Landkreis Sigmaringen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Sigmaringen Deutschlandkarte, Position des Landkreises Sigmaringen hervorgehoben48.0905555555569.2147222222222Koordinaten: 48° 5′ N, 9° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Region: Bodensee-Oberschwaben
Verwaltungssitz: Sigmaringen
Fläche: 1.204,36 km²
Einwohner: 127.101 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: SIG
Kreisschlüssel: 08 4 37
Kreisgliederung: 25 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Leopoldstraße 4
72488 Sigmaringen
Webpräsenz: www.landkreis-sigmaringen.de
Landrat: Stefanie Bürkle (CDU)
Lage des Landkreises Sigmaringen in Baden-Württemberg
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Über dieses Bild

Der Landkreis Sigmaringen ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er bildet zusammen mit dem Bodenseekreis und dem Landkreis Ravensburg die Region Bodensee-Oberschwaben im Regierungsbezirk Tübingen.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis Sigmaringen hat Anteile an der Schwäbischen Alb, Oberschwaben, dem Linzgau, dem Oberen Donautal und am Alpenvorland. Höchste Erhebung ist der Schnaitkapf bei Schwenningen mit 921 m ü. NN, höchster nicht zur Schwäbischen Alb gehörender Berg ist mit 837,8 m ü. NN der Höchsten. Der tiefste Punkt liegt an der Donau bei Herbertingen mit 541 m ü. NN. Geographischer Mittelpunkt des Landkreises ist der Wildpark Josefslust auf der Gemarkung von Sigmaringen.[2]

Gewässer[Bearbeiten]

Die Wasserläufe im Kreis:

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis Sigmaringen grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Reutlingen, Biberach, Ravensburg, Bodenseekreis, Konstanz, Tuttlingen und Zollernalbkreis.

Flächennutzung[Bearbeiten]

49,5 Prozent der Fläche des Landkreises werden als landwirtschaftliche Flächen genutzt[3], etwa 39 Prozent[A 1] sind mit Wald bedeckt. Die 46.600 Hektar[A 2] Wald im Landkreis gliedern sich nach folgenden Waldbesitzern[4][5]:

  • Kommunalwald (39 %)
  • Großprivatwald (38 %)
  • Kleinprivatwald (16 %)
  • Kirchenwald (4 %)
  • Staatswald (2 %)
  • Bundeswald (1 %)

Die 25 Gemeinde- und 63 Kirchenwälder umfassen insgesamt 19.600 Hektar[A 3], 1.100 Hektar Staatswald, rund 17.000 Hektar Großprivatwald der ehemaligen Fürstenhäuser (Graf Douglas/ Prinz zu Fürstenberg, Hofkammer Altshausen, Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern – Forst und Gräflich Königsegg´sche Betrieb) sowie 7.900 Hektar Privatwald von über 6.000 Kleinprivatwaldbesitzer.[4] Der vom Bund bewirtschaftet Wald liegt im militärischen Sperrgebiet (Truppenübungsplatz Heuberg). Im Staatswald des Kreises liegen 440 Hektar Bannwald, der vollkommen sich selbst überlassen wird. Seit 1991 entsteht im Pfrunger-Burgweiler Ried das größte zusammenhängende Bannwaldgebiet Baden-Württembergs. Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz im Landkreis, die überregionale Bedeutung haben, sind das „Obere Donautal“ und das „Pfrunger-Burgweiler Ried“.[5]

Die Baumartenverteilung im Landkreis Sigmaringen ist wie folgt[4]:

  • Fichte (58 %)
  • Buche (21 %)
  • Eiche (4 %)
  • Kiefer (3 %)
  • Lärche (3 %)
  • Tanne (2 %)
  • Douglasie (1 %)
  • sonstige Laubbäume (6 %)
  • sonstige Nadelbäume (2 %)

Der Holzvorrat im Landkreis Sigmaringen liegt bei 15,5 Millionen Kubikmetern. Über ein Jahr wachsen in den Wäldern des Landkreises 500.000 Kubikmeter nutzbares Holz nach.[5] Orkane wie Wiebke (1990) und Lothar (1999) sowie der Supersommer 2003 führten im Forstwald zu erheblichen Waldschäden, in deren Folge die Holzkäferbekämpfung intensiviert werden musste.[6] Das Kreisgebiet ist in 19 Forstreviere unterteilt, denen jeweils ein Revierleiter vorsteht.[7]

Höhlen[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet des Landkreises befinden sich eine Vielzahl von Höhlen u.a. die Amandahöhle, Bittelschießer Höhle, Burghöhle Dietfurt und Petershöhle.

