Landkreis Schwandorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Schwandorf Deutschlandkarte, Position des Landkreises Schwandorf hervorgehoben49.3712.25Koordinaten: 49° 22′ N, 12° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Verwaltungssitz: Schwandorf
Fläche: 1.464,96 km²
Einwohner: 143.060 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Kreisschlüssel: 09 3 76
Kreisgliederung: 33 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Wackersdorfer Straße 80
92421 Schwandorf
Webpräsenz: www.landkreis-schwandorf.de
Landrat: Thomas Ebeling (CSU)
Lage des Landkreises Schwandorf in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Schwandorf liegt im Regierungsbezirk Oberpfalz in Ostbayern.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet gliedert sich in vier Naturräume. Der Norden und Osten des Kreisgebietes gehört zum Oberpfälzer Wald, wo sich mit dem Weingartnerfels (896 Meter) die höchste Erhebung des Landkreises befindet, der Süden zum Oberpfälzer Hügelland. Im Südosten ragen die Ausläufer des Bayerischen Waldes ins Kreisgebiet, im Südwesten Ausläufer der mittleren Fränkischen Alb bzw. des Oberpfälzer Jura. Von Nord nach Süd fließt die Naab, ein linker Donauzufluss auf einer Länge von etwa 40 km durch das Kreisgebiet. Sie nimmt östlich von Schwarzenfeld die von Ost nach West fließende Schwarzach auf. Im äußersten Südosten streift der Fluss Regen auf wenigen Kilometern das Kreisgebiet.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt gegen den Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Neustadt an der Waldnaab, Amberg-Sulzbach, Neumarkt in der Oberpfalz, Regensburg und Cham. Im Nordosten grenzt er an die tschechische Region Pilsen.

Geschichte[Bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten]

1803 wurden im heutigen Kreisgebiet die Landgerichte Burglengenfeld, Nabburg und Neunburg vorm Wald errichtet. Sie gehörten zum Regenkreis, der 1838 in Oberpfalz und Regensburg (später nur noch Oberpfalz) umbenannt wurde. 1840 wurde in Oberviechtach ein weiteres Landgericht gebildet.

Bezirksämter[Bearbeiten]

Im Jahr 1862 entstand aus den Landgerichten Burglengenfeld und Schwandorf das Bezirksamt Burglengenfeld, wobei das Landgericht Schwandorf aus 19 Gemeinden des Landgerichts Burglengenfeld neu geschaffen wurde. Ferner wurden das Bezirksamt Nabburg aus dem gleichnamigen Landgericht und das Bezirksamt Neunburg vorm Wald aus den Landgerichten Neunburg vorm Wald und Oberviechtach gebildet. 1900 wurde für den Bereich Oberviechtach ein eigenes Bezirksamt errichtet. 1920 wurde Schwandorf eine kreisunmittelbare Stadt und schied aus dem Bezirksamt Burglengenfeld aus. 1926 wurde das Bezirksamt Nabburg geringfügig verändert, indem drei Gemeinden vom Bezirksamt Vohenstrauß eingegliedert wurden, jedoch gab das Bezirksamt Nabburg auch an das Bezirksamt Amberg ab.

Landkreise[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[2] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Burglengenfeld, Nabburg, Neunburg vorm Wald und Oberviechtach.

1940 wurde Schwandorf in den Landkreis Burglengenfeld eingegliedert, doch wurde dies 1948 wieder rückgängig gemacht.

Neunburg vorm Wald 49.3487812.385942

Landkreis Schwandorf[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 aus der bisher kreisfreien Stadt Schwandorf in Bayern sowie den Landkreisen Burglengenfeld, Nabburg, Neunburg vorm Wald und Oberviechtach ein neuer Landkreis gebildet, dessen neuer Kreissitz die Stadt Schwandorf in Bayern wurde. Diese erhielt aufgrund des Verlustes der Kreisfreiheit den Status einer Großen Kreisstadt. Kleinere Teile der Landkreise Neunburg vorm Wald und Oberviechtach kamen auch zum Landkreis Cham. Aus dem ehemaligen Landkreis Roding entschieden sich einige westliche Gemeinden ebenfalls für den neuen Landkreis Schwandorf in Bayern, unter anderem die Stadt Nittenau und der Markt Bruck in der Oberpfalz. Am 1. Mai 1973 erhielt der Landkreis seinen heute noch gültigen Namen Landkreis Schwandorf ohne den Zusatz in Bayern, da die Kreisstadt mittlerweile auch den Zusatz abgelegt hat.

Am 1. Januar 1974 trat der Landkreis Schwandorf die Gemeinde Wulkersdorf an den Landkreis Regensburg ab. Dort wurde sie nach Bernhardswald eingemeindet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2008 wuchs der Landkreis Schwandorf um über 12.000 Einwohner bzw. um rund 9 %. Seit 2005 ist die Tendenz nach einem Höchststand von rd. 145.000 Einwohnern rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 65.017 74.867 89.966 121.655 123.489 135.117 131.260 139.887 143.343 144.748 143.340 142.947

Politik[Bearbeiten]

Landrat[Bearbeiten]

Ebeling ist der erste Landrat des Landkreises Schwandorf seit 1972, der nicht der SPD angehört. Bei der Stichwahl 2014 war deren Kandidatin, die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder, Ebeling knapp unterlegen.

