2007 zirka 5500 Ausländer. Der Ausländeranteil ist damit geringer als im Bundesdurchschnitt.[4] Die größte Gruppe stellten Niederländer (761), gefolgt von Vietnamesen (637), Kosovaren (632), Türken (444), Polen (370), Italienern (261), Russen (226), Griechen (119), Montenegrinern (112) und Briten (90).

Politik[Bearbeiten]

Der Landkreis Aurich gilt als eine der Hochburgen der SPD in Deutschland. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte die Partei im Wahlkreis Aurich/Emden, zu dem der Landkreis sowie die Stadt Emden zählen, mit 55,9 Prozent der Stimmen das beste Zweitstimmenergebnis in Deutschland. Im Kreistag hat die SPD die Mehrheit, in vielen Gemeinderäten stellt sie ebenfalls allein die Mehrheit oder ist Teil einer Mehrheitsgruppe. Mehrere Bürgermeister gehören ebenfalls der SPD an. In jüngerer Zeit haben sich aber vermehrt parteilose Kandidaten bei den Bürgermeister-Wahlen durchsetzen können, darunter auch in der Kreisstadt Aurich.

Kreistag[Bearbeiten]

Die Auricher Kreisverwaltung verfügt über eine Reihe von privatrechtlich organisierten Betrieben und hält Anteile an Unternehmen. Die Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH ist zu 100 Prozent im Besitz des Landkreises und betreibt zwei Krankenhäuser in Aurich und Norden. Zu 25 Prozent ist der Kreis an der Behindertenhilfe Norden gGmbH beteiligt. Zu 100 Prozent beteiligt ist der Kreis zudem an der Kreisvolkshochschule und der Musikschule, zu 87,75 Prozent am Rettungsdienst des Landkreises. Zu zwei Dritteln gehört dem Kreis die Kreisbahn Aurich. Außerdem besitzt der Kreis Anteile an Tourismus-Förderunternehmen.[5]

Kreistagswahl 2011[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2011
Vorläufiges Ergebnis (%)[6]
 %
50
40
30
20
10
0
45,2
23,6
13,1
12,5
3,1
1,9
0,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006[6]
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-1,9
-4,7
+1,4
+6,8
-0,4
-1,8
+0,6

Der Kreistag des Landkreises Aurich besteht aus 58 Abgeordneten. Gemäß dem vorläufigen Ergebnis der Wahl vom 11. September 2011 setzt sich der Kreistag wie folgt zusammen:

Partei Sitze
SPD 26
CDU 14
Wählergruppen 8
Bündnis 90/Die Grünen 7
Die Linke 2
FDP 1

Die Wahlbeteiligung betrug 53,2 %.[6]

Bei der Landratswahl setzte sich der von SPD und CDU unterstützte Kandidat Harm-Uwe Weber mit 45,9 Prozent der Stimmen durch. Seine Mitbewerberin Antje Gronewold (parteilos, unterstützt von Freien Wählern, FDP und Grünen) errang 42,2 Prozent der Stimmen, der Linke Martin Heilemann 9,2 Prozent und der Einzelbewerber Ottavio Endrizzi 2,7 Prozent.[7]

Kreistagswahl 2006[Bearbeiten]

An der Wahl zum Kreistag am 10. September 2006 nahmen 90.365 der 154.269 Wahlberechtigten teil, was einer Wahlbeteiligung von 58,6 Prozent entsprach. Dem Auricher Kreistag gehörten 58 gewählte Abgeordnete und der direkt gewählte Landrat an. In den Kreistag wurden die Vertreter von vier Parteien und einer Wählergemeinschaften gewählt. Von den Freien Wählern spaltete sich nach etwa einem Jahr die Gruppierung Kreis-Freie Wähler ab, so dass daraufhin Vertreter von vier Parteien und zwei Wählergruppierungen im Kreistag vertreten waren.

  • Landrat: Walter Theuerkauf (SPD)
  • Allgemeiner Vertreter: Erster Kreisrat Harm Uwe Weber (SPD)

Die SPD hatte bei der Kommunalwahl 2006 erstmals seit Jahrzehnten die absolute Mehrheit knapp verpasst. SPD und Grüne vereinbarten daraufhin eine Zusammenarbeit im Kreistag. Nach dem Wechsel eines Abgeordneten der Linkspartei zur SPD stellen die Sozialdemokraten (den SPD-Landrat eingerechnet) zwar wieder die Mehrheit, die Zusammenarbeit mit den Grünen blieb jedoch bislang bestehen.

Abgeordnete in Landtag und Bundestag[Bearbeiten]

Der Bundestagswahlkreis Aurich – Emden umfasst die Stadt Emden und den Landkreis Aurich. Bei der Bundestagswahl 2013 wurde der Sozialdemokrat Johann Saathoff direkt gewählt.[8] Über Listenplätze der Parteien zog Heiko Schmelzle für die CDU aus dem Wahlkreis in den Bundestag ein.