Klima[Bearbeiten]

Zur Sammlung von Wetterdaten befinden sich im Landkreis Sigmaringen zwei privat betriebene Wetterstationen. Eine dritte wurde durch die Bundeswehr betrieben, jedoch ist sie keinem Netz mehr angeschlossen. Die gesammelten Daten werden unter anderem vom Wetterdienst Meteomedia genutzt. Eine Wetterstation befindet sich im Sigmaringer Stadtteil Laiz (Lage48.079.18 580 m ü. NN), eine zweite in Pfullendorf (Lage47.939.28 630 m ü. NN).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Landkreis Sigmaringen entstand 1925 durch die Vereinigung der beiden preußischen Oberämter Sigmaringen und Gammertingen (vgl. Hohenzollernsche Lande). Nach 1945 war der Landkreis Sigmaringen Bestandteil des Landes Württemberg-Hohenzollern, das 1952 im Land Baden-Württemberg aufging. Seither gehört er dem Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern, bzw. dem Regierungsbezirk Tübingen an. Dieser Landkreis bildete den südlichen Teil der territorial sehr zersplitterten hohenzollerischen Lande; zu seinem Gebiet gehörten acht Exklaven (darunter auch Achberg an der bayerischen Grenze), und zwei Orte (Warmtal, Burgau) wurden als Kondominate mit dem Landkreis Saulgau zusammen verwaltet; siehe hierzu auch den Abschnitt Städte und Gemeinden vor der Kreisreform sowie den Artikel Territoriale Besonderheiten in Südwestdeutschland nach 1810.

Die baden-württembergische Kreisreform brachte am 1. Januar 1973 die Auflösung des alten und die Gründung des neuen Landkreises Sigmaringen. Dieser umfasst neben dem Großteil des alten Landkreises Sigmaringen zusätzliche Gebiete im Westen, Osten und Süden um Meßkirch, Saulgau und Pfullendorf. An den neuen Landkreis Sigmaringen fielen 30 Gemeinden des Landkreises Saulgau, 21 Gemeinden des Landkreises Stockach, sieben Gemeinden des Landkreises Überlingen und die Gemeinde Bronnen des Landkreises Reutlingen.[8]

Während der Kreisreform (zum Teil auch schon zuvor) wurden die Exklaven bereinigt; einige, indem sie durch die Kreisreform mit dem Hauptgebiet des Landkreises verbunden wurden (Beuron, Thalheim), andere, indem sie die Landkreiszugehörigkeit wechselten (Langenenslingen). Auch einige weit von der Kreisstadt entfernte Gemeinden fielen zwischen 1969 und 1975 an andere Landkreise (Biberach, Konstanz, Ravensburg (Achberg), Reutlingen, Tuttlingen und Zollernalbkreis).

Hier werden diejenigen Gemeinden aufgelistet, die vor oder nach dem 1. Januar 1973 den Landkreis verlassen haben oder zu ihm gekommen sind.

Am 1. Dezember 1971 wurde die Gemeinde Ingelswies in den Landkreis Stockach umgegliedert.

Am 1. Januar 1972 wurde Storzingen ebenfalls dem Landkreis Stockach zugesprochen. Die Stadt Trochtelfingen wechselte in den Landkreis Reutlingen. Am 1. Februar 1972 kam Egelfingen zum Landkreis Saulgau. Am 1. Juli 1972 wurde Otterswang in den Landkreis Überlingen umgegliedert.

Am 1. Mai 1973 wurden die Ortsteile Höhreute, Niederweiler und Tafern der Gemeinde Illmensee in die zum Landkreis Ravensburg gehörende Gemeinde Wilhelmsdorf umgegliedert.

Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Sigmaringen noch 25 Gemeinden, darunter 9 Städte. Große Kreisstädte sind nicht vorhanden. Größte Stadt des Kreises ist Bad Saulgau, kleinste Gemeinde ist Beuron.

Verwaltungsgeschichte des Kreisgebiets[Bearbeiten]

Der „Dreiländerkