Landkreis Günzburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Günzburg Deutschlandkarte, Position des Landkreises Günzburg hervorgehoben48.3510.38Koordinaten: 48° 21′ N, 10° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Verwaltungssitz: Günzburg
Fläche: 762,52 km²
Einwohner: 120.130 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 158 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Kreisschlüssel: 09 7 74
Kreisgliederung: 34 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
An der Kapuzinermauer 1
89312 Günzburg
Webpräsenz: www.landkreis-guenzburg.de
Landrat: Hubert Hafner (CSU)
Lage des Landkreises Günzburg in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Günzburg gehört zum bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Donau trennt den kleinen Riedbereich (Schwäbisches Donaumoos, ein Teil des Donaurieds) im Norden mit den Ortschaften Riedhausen und Riedheim von der südlich gelegenen Untere Iller-Lech-Schotterplatten, auf der der Großteil der übrigen Ortschaften und Gemeinden des Kreises liegen. Dieses Gebiet wird von den beiden rechten Nebenflüssen der Donau Günz und Mindel sowie von der Kammel durchzogen. Die Günz mündet bei Günzburg, die Mindel weiter stromabwärts westlich von Gundremmingen. Die Kammel mündet südlich von Offingen in die Mindel, kurz bevor diese in die Donau mündet. Das Gebiet östlich der Mindel ist Teil der Stauden (im Süden) beziehungsweise der Holzwinkels (im Norden) und damit Teil des Naturparks Augsburg-Westliche Wälder.

Das Gebiet südlich der Donau, die Untere Iller-Lech-Schotterplatten, die Stauden und der Holzwinkel sind Teil des Tertiärhügellands. Geprägt wird diese hügelige Landschaft durch die von Süden nach Norden verlaufenden Flusstäler der Günz, Kammel, Mindel und Zusam und den Zuflüssen dieser Fließgewässer. Die Riedel genannten Höhenzüge zwischen den Tälern sind meist bewaldet – oft mit Fichtenforsten. An den Hängen mit geringer Neigung überwiegt Ackerbau, in den Tälern selbst überwiegen meist Wiesen. Vor der Drainage gab es dort große Niedermoorbereiche.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Dillingen an der Donau, Augsburg, Unterallgäu und Neu-Ulm (alle in Bayern) sowie Alb-Donau-Kreis und Heidenheim.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis 1800[Bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Landkreises Günzburg war schon in der Keltenzeit relativ dicht besiedelt. Davon zeugen die teilweise noch gut erkennbaren Reste von Viereckschanzen und Hügelgräbern. (→ siehe auch: Viereckschanzen in Bayern) Es wurden aber sogar auch noch ältere Spuren menschlicher Anwesenheit aus der Jungsteinzeit im Gebiet des Landkreises gefunden.

Auch aus der Römerzeit sind Spuren im Landkreis vorhanden. Am bekanntesten dürfte aus dieser Zeit sein, dass Günzburg um das Jahr 77 n. Chr. als Kastell Guntia von den Römern zur Verteidigung der Donaugrenze gegründet wurde. Neben dem Kastell entwickelte sich wohl auch aufgrund der guten Einbindung in das römische Fernstraßennetz eine größere Zivilsiedlung. Bei den um Günzburg herum gefundenen römischen Bestattungsplätzen handelt es sich um die größten ausgegrabenen römischen Gräberfelder nördlich der Alpen – mehrere tausend Bestattungen. Die Ergebnisse der umfangreichen Ausgrabungen sind im Günzburger Heimatmuseum zu besichtigen. Weitere Spuren aus der Römerzeit sind das, ebenfalls am Donau-Iller-Rhein-Limes gelegene, Bürgle genannte, spätantike Kastell bei Gundremmingen oder die Reste römischer Landgüter bei Edelstetten, Stoffenried (Gemeinde Ellzee) und Kirrberg (Gemeinde Balzhausen).

Nach dem Ende des Weströmischen Reiches in der Völkerwanderungszeit sind wohl zumindest einige Römer beziehungsweise Romanen und Kelten zurückgeblieben, da die nahe gelegenen Siedlungen Waldstetten und Waldkirch als Orte identifiziert wurden, an denen Walchen beziehungsweise Welsche gesiedelt haben. Bis zu der Zeit um das Jahr 1100 n. Chr., als viele Ortschaften des Landkreises erstmals urkundlich erwähnt wurden – beispielsweise Günzburg: 1065 oder Krumbach: 1156 – ist von der Geschichte des Gebietes nur wenig bekannt. Eine dieser wenigen bekannten Dinge ist, dass die damals „Ricis“ genannte Burg Reisensburg um das Jahr 600 vom Geographen von Ravenna als eine der fünf wichtigsten Burgen Alemanniens erwähnt wurde.