Bei Landtagswahlen ist das Gebiet des Landkreises Aurich dreigeteilt. Der Wahlkreis Aurich befindet sich komplett auf Kreisgebiet. Hinzu kommen die Wahlkreise Emden/Norden (mit der Stadt Emden) und der Wahlkreis Wittmund/Inseln, der den Landkreis Wittmund sowie aus dem Auricher Kreisgebiet die Kommunen Wiesmoor, Dornum, Norderney, Juist und Baltrum umfasst. Abgeordnete aus der Region sind Hans-Dieter Haase (Emden/Norden, SPD), Wiard Siebels (Aurich, SPD) und Hermann Dinkla (Wittmund/Inseln, CDU). Letzterer ist auch der Landtagspräsident des Niedersächsischen Landtags.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen des Landkreises Aurich zeigt einen goldenen Engel, der dem ehemaligen Wappen der Cirksena-Familie nachempfunden ist, einer Adelsfamilie aus Greetsiel. Dabei handelt es sich nicht um einen „echten“ Engel, sondern um eine Harpyie, einen weiblichen Unheilsdämon mit Flügeln und Krallen aus der griechischen Mythologie, in der Heraldik auch als „Jungfrauenadler“ bekannt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Der Landkreis Aurich ist wesentlich durch Landwirtschaft und Tourismus geprägt.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Durch den Landkreis Aurich führen 7,2 Kilometer der von Emden nach Bottrop verlaufenden Bundesautobahn 31.[9] Des Weiteren gibt es im Landkreis 93,5 Kilometer Bundesstraßen, und zwar im Zuge der B 72, der B 210 und der B 436. Die Landesstraßen mit den Nummern 1 bis 8, 12, 14, 25–27 und 34 verlaufen ganz oder teilweise im Landkreis Aurich. Insgesamt gibt es 179,4 Kilometer Landesstraßen. Der Landkreis als Straßenbaulastträger ist für 393,7 Kilometer Kreisstraßen verantwortlich.

Bahnverkehr[Bearbeiten]

Die Preußische Staatsbahn eröffnete im Jahre 1883 die Eisenbahnstrecke von Emden bis zur damaligen Kreisstadt Norden (heutige Emslandstrecke), und von dort weiter nach Jever und Wilhelmshaven/Oldenburg. Ab Abelitz wurde gleichzeitig mit dem Bau der Strecke Emden – Norden eine Nebenbahn in die damalige Bezirkshauptstadt Aurich gelegt. Eine Weiterführung von Norden bis Norddeich folgte im Jahre 1892, die Verlängerung bis Norddeich Mole, die einen direkten Anschluss zu den Fährschiffen nach Norderney, Juist und Baltrum ermöglichte, wurde 1895 abgeschlossen.

Aktuell (2010) werden die vier Bahnstationen Marienhafe, Norden, Norddeich und Norddeich Mole an der elektrifizierten Emslandstrecke regelmäßig im Schienenpersonennah- und fernverkehr bedient. Neben einem alle zwei Stunden verkehrenden Regionalexpress, der die Bahnhöfe über Oldenburg und Bremen mit Hannover verbindet, verkehren ebenfalls im Zweistundentakt Intercity-Züge der Linie 35 über Münster, Duisburg und Düsseldorf nach Köln, und teilweise darüber hinaus nach Luxemburg. Zudem bestehen einzelne Intercity-Verbindungen auf der Linie 56 Norddeich Mole – Bremen – Hannover – Magdeburg – Leipzig/Berlin. Ab Norden schafft eine Busverbindung Anschluss an die Züge von Esens nach Wilhelmshaven, sowie zu den Küstenbadeorten und Fährhäfen in den Landkreisen Aurich und Wittmund. Die ehemalige Eisenbahnstrecke von Norden nach Esens ist heute, nach Abbau eines Teiles der Streckengleise, nur noch bis Dornum befahrbar. Seit 1987 betreibt der Verein Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland hier einen Museumseisenbahnverkehr. Darüber hinaus gibt es reelle Chancen, dass langfristig die Strecke wieder durchgehend bis Wilhelmshaven befahrbar gemacht wird. Im Jahre 2009 schlossen dazu die Anrainerkommunen einen Vertrag zur Sicherung der Bahnstrecke, nachdem ein von ihnen in Auftrag gegebenes Gutachten zur Reaktivierung der Strecke überwiegend positiv ausfiel.[10]

Fast 15 Jahre nach Stilllegung wurde die Bahnstrecke von Abelitz nach Aurich im Jahre 2008 wiedereröffnet[11], nicht zuletzt nachdem der Windenergieanlagenhersteller Enercon gegenüber der Stadt Aurich deutlich machte, dass weitere Investitionen in die Stadt von einem Anschluss an das Eisenbahnnetz abhängig sind.[12] Auf der Strecke findet heute vor allem Güterverkehr zum Emder Hafen statt. Eine Reaktivierung des Personenverkehrs ist auf dieser Strecke zur Zeit nicht vorgesehen. Aurich bleibt somit weiterhin eine der wenigen Kreisstädte in Deutschland ohne Anschluss an den Schienenpersonenverkehr.

In der Vergangenheit gab es darüber hinaus weitere Schienenverbindungen im Landkreis: Auf der Insel Juist betrieb die AG Reederei Norden-Frisia ab 1898 eine Pferdebahn, und am 27. Juli 1899 nahm die Kreisbahn Emden-Pewsum-Greetsiel ihren Betrieb auf. Von Aurich aus führten die Strecken der Kreisbahn Leer-Aurich-Wittmund GmbH (ursprünglich Kreisbahn Wittmund-Aurich-Leer GmbH), an der drei Kreise beteiligt waren, einerseits 1899 nach Wittmund (mit der 1909 vollendeten Abzweigung Ogenbargen – Esens – Bensersiel) und andererseits 1900 über Großefehn nach Leer. Spuren dieser Bahnstrecken sind heute, nach Abbau der Anlagen, nur noch vereinzelt auszumachen.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Baltrum Juist Landkreis Wittmund Landkreis Leer Memmert Norderney Nordsee Emden Landkreis Friesland Landkreis Leer Landkreis Wittmund Aurich Berumbur Berumbur Dornum Großefehn Großheide Hage Hagermarsch Halbemond Hinte Ihlow (Ostfriesland) Krummhörn Leezdorf Lütetsburg Marienhafe Norden (Ostfriesland) Osteel Rechtsupweg Südbrookmerland Upgant-Schott Upgant-Schott Wiesmoor WirdumMunicipalities in AUR.svg
Über dieses Bild

siehe auch: Liste der Gemeinden im Landkreis Aurich

(Einwohner am 31. Dezember 2012)[13]

Einheitsgemeinden

  1. Aurich, Kreisstadt, selbständige Gemeinde (40.604)
  2. Baltrum (554)
  3. Dornum (4467)
  4. Großefehn (13.585)
  5. Großheide (8558)
  6. Hinte (6919)
  7. Ihlow (12.067)
  1. Juist (1553)
  2. Krummhörn (12.344)
  3. Norden, Stadt, selbständige Gemeinde (24.873)
  4. Norderney, Stadt (5820)
  5. Südbrookmerland (18.456)
  6. Wiesmoor, Stadt (12.790)

Samtgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Samtgemeindeverwaltung

  1. Leezdorf (1831)
  2. Marienhafe, Flecken * (2257)
  3. Osteel (2221)
  4. Rechtsupweg (2057)
  5. Upgant-Schott (3815)
  6. Wirdum (1019)
  1. Berumbur (2581)
  2. Hage, Flecken * (6119)
  3. Hagermarsch (425)
  4. Halbemond (996)
  5. Lütetsburg (762)

gemeindefreies Gebiet

Personen[Bearbeiten]

Landräte[Bearbeiten]

Oberkreisdirektoren[Bearbeiten]

  • 1945–1955 Robert Onnen (SPD)
  • 1955–1986 Friedrich Schuver
  • 1986–1993 Hilko Schaumburg
  • ab 1993 Walter Theuerkauf (SPD)

Sport[Bearbeiten]

In Halbemond befindet sich das größte Stadion Ostfrieslands, das Motodrom Halbemond mit einer Kapazität von 50.000 Plätzen. Es wurde eigens zur Speedway-Weltmeisterschaft 1983 gebaut. Der Handball-Drittligist (Regionalligist) OHV Aurich ist der am höchstklassigsten spielende Handball-Verein im Landkreis.

Kultur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Aurich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. Kreisordnung für die Provinz Hannover (1884)
  3. Ehemalige Landkreise Aurich und Norden zusammengerechnet
  4. Ostfriesischer Kurier, 28. August 2008, S. 9
  5. Ostfriesischer Kurier, 10. Januar 2008, S. 10
  6. a b c [1], abgerufen am 12. September 2011
  7. Vorläufiges Endergebnis; laut Live-Ticker von www.oz-onlöine.de.
  8. Bundestagswahl 2013, Wahlkreis 24: Aurich/Emden. Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 9. Dezember 2009.
  9. Datenspiegel 2009, hrsg. vom Landkreis Aurich
  10. Norden.de Reaktivierung der Küstenbahn Ostfriesland
  11. Der kurze Weg zum Hafen (PDF; 1,3 MB)
  12. taz.de Eine Stadt setzt auf die Schiene
  13. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012
  14. Ergebnis Landratswahl 2011, abgerufen am 17. November 2011