Kreistag[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 62,86 % (2008: 65,77 %)
 %
50
40
30
20
10
0
40,83 %
24,71 %
13,00 %
5,45 %
n. k.
4,84 %
5,86 %
2,32 %
2,99 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-1,23 %p
-5,55 %p
+13,00 %p
-0,06 %p
-11,29 %p
+0,11 %p
+1,34 %p
+2,32 %p
+2,99 %p

Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Kreistag:

2002 2008 2014
CSU 27 26 24
SPD 20 18 15
FW - - 8
GRÜNE 2 3 3
FWG 7 7 -
Junge Wähler 2 3 3
ödp 2 2 4
FDP 0 1 -
BL NBB - - 1
BWG/UW - - 2
Gesamt 60 60 60

JW, BWG/UW und BL NBB bilden zusammen eine sechsköpfige Ausschussgemeinschaft. Sie sind damit nach FW bzw. vor ÖDP und Grünen die viertgrößte Gruppierung im Kreistag.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Gespalten von Schwarz und Silber, über einem gesenkten, von Silber und Blau gespaltenen schmalen Wellenbalken, dem ein von Gold und Schwarz gespaltenes Zahnrad unterlegt ist, vorne ein linksgewendeter, rot bewehrter und rot gekrönter goldener Löwe, hinten ein roter Zinnenturm.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch den Landkreis Schwandorf führt die Bundesautobahn 93 von Hof über Weiden nach Regensburg. Auch die wichtige Bundesstraße 85 (wegen der guten Ausbaustrecken zwischen Amberg und Cham auch in der Region Bayerwaldautobahn genannt) verläuft durch den Landkreis und verbindet Amberg mit Cham. Die Bundesstraßen 15, 16 und 22 führen ebenfalls durch den Landkreis. Auch die A 6, die Nürnberg mit Prag verbindet verläuft durch den nördlichen Landkreis.

In der Kreisstadt Schwandorf ist der – nach Regensburg – bedeutendste Eisenbahnknotenpunkt der Oberpfalz entstanden. Hier kreuzen zwei Hauptbahnen, die von der AG der Bayerischen Ostbahnen im vorigen Jahrhundert errichtet worden sind.

1859 führte zunächst eine Strecke von Regensburg über Schwandorf nach Amberg – Nürnberg. Von ihr zweigen ab:

  • 1861 in Schwandorf eine Bahn nach Osten über Bodenwöhr nach Furth im Wald und
  • 1863 in Irrenlohe die Bahn im Naabtal aufwärts über Nabburg nach Weiden.

Über dreißig Jahre später begannen die Bayerischen Staatseisenbahnen damit, das Streckennetz durch vier Lokalbahnen zu ergänzen:

  • 1896 von Bodenwöhr Nord nach Neunburg vorm Wald und weiter 1915 bis Rötz
  • 1899 von Maxhütte-Haidhof nach Burglengenfeld
    • (1869 soll schon ein Gleisanschluss zur Maxhütte bestanden haben)
  • 1904 von Nabburg nach Oberviechtach, die 1913 bis Schönsee weitergeführt wurde, und
  • 1907 von Bodenwöhr Nord nach Nittenau.

Auf diesen Nebenstrecken ist der Personenverkehr in den Jahren 1955–1976 eingestellt worden. Das ursprüngliche Streckennetz hat sich damit von 157 km um 68 km auf 89 km verringert, und zwar im Einzelnen:

  • 1955: Bodenwöhr Nord – Bruck – Nittenau 11 km
  • 1967: Maxhütte-Haidhof – Burglengenfeld 7 km
  • 1969: Bodenwöhr Nord – Neunburg vorm Wald – Rötz 24 km
  • 1976: Nabburg – Oberviechtach – Lind – Schönsee 46 km

Der Bahnhof Schwandorf ist heute der Knotenpunkt für Regionalbahnen, die von der Regentalbahn-AG-Gruppe gefahren werden: im Naabtal von Hof über Weiden bis Regensburg durch die Vogtlandbahn und nach Osten bis Furth und Lam als „Oberpfalzlinie“.

Unternehmen[Bearbeiten]

Auf Landkreis-Ebene steht der Kreis Schwandorf in der Oberpfalz beim Steueraufkommen unangefochten auf Platz 1. Die Einnahmen sind sogar vergleichbar mit den Landkreisen rund um München. Mit 130 großen Industriebetrieben und 15.000 Arbeitsplätzen ist der Landkreis Schwandorf das Zugpferd in der Region.