Um das Jahr 1300 kamen nach Aussterben der Grafen von Berg große Teile des Gebiets, die nicht unter kirchlicher Herrschaft standen als „erledigtes Reichslehen“ in den Besitz des Hauses Habsburg. Diese Gebiete bildeten die nächsten 500 Jahre die vorderösterreichische Markgrafschaft Burgau. In diesem gesamten Zeitraum war das Gebiet des heutigen Landkreises Günzburg, wie das gesamte Oberschwaben in viele kleine Herrschaften unterteilt. Die wichtigsten weltlichen Herrschaften im heutigen Landkreis waren die Markgrafschaft Burgau, die Babenhausener Linie der Fugger, die Reichsstadt Ulm (Leipheim) die Herrschaften Seyfriedsberg (Ziemetshausen), Eberstall-Jettingen und Burtenbach (Schertlin). Die wichtigsten geistlichen Territorien waren die Reichsstifte Wettenhausen und Ursberg, die Reichsabtei Roggenburg, das Kloster Edelstetten und das Hochstift Augsburg.

Landgerichte[Bearbeiten]

Nachdem das Gebiet an Bayern kam wurden im Jahr 1804 die Landgerichte Wettenhausen und Ursberg sowie 1806 das Landgericht Günzburg errichtet. 1808 wurde der Sitz des Landgerichts Wettenhausen nach Burgau verlegt. Das Landgericht Burgau gehörte zum Oberdonaukreis, die Landgerichte Günzburg und Ursberg zum Illerkreis. Ab 1817 gehörten alle drei Landgerichte zum Oberdonaukreis (ab 1838 Schwaben und Neuburg, später nur noch Schwaben). 1837 wurde der Sitz des Landgerichts Ursberg nach Krumbach verlegt und dieses entsprechend umbenannt.

Bezirksämter[Bearbeiten]

Das Bezirksamt Günzburg wurde im Jahr 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Burgau und Günzburg neu gebildet.[2] Ebenso folgte das Bezirksamt Krumbach (Schwaben) dem Landgericht Krumbach.

Am 1. April 1872 wurde Günzburg eine kreisunmittelbare Stadt.

Anlässlich der Reform des Zuschnitts der bayerischen Bezirksämter erhielt das Bezirksamt Günzburg am 1. Januar 1880 Gemeinden des Bezirksamtes Dillingen an der Donau. Gleichzeitig wurde das Bezirksamt Krumbach (Schwaben) um einige Gemeinden der Bezirksämter Illertissen und Mindelheim vergrößert und trat Gemeinden an das Bezirksamt Augsburg ab.

Am 1. Juni 1927 wurde das Bezirksamt Günzburg um die Gemeinde Gundremmingen des Bezirksamtes Dillingen an der Donau vergrößert.

Landkreise[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Günzburg und Krumbach (Schwaben).

Am 1. April 1940 wurde Günzburg wieder in den Landkreis Günzburg eingegliedert, doch wurde dies am 1. April 1949 wieder revidiert.

Wappen des Landkreises Günzburg vor der Gebietsreform

Landkreis Günzburg[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform entstand am 1. Juli 1972 aus dem bisherigen Landkreis Günzburg und dem Landkreis Krumbach sowie der bislang kreisfreien Stadt Günzburg ein neuer Landkreis, der zunächst Günzkreis genannt wurde, am 1. Mai 1973 jedoch in Landkreis Günzburg umbenannt wurde. Die Stadt Günzburg erhielt für den Verlust ihrer Kreisfreiheit den Status einer Großen Kreisstadt. Abweichungen der heutigen Landkreisgrenzen zu den damaligen: Die am südlichen Rand des Landkreises Krumbach gelegenen Gemeinden Hasberg und Tiefenried kamen zum Landkreis Unterallgäu. Die heute zur Marktgemeinde Ziemetshausen gehörenden Orte Uttenhofen und Schönebach waren vor der Gebietsreform selbständige Gemeinden im Landkreis Augsburg. Die ehemals selbständigen Gemeinden Ettlishofen (mit Hetschwang) und Silheim kamen erst im Jahr 1978 im Zuge der Gründung der Gemeinde Bibertal zum Landkreis Günzburg. Bis dahin gehörten die Orte zum benachbarten Landkreis Neu-Ulm.

