Landkreis Eschwege

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen vom Landkreis Eschwege
Landkreis Eschwege
Deutschlandkarte, Position vom Landkreis Eschwege hervorgehoben
51.18805555555610.052777777778Koordinaten: 51° 11′ N, 10° 3′ O
Basisdaten (Stand 1973)
Bestandszeitraum: 1822–1973
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Verwaltungssitz: Eschwege
Fläche: 502 km²
Einwohner: 65.309 (27. Mai 1970)
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: ESW
Kreisschlüssel: 06 2 31
Kreisgliederung: 70 Gemeinden

Der Landkreis Eschwege war ein Landkreis in Hessen. Sein Gebiet gehört heute zum Werra-Meißner-Kreis. Der Kreissitz war in Eschwege. Er umfasste eine Fläche von 502 km² mit 65.300 Einwohnern in 70 Gemeinden.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzte Anfang 1972 im Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an die Kreise Heiligenstadt, Mühlhausen und Eisenach (alle in der DDR) sowie an die Landkreise Rotenburg, Melsungen und Witzenhausen (alle in Hessen).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Landkreis Eschwege wurde 1822 im Kurfürstentum Hessen gegründet. Nach dessen Annexion durch Preußen als Folge des Deutschen Kriegs im Jahre 1866 gehörte er zum Regierungsbezirk Kassel der preußischen Provinz Hessen-Nassau. Seit 1946 war der Landkreis Teil des deutschen Bundeslandes Hessen.[2] Im Rahmen der hessischen Kreisgebietsreform wurde er am 1. Januar 1974 mit dem Nachbarkreis Witzenhausen zum Werra-Meißner-Kreis zusammengeschlossen.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohner 1890 1900 1910 1925 1939 1950 1960 1961 1970
Landkreis Eschwege[4][3] 42.260 43.203 45.875 47.515 49.842 73.233 66.400 66.686 65.309

Gemeinden[Bearbeiten]

Gemeinden des Kreises Eschwege mit mehr als 1000 Einwohnern[4][3]:

Gemeinde 1939 1961 1970
Abterode 1.090 1.068
Bischhausen 1.066 1.254 1.296
Datterode 1.003 1.065
Eschwege 15.462 24.091 22.718
Frankershausen 1.023 1.025
Frieda 1.126
Grebendorf 1.127 1.805 1.949
Herleshausen 1.533 1.652 1.500
Hoheneiche 1.159 1.264
Oberhone 1.064
Reichensachsen 2.070 2.702 2.749
Schwebda 1.135 1.083
Waldkappel 1.153 1.901 1.997
Wanfried 2.695 3.779 3.579
Weißenborn 1.045 1.105
Wichmannshausen 1.090 1.051

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen ESW zugewiesen. Es wird im Werra-Meißner-Kreis durchgängig bis heute ausgegeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland. 1972, Wiesbaden.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatRolf Jehke: Territoriale Veränderungen in Deutschland. Abgerufen am 22. Mai 2009.
  3. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 388f.
  4. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMichael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 22. Mai 2009.