Schwandorfs größter Arbeitgeber ist aktuell die meiller direct GmbH. Auch Benteler ist ein großer Arbeitgeber im Landkreis. Der Innovationspark Wackersdorf liegt rund 50 km nördlich von Regensburg inmitten des Oberpfälzer Seenlandes. Auf dem Gelände, das in den 80er Jahren für eine atomare Wiederaufarbeitungsanlage vorgesehen war, bilden heute neben der BMW AG neun produzierende Zulieferfirmen und drei Dienstleistungsbetriebe den Kreis der Partner am Innovationspark Wackersdorf mit rund 2.700 Mitarbeitern. In Teublitz ist dazu eine Zweigstelle der Läpple AG mit ca. 800 Beschäftigten ansässig.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Altendorf Bodenwöhr Bruck in der Oberpfalz Burglengenfeld Dieterskirchen Fensterbach Gleiritsch Guteneck Maxhütte-Haidhof Nabburg Neukirchen-Balbini Neunburg vorm Wald Niedermurach Nittenau Oberviechtach Pfreimd Schmidgaden Schönsee Schwandorf Schwarzach Schwarzenfeld Schwarzhofen Stadlern Steinberg am See Stulln Teublitz Teunz Thanstein Trausnitz Wackersdorf Weiding Wernberg-Köblitz Winklarn Bayern Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Regensburg Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Cham Tschechien Landkreis Neustadt an der WaldnaabMunicipalities in SAD.svg
Über dieses Bild

(Fläche in km² am 31. Dezember 2001, Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2013[4])

Städte

  1. Burglengenfeld (12.433)
  2. Maxhütte-Haidhof (10.698)
  3. Nabburg (6065)
  4. Neunburg vorm Wald (8014)
  5. Nittenau (8600)
  6. Oberviechtach (4918)
  7. Pfreimd (5368)
  8. Schönsee (2519)
  9. Schwandorf, Große Kreisstadt (27.817)
  10. Teublitz (7308)

Märkte

  1. Bruck in der Oberpfalz (4359)
  2. Neukirchen-Balbini (1143)
  3. Schwarzenfeld (6311)
  4. Schwarzhofen (1441)
  5. Wernberg-Köblitz (5586)
  6. Winklarn (1425)

Gemeinden

  1. Altendorf (900)
  2. Bodenwöhr (4142)
  3. Dieterskirchen (1020)
  4. Fensterbach (2398)
  5. Gleiritsch (661)
  6. Guteneck (864)
  7. Niedermurach (1248)
  8. Schmidgaden (2882)
  9. Schwarzach b.Nabburg (1450)
  10. Stadlern (524)
  11. Steinberg am See (1890)
  12. Stulln (1657)
  13. Teunz (1874)
  14. Thanstein (989)
  15. Trausnitz (958)
  16. Wackersdorf (5102)
  17. Weiding (496)

Gemeindefreie Gebiete (22,32 km²)

  1. Östlicher Neubäuer Forst (15,71 km²)
  2. Wolferlohe (6,61 km²)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Nabburg
    (Stadt Nabburg und Gemeinden Altendorf und Guteneck)
  2. Neunburg vorm Wald
    (Märkte Neukirchen-Balbini und Schwarzhofen und Gemeinden Dieterskirchen und Thanstein)
  3. Oberviechtach
    (Markt Winklarn und Gemeinden Gleiritsch, Niedermurach und Teunz)
  4. Pfreimd
    (Stadt Pfreimd und Gemeinde Trausnitz)
  5. Schönsee
    (Stadt Schönsee und Gemeinden Stadlern und Weiding)
  6. Schwarzenfeld
    (Markt Schwarzenfeld und Gemeinden Schwarzach b.Nabburg und Stulln)
  7. Wackersdorf
    (Gemeinden Steinberg am See und Wackersdorf)

Ehemalige gemeindefreie Gebiete:

  1. Bodenwöhrer Forst (4,92 km²), wurde zum 1. November 2006 aufgelöst und in die Märkte Bruck in der Oberpfalz und Neukirchen-Balbini sowie die Gemeinde Bodenwöhr eingegliedert
  2. Einsiedler und Walderbacher Forst (18,70 km²), wurde zum 1. November 2013 aufgelöst und in die Stadt Nittenau, den Markt Bruck in der Oberpfalz sowie die Gemeinden Reichenbach und Walderbach (beide Landkreis Cham) eingegliedert

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Im Landkreis Schwandorf gibt es fünf Naturschutzgebiete. Zusammen nehmen sie eine Fläche von 1286 Hektar ein. Das größte Naturschutzgebiet ist das 1989 eingerichtete Naturschutzgebiet Charlottenhofer Weihergebiet.

Geotope[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich 57 (Stand August 2013) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem kreisfreien Stadt Schwandorf bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen SAD zugewiesen. Es wird seit 1972 durchgängig bis heute für den Landkreis ausgegeben. Seit dem 10. Juli 2013 sind auch die Unterscheidungszeichen BUL (Burglengenfeld), NAB (Nabburg), NEN (Neunburg vorm Wald), OVI (Oberviechtach) und ROD (Roding) erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Schwandorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  3. Mitteilung der Wählergruppe bei Facebook. (abgerufen am 29. April 2014)
  4. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)