Liste mit den Gemeinden des Landkreises Günzburg vor der Gebietsreform: → siehe letzter Abschnitt dieses Artikels (Städte und Gemeinden des Landkreises Günzburg vor der Gebietsreform im Jahr 1972); eine derartige Liste für den ehemaligen Landkreis Krumbach findet sich in dem Wikipedia-Artikel über diesen.

Am 23. September 2008 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Der 1972 neu entstandene Landkreis Günzburg gewann zwischen 1988 und 2003 über 15.000 Einwohner hinzu bzw. wuchs um ca. 14 %. Die nachfolgenden Einwohnerzahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1950 1961 1970 1987 1996 2000 2005 2012
Einwohner 101.627 96.125 104.327 107.120 120.269 121.563 122.450 120.130

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen ist gespalten: vorne (links) in Rot ein halber silberner Adler am Spalt; hinten (rechts) fünfmal schräg links geteilt von Silber und Rot, überdeckt von einem goldenen Pfahl[4]; Die rechte Seite des Wappens erinnert an die Markgrafschaft Burgau. Der halbe Adler auf der linken Seite ist dem Wappen der Herrschaft Schwabegg entnommen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Wirtschaftsstruktur ist geprägt von klein- und mittelständischen Betrieben. Das produzierende und verarbeitende Gewerbe und der Dienstleistungssektor bilden mit rund 43 % bzw. 41 % aller Arbeitsplätze die tragenden Säulen. Besonders ausgeprägt ist hierbei vor allem der Bereich Gesundheit und Soziales.

Verkehr[Bearbeiten]

Im Kreis Günzburg eröffnete die Bayerische Staatsbahn schon 1853/54 die Hauptbahn Augsburg–Ulm über Burgau–Günzburg. In der Station Neuoffingen mündet seit 1876 die Donautalbahn von Donauwörth her ein.

Von der Kreisstadt Günzburg führt im Tal der Günz nach Ichenhausen und weiter im Kammeltal nach Krumbach hinauf die Mittelschwabenbahn, die 1910 nach Mindelheim verlängert worden ist.

Die Stadt Thannhausen an der Mindel erhielt 1894 durch eine – ebenfalls staatliche – Lokalbahn nach Dinkelscherben den Anschluss an die Hauptstrecke. Hier wurde der Personenverkehr 1966 eingestellt, Teile der Strecke sind inzwischen abgetragen.

Tourismus[Bearbeiten]

Sehenswert sind neben dem Legoland bei Günzburg die vielen in der Epoche des Barock erbauten Kirchen und Klöster, die auch der Grund dafür sind, dass der Landkreis Günzburg und die angrenzenden Gebiete Schwäbischer Barockwinkel genannt wird. Die bekannteren Beispiele sind die Klöster Wettenhausen, Ursberg und Edelstetten, die Wallfahrtskirchen Allerheiligen und Maria Vesperbild, die Frauenkirche in Günzburg und die Stadtpfarrkirche St. Michael in Krumbach. Die Kirchen in den Dörfern sind oftmals aber nicht weniger beeindruckend als die genannten größeren Bauwerke.

Außerdem sehenswert im Landkreis sind die Altstadt von Günzburg, der Forstbotanische Park beim Schloss Seyfriedsberg, das Krumbad – das älteste Heilbad Schwabens – und die Museen im Landkreis (→ siehe Liste der Museen im Landkreis Günzburg).

Die Landschaft, in der sich Hügel und Täler, Wälder, Wiesen und Felder abwechseln, lädt zu ausgedehnten Radtouren und Wanderungen ein. Durch den Landkreis verlaufen auch einige überregionale und regionale Rad- und Wanderwege: Donauradweg, Via Julia, Mindeltal-Radweg, Günztalradweg, Kammeltal-Radweg, Zusamradweg, 7-Schwaben-Tour, Schwäbische Kartoffeltour, der Schwäbisch-Allgäuer Wanderweg und auch ein kurzer Abschnitt des Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweges durch die Gemeinde Ziemetshausen.

Von den vielen als Badeseen gestalteten ehemaligen Baggerweiher dürften die Naherholungsgebiete Silbersee bei Burgau und Oberrieder Weiher bei Breitenthal die schönsten und größten sein.

Politik[Bearbeiten]

Landrat ist seit 1996 Hubert Hafner (CSU). Er wurde Nachfolger von Georg Simnacher (CSU), der von 1967 bis 1996 Landrat und von 1974 bis 2003 Bezirkstagspräsident in Schwaben war.

