Kreis Elberfeld

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Der Kreis Elberfeld war ein von 1816 bis 1860 bestehender Kreis im Regierungsbezirk Düsseldorf. Mit diesem gehörte er innerhalb Preußens zunächst zur Provinz Jülich-Kleve-Berg, ab 1822 zur Rheinprovinz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Bis 1813 hatte das Gebiet in Nachfolge von Berg zum 1806 gegründeten Großherzogtum unter Napoleons Schwager Joachim Murat gehört. Nach der militärischen Niederlage der Franzosen in der Völkerschlacht von Leipzig zogen sich diese 1813 aus den Großherzogtum vollständig zurück.

1814 kam das Großherzogtum als Generalgouvernement Berg kommissarisch unter preußischer Verwaltung und wurde im Wiener Kongreß 1815 endgültig Preußen zugeschlagen. Für das Generalgouvernement Berg begann Preußen bereits Ende 1813 seine eigenen Verwaltungsstrukturen auszuarbeiten und einzuführen; ein Vorgang, der 1816 abgeschlossen war. In diesem Zusammenhang erfolgte 1816 in Nachfolge des Arrondissement Elberfeld die offizielle Gründung des Kreises Elberfeld, der anfangs nur die beiden Städte Elberfeld und Barmen umfasste.

Zum 1. November 1820 wurde der ebenfalls 1816 gegründete Kreis Mettmann aufgelöst, und dessen Städte und Gemeinden Ellscheid, Gruiten, Haan, Hardenberg, Kronenberg, Langenberg, Mettmann, Millrath, Obgruiten, Schöller, Sonnborn, Velbert und Wülfrath dem Kreis Elberfeld zugeordnet.

Am 1. Juni 1860 schieden die Hauptorte Barmen und Elberfeld als Stadtkreise aus dem Kreis aus, der zugleich in Kreis Mettmann umbenannt wurde.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Landräte

[Bearbeiten] Literatur

  • Uebersicht der Verwaltung des Kreises Elberfeld i. J. 1842, mit bes. Berücks. d. Verhältnisse in d. J. 1816. Lucas, Elberfeld 1843. (Digitalisat der ULB Düsseldorf)

[Bearbeiten] Siehe auch

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