Landkreis Hof

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Hof Deutschlandkarte, Position des Landkreises Hof hervorgehoben50.28846211.795197Koordinaten: 50° 17′ N, 11° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Verwaltungssitz: Hof
Fläche: 892,55 km²
Einwohner: 97.873 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: HO
Kreisschlüssel: 09 4 75
Kreisgliederung: 27 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Schaumbergstr. 14
95032 Hof
Webpräsenz: www.landkreis-hof.de
Landrat: Oliver Bär (CSU)
Lage des Landkreises Hof in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Hof liegt im Nordosten des Regierungsbezirks Oberfranken in Bayern. Kreissitz ist die Stadt Hof, die selbst nicht zum Landkreis gehört, sondern kreisfrei ist.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Das Gebiet des Landkreises hat eine Ausdehnung von etwa 35 km in Nord-Süd- wie in West-Ost-Richtung. Die kreisfreie Stadt Hof ist ganz vom Landkreis Hof umgeben, gehört aber selbst nicht zum Kreisgebiet. Die Grenze zu Tschechien ist etwa 25 km lang.

Gliederung[Bearbeiten]

Geographisch gliedert sich das Gebiet des Landkreises in vier Landschaften: Im Nord-Westen liegen die Ausläufer des Frankenwaldes mit seiner höchsten Erhebung, dem Döbraberg (794,6 m ü. NN), und das Selbitztal. Die Selbitz entspringt im südlichen Landkreis und fließt dann nach Norden unter anderem durch die Städte Selbitz und Naila, um an der Kreisgrenze in die Saale zu münden, die ihrerseits ebenfalls im Süden des Kreisgebiets entspringt und östlich der Selbitz unter anderem durch die Kreisstadt Hof fließt. Im Osten des Kreisgebietes liegt das Bayerische Vogtland. Im Süden ziehen sich die Ausläufer des Fichtelgebirges mit dem Großen Waldstein (878 m) hin. Zwischen dem Frankenwald und dem Fichtelgebirge liegt die Münchberger Gneisplatte. Sie wird vor allem landwirtschaftlich genutzt.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt gegen den Uhrzeigersinn im Nordosten beginnend an den Vogtlandkreis (in Sachsen), den Saale-Orla-Kreis (in Thüringen) sowie an die Landkreise Kronach, Kulmbach, Bayreuth und Wunsiedel im Fichtelgebirge (alle in Bayern).

Im Osten grenzt der Landkreis an Tschechien (Okres Cheb, deutsch: Bezirk Eger).

Geschichte[Bearbeiten]

Bis 1800[Bearbeiten]

Das Gebiet des Landkreises Hof gehörte bis zum 16. Jahrhundert überwiegend zum Markgraftum Brandenburg-Bayreuth. 1792 fiel es an das Königreich Preußen, anschließend an Frankreich.

Landgerichte[Bearbeiten]

1810 kam das Kreisgebiet schließlich zu Bayern. 1812 wurden die Landgerichte Hof, Münchberg, Naila, Rehau und Selb gebildet. Die Stadt Hof wurde kreisunmittelbare Stadt. Die Verwaltungs- und Gerichtsbezirke gehörten zum Mainkreis, der ab 1817 als Obermainkreis und ab 1838 als Oberfranken bezeichnet wurde. 1852 wurde die Distriktgemeinde Hof gebildet.

Bezirksämter[Bearbeiten]

Das Bezirksamt Hof folgte im Jahr 1862 dem flächengleichen Landgericht älterer Ordnung Hof.[2] Die Landgerichte Rehau und Selb wurden zum Bezirksamt Dinkelsbühl zusammengefasst, während die Bezirksämter Münchberg und Naila ihren gleichnamigen Landgerichten folgten.

Anlässlich der Reform des Zuschnitts der bayerischen Bezirksämter erhielt das Bezirksamt Hof am 1. Januar 1880 Gemeinden des Bezirksamtes Rehau.

Am 1. Januar 1906 wurden Gemeinden des Bezirksamtes in die Stadt Hof eingegliedert.

1919 schied die Stadt Selb aus dem Bezirksamt Rehau aus und wurde kreisunmittelbare Stadt.

Am 1. Oktober 1929 wurden Gemeinden des aufgelösten Bezirksamtes Berneck ins Bezirksamt Münchberg eingegliedert.

1929/31 nahm das Bezirksamt Naila einige Gemeinden des aufgelösten Bezirksamts Teuschnitz und das Bezirksamt Münchberg einige Gemeinden des aufgelösten Bezirksamts Berneck auf.

Landkreise[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Hof, Münchberg, Naila und Rehau.

1940 wurde Selb wieder in den Landkreis Rehau eingegliedert, doch wurde dies 1946 wieder rückgängig gemacht.

Landkreis Hof[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde der Landkreis Hof am 1. Juli 1972 um den Landkreis Naila, den Landkreis Münchberg (ohne Gefrees und Streitau), den nördlichen Teil des Landkreises Rehau sowie die Gemeinde Dürrenwaid (Landkreis Kronach), die der Gemeinde Geroldsgrün angegliedert wurde, vergrößert. Der südliche Teil des Landkreises Rehau wurde mit der kreisfreien Stadt Selb dem Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge angegliedert. Die Stadt Gefrees (Landkreis Münchberg) mit Streitau fiel an den vergrößerten Landkreis Bayreuth.

Am 1. Januar 1977 wurde die Gemeinde Leimnitz in die kreisfreie Stadt Hof eingegliedert. Gleichzeitig kamen die Gemeinden Gösmes und Enchenreuth aus dem Landkreis Kulmbach zum Landkreis Hof. Sie wurden in die Stadt Helmbrechts eingegliedert.

Der Landkreis Hof musste 1978 die Gemeinde Wölbattendorf, wie bereits 1972 die Gemeindeteile Eppenreuth, Lausenhof, Pirk und Stein der aufgelösten Gemeinde Martinsreuth, an die kreisfreie Stadt Hof abgeben.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung im Landkreis Hof seit 1840

Zwischen 1988 und 2008 verlor der Landkreis Hof über 2000 bzw. 2 % seiner Einwohner. Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 71.618 83.833 94.272 128.803 120.656 120.158 105.628 110.625 109.026 105.715 102.475 97.873

Politik[Bearbeiten]

Liste der Landräte[Bearbeiten]

Mai 1945–30. Juni 1946: Anselm Otto Joel
1. Juli 1946–31. Mai 1948: Paul Weppler SPD
6. Januar 1948–30. Juni 1972: Heinz Schulze SPD

Nach der Gebietsreform 1972:

1. Juli 1972–30. April 1978: Heinz Schulze SPD
1. Mai 1978–30. April 1996: Ewald Zuber SPD
1. Mai 1996–30. April 2014: Bernd Hering SPD
seit 1. Mai 2014: Oliver Bär CSU

Kreistag[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2014[4][5]
Wahlbeteiligung: 64,3 % (2008: 66,7 %)
 %
50
40
30
20
10
0
43,5 %
30,0 %
15,4 %
4,8 %
4,7 %
1,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   2
   0
  -2
  -4
+0,7 %p
-1,2 %p
+1,4 %p
-0,1 %p
+0,1 %p
-0,9 %p

Der Kreistag setzt sich aus 60 Kreisräten und dem Landrat zusammen. Die letzten Kommunalwahlen führten zu den folgenden Sitzverteilungen der Kreisräte:[4][5]

2002 2008 2014
CSU 26 27 26
SPD 23 19 18
Freie Wähler (FW) 6 8 9
Aktive Landkreisbürger (ALB) 2 3 3
Grüne 2 2 3
FDP 1 1 1
Summe 60 60 60

Patenschaft[Bearbeiten]

  • 1954 übernahm der Landkreis die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus dem Landkreis Asch.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Der Landkreis Hof weist eine weit überdurchschnittliche Industriedichte auf (Anzahl der Beschäftigten je 1000 Einwohner). Wichtigste Branchen sind das Textilgewerbe, die Herstellung von Kunststoffwaren, das Gesundheitswesen und das Baugewerbe. Sehr viele der Beschäftigten sind in der Kfz-Zulieferindustrie tätig. Der Automobilzulieferpark Pole Position in Hof soll die Kompetenzen in diesem Bereich ausbauen. 34 % der Industriebschäftigten sind im Textilgewerbe tätig, 10 % im Maschinenbau, 14 % im Bekleidungsgewerbe und 12 % im Ernährungsgewerbe. Der Raum Hof mit den benachbarten Landkreisen Kulmbach und Bayreuth zählt zu den wichtigsten Textilregionen Deutschlands.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahnen[Bearbeiten]

Das Königreich Bayern erbaute schon 1848 die Ludwig-Süd-Nord-Bahn über Bamberg und Kulmbach nach Hof und führte sie zur sächsischen Grenze weiter. Die Verbindung nach Süden wurde 1865 zunächst durch die Hof-Egerer Eisenbahn hergestellt, bis die Bayerische Staatsbahn 1877 die direkte Strecke über Marktredwitz eröffnete. Im Jahre 1887 nahmen zwei Lokalbahnen den Betrieb auf: die Bahnstrecke Hof–Naila–Marxgrün, ab 1898 bis Bad Steben verlängert, und die Bahnstrecke Münchberg–Helmbrechts, die 1924 bis Selbitz weitergeführt wurde. Nach der Jahrhundertwende folgte 1902 die Strecke Münchberg–Zell und 1910 Naila–Schwarzenbach. Die Preußischen Staatseisenbahnen verbanden 1901 Marxgrün durch die Höllentalbahn mit dem thüringischen Blankenstein.

Im Landkreis Hof wurden 37 von insgesamt 129 Kilometern Personenverkehrsstrecken stillgelegt:

  • 1945: Blankenstein–Lichtenberg–Marxgrün 6 km
  • 1971: Münchberg–Zell 10 km
  • 1973: Naila–Schwarzenbach am Wald 10 km
  • 1976: Helmbrechts–Selbitz 11 km

Straßen[Bearbeiten]

Luftverkehr[Bearbeiten]

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2012[6])

Städte

  1. Helmbrechts (8643)
  2. Lichtenberg (1080)
  3. Münchberg (10.368)
  4. Naila (7821)
  5. Rehau (9374)
  6. Schauenstein (2024)
  7. Schwarzenbach a.Wald (4650)
  8. Schwarzenbach a.d.Saale (7248)
  9. Selbitz (4389)

Märkte

  1. Bad Steben (3392)
  2. Oberkotzau (5466)
  3. Sparneck (1683)
  4. Stammbach (2383)
  5. Zell im Fichtelgebirge (2080)

Gemeinden

  1. Berg (2240)
  2. Döhlau (4036)
  3. Feilitzsch (2848)
  4. Gattendorf (1051)
  5. Geroldsgrün (2915)
  6. Issigau (1022)
  7. Köditz (2533)
  8. Konradsreuth (3267)
  9. Leupoldsgrün (1251)
  10. Regnitzlosau (2393)
  11. Töpen (1058)
  12. Trogen (1457)
  13. Weißdorf (1201)
Schwarzenbach an der Saale Zell im Fichtelgebirge Weißdorf Trogen (Oberfranken) Töpen Stammbach Sparneck Selbitz (Oberfranken) Schwarzenbach am Wald Schauenstein Rehau Regnitzlosau Oberkotzau Naila Münchberg Lichtenberg (Oberfranken) Konradsreuth Köditz Issigau Helmbrechts Geroldsgrün Gattendorf (Oberfranken) Feilitzsch Döhlau Berg (Oberfranken) Bad Steben Landkreis Kronach Hof (Saale) Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Kulmbach Landkreis Bayreuth Martinlamitzer Forst-Nord Geroldsgrüner Forst Gerlaser Forst Forst Schwarzenbach a.Wald Sachsen Thüringen TschechienMunicipalities in HO.svg
Über dieses Bild