Kreistag[Bearbeiten]

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Kreistagswahl 2008
Wahlbeteiligung: 60,3 % (-6,0 Pp.)
 %
60
50
40
30
20
10
0
51,4 %
18,9 %
17,2 %
6,9 %
5,7 %

Die Kreistagswahl 2008 ergab folgende Sitzverteilung:

2008
CSU 32
SPD 11
Freie Wähler des Landkreises e. V. 10
FDP 4
GRÜNE 3
Gesamt 60

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2012[5])

Liste der kommunalen Wappen im Landkreis Günzburg

Städte

  1. Burgau (9361)
  2. Günzburg, Große Kreisstadt (19.534)
  3. Ichenhausen (8411)
  4. Krumbach (Schwaben) (12.351)
  5. Leipheim (6637)
  6. Thannhausen (5967)

Märkte

  1. Burtenbach (3283)
  2. Jettingen-Scheppach (6769)
  3. Münsterhausen (1958)
  4. Neuburg a.d.Kammel (3104)
  5. Offingen (4132)
  6. Waldstetten (1213)
  7. Ziemetshausen (2941)

Gemeindefreie Gebiete (3,26 km²)

  1. Ebershauser-Nattenhauser Wald
    (2,10 km²)
  2. Winzerwald (1,16 km²)

Gemeinden

  1. Aichen (1147)
  2. Aletshausen (1109)
  3. Balzhausen (1186)
  4. Bibertal (4697)
  5. Breitenthal (1233)
  6. Bubesheim (1465)
  7. Deisenhausen (1479)
  8. Dürrlauingen (1573)
  9. Ebershausen (605)
  10. Ellzee (1131)
  11. Gundremmingen (1544)
  12. Haldenwang (1834)
  13. Kammeltal (3287)
  14. Kötz (3214)
  15. Landensberg (678)
  16. Rettenbach (1628)
  17. Röfingen (1042)
  18. Ursberg (3185)
  19. Waltenhausen (700)
  20. Wiesenbach (962)
  21. Winterbach (770)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Haldenwang
    (Gemeinden Dürrlauingen, Haldenwang, Landensberg, Röfingen und Winterbach)
  2. Ichenhausen
    (Stadt Ichenhausen, Markt Waldstetten und Gemeinde Ellzee)
  3. Kötz
    (Gemeinden Bubesheim und Kötz)
  4. Krumbach (Schwaben)
    (Gemeinden Aletshausen, Breitenthal, Deisenhausen, Ebershausen, Waltenhausen und Wiesenbach)
  5. Offingen
    (Markt Offingen und Gemeinden Gundremmingen und Rettenbach)
  6. Thannhausen
    (Stadt Thannhausen, Markt Münsterhausen und Gemeinde Balzhausen)
  7. Ziemetshausen
    (Markt Ziemetshausen und Gemeinde Aichen)
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Neu-Ulm Landkreis Unterallgäu Winzerwald Ebershauser-Nattenhauser Wald Aichen Aletshausen Balzhausen Bibertal Breitenthal (Schwaben) Bubesheim Burgau Burtenbach Deisenhausen Dürrlauingen Ebershausen Ebershausen Ellzee Günzburg Gundremmingen Haldenwang (Schwaben) Ichenhausen Jettingen-Scheppach Kammeltal Kötz Krumbach (Schwaben) Landensberg Leipheim Münsterhausen Neuburg an der Kammel Offingen Rettenbach (Landkreis Günzburg) Röfingen Thannhausen (Schwaben) Ursberg Waldstetten (Günz) Waltenhausen Wiesenbach (Schwaben) Winterbach (Schwaben) ZiemetshausenMunicipalities in GZ.svg
Über dieses Bild

Städte und Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78[Bearbeiten]

Vor der Gebietsreform hatte der Landkreis Günzburg 66 Gemeinden[6]. Bis zum Jahr 1927 hatte der damals noch Bezirksamt Günzburg genannte Landkreis noch eine Gemeinde weniger. Zu Beginn dieses Jahres kam Gundremmingen, das zuvor zum Bezirksamt Dillingen gehörte, zum Landkreis Günzburg[7][8].

Im Nordosten grenzte der Landkreis an den Landkreis Dillingen an der Donau, im Osten an den Landkreis Wertingen (bis 1929: Bezirksamt Zusmarshausen), im Südosten an den Landkreis Augsburg (bis 1929: Bezirksamt Zusmarshausen), im Süden an den Landkreis Krumbach, im Westen an den Landkreis Neu-Ulm und im Nordwesten an die baden-württembergischen Landkreise Ulm und Landkreis Heidenheim.

Bei den Gemeinden, die aufgelöst wurden, ist in Klammern vermerkt, zu welcher Gemeinde der Ort heute gehört. Die Gemeinden, die heute noch bestehen, sind fett geschrieben.

Lage in Bayern
Der ehemalige Landkreis Günzburg: eingezeichnet sind alle für Gemeinden namensgebende Orte; Nummern in der Karte: siehe nebenstehende Liste der Gemeinden

Städte

Märkte

Gemeinden

  1. Anhofen (Bibertal)
  2. Autenried (Ichenhausen)
  3. Bubesheim
  4. Bühl (Bibertal)
  5. Deffingen (Günzburg)
  6. Denzingen(Günzburg)
  7. Deubach (Ichenhausen)
  8. Dürrlauingen
  9. Ebersbach (Kötz)
  10. Echlishausen (Bibertal)
  11. Egenhofen (Kammeltal)
  12. Eichenhofen (Haldenwang)
  13. Ettenbeuren (Kammeltal)
  14. Freihalden (Jettingen-Scheppach)
  15. Glöttweng (Landensberg)
  16. Goldbach (Kammeltal)
  17. Großanhausen (Burgau)
  18. Großkissendorf (Bibertal)
  19. Großkötz (Kötz)
  20. Gundremmingen
  21. Hafenhofen (Haldenwang)
  22. Haldenwang
  23. Hammerstetten (Kammeltal)
  24. Harthausen (Rettenbach)
  25. Hochwang (Ichenhausen)
  26. Kemnat (Burtenbach)
  27. Kleinbeuren (Kammeltal)
  28. Kleinkissendorf (Bibertal)
  29. Kleinkötz (Kötz)
  30. Konzenberg (Haldenwang)
  1. Landensberg
  2. Leinheim (Günzburg)
  3. Limbach (Burgau)
  4. Mindelaltheim (Dürrlauingen)
  5. Mönstetten (Dürrlauingen)
  6. Nornheim (Günzburg)
  7. Oberknöringen (Burgau)
  8. Oberwaldbach (Burtenbach)
  9. Oxenbronn (Ichenhausen)
  10. Rechbergreuthen (Winterbach)
  11. Reisensburg (Günzburg)
  1. Remshart (Rettenbach)
  2. Rettenbach
  3. Ried b. Jettingen (Jettingen-Scheppach)
  4. Rieden a. d. Kötz (Ichenhausen)
  5. Riedhausen (Günzburg)
  6. Riedheim (Leipheim)
  7. Röfingen
  8. Roßhaupten (Röfingen)
  9. Scheppach (Jettingen-Scheppach)
  10. Schneckenhofen (Bibertal)
  11. Schnuttenbach (Offingen)
  1. Schönenberg (Jettingen-Scheppach)
  2. Unterknöringen (Burgau)
  3. Unterrohr (Kammeltal)
  4. Waldkirch (Winterbach)
  5. Wasserburg (Günzburg)
  6. Wettenhausen (Kammeltal)
  7. Winterbach

Gemeindefreie Gebiete[9]
Ettenbeurerforst (ist heute eine Gemarkung in der Gemeinde Kammeltal)
Galgenforst (ist heute eine Gemarkung in der Gemeinde Kammeltal)
Rohrer Wald (ist heute eine Gemarkung in der Gemeinde Kammeltal)

Siehe auch[Bearbeiten]

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Im Landkreis gibt es neun Naturschutzgebiete. Zusammen nehmen sie eine Fläche von 802 Hektar ein. Das größte Naturschutzgebiet ist das 2006 eingerichtete Naturschutzgebiet Donauhänge und Auen zwischen Leipheim und Offingen.

Geotope[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich vier (Stand September 2013) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen GZ zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus dem Altkreis Krumbach (Schwaben) Kennzeichen mit den Buchstabenpaaren VA bis ZZ und den Zahlen von 1 bis 99, später mit den Buchstabenpaaren CA bis CZ und EA bis EZ und den Zahlen von 100 bis 999.

Seit dem 13. Juli 2013 ist auch das Unterscheidungszeichen KRU (Krumbach (Schwaben)) erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Günzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 475.
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. Beschreibung des Wappens des Landkreises Günzburg bei hdbg.de
  5. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  6. Seite über den ehemaligen Landkreis Günzburg bei verwaltungsgeschichte.de
  7. Seite über den Landkreis Dillingen bei gemeindeverzeichnis.de – abgerufen am 24. Oktober 2009
  8. Liste der Landkreise und Bezirksämter Bayerns
  9. Seite über den Landkreis Günzburg bei gemeindeverzeichnis.de – abgerufen am 26. Oktober 2009