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Feilitzsch
    (Gemeinden Feilitzsch, Gattendorf, Töpen und Trogen)
  2. Lichtenberg
    (Stadt Lichtenberg und Gemeinde Issigau)
  3. Schauenstein
    (Stadt Schauenstein und Gemeinde Leupoldsgrün)
  4. Sparneck
    (Markt Sparneck und Gemeinde Weißdorf)

Gemeindefreie Gebiete (37,60 km²)

  1. Forst Schwarzenbach a.Wald (8,28 km²)
  2. Gerlaser Forst(5,83 km²)
  3. Geroldsgrüner Forst (16,71 km²)
  4. Martinlamitzer Forst-Nord (6,78 km²)

Städte und Gemeinden vor der Gebietsreform 1971/78[Bearbeiten]

Vor der Gebietsreform hatte der damalige kleinere Landkreis Hof 40 Gemeinden.[7] Die Gemeinden, die es heute noch eigenständig sind, sind fett hervorgehoben:

frühere Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Land-/Stadtkreis
Autengrün Oberkotzau Landkreis Hof
Berg Berg Landkreis Hof
Bruck Berg Landkreis Hof
Brunnenthal Köditz Landkreis Hof
Bug Berg Landkreis Hof
Döhlau Döhlau Landkreis Hof
Eisenbühl Berg Landkreis Hof
Fattigau Oberkotzau Landkreis Hof
Feilitzsch Feilitzsch Landkreis Hof
Föhrenreuth Konradsreuth Landkreis Hof
Förbau Schwarzenbach an der Saale Landkreis Hof
Gattendorf Gattendorf Landkreis Hof
Gottfriedsreuth Schwarzenbach an der Saale Landkreis Hof
Gottsmannsgrün Berg Landkreis Hof
Hadermannsgrün Berg Landkreis Hof
Haidt Hof kreisfreie Stadt Hof
Isaar Töpen Landkreis Hof
Joditz Köditz Landkreis Hof
Köditz Köditz Landkreis Hof
Konradsreuth Konradsreuth Landkreis Hof
Leimitz Hof kreisfreie Stadt Hof
Leupoldsgrün Leupoldsgrün Landkreis Hof
Lipperts Leupoldsgrün Landkreis Hof
Martinsreuth Konradsreuth Landkreis Hof
Münchenreuth Feilitzsch Landkreis Hof
Oberkotzau Oberkotzau Landkreis Hof
Rudolphstein Berg Landkreis Hof
Schlegel Köditz Landkreis Hof
Schnarchenreuth Berg Landkreis Hof
Schwarzenbach an der Saale Schwarzenbach an der Saale Landkreis Hof
Silberbach Konradsreuth Landkreis Hof
Stobersreuth Schwarzenbach an der Saale Landkreis Hof
Tauperlitz Döhlau Landkreis Hof
Tiefengrün Berg Landkreis Hof
Töpen Töpen Landkreis Hof
Trogen Trogen Landkreis Hof
Unterkotzau Hof kreisfreie Stadt Hof
Vierschau Regnitzlosau Landkreis Hof
Wölbattendorf Hof kreisfreie Stadt Hof
Zedtwitz Feilitzsch Landkreis Hof

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Im Landkreis Hof gibt es acht Naturschutzgebiete (Stand Juni 2014). Zusammen nehmen sie eine Fläche von 458 Hektar ein. Das größte Naturschutzgebiet ist das 1997 eingerichtete Naturschutzgebiet Höllental.

Geotope[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich 58 (Stand: September 2013) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen HO zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Sonstiges[Bearbeiten]

Aus sprachwissenschaftlicher Sicht interessant ist die südöstlich des Landkreises Hof verlaufende Sprachgrenze zwischen dem ostfränkischen und dem nordbairischen Dialekt und innerhalb des Ostfränkischen zwischen dem Oberfränkischen und Vogtländischen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Hof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 485.
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. a b Sitzverteilung im Kreistag. Landkreis Hof, 24. Juni 2013, abgerufen am 6. April 2014.
  5. a b Ergebnis zur Kreistagswahl 2014 am 16.03.2014 Landkreis Hof. Landkreis Hof, 24. März 2014, abgerufen am 6. April 2014.
  6. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  7. Stadt und Landkreis Hof a. d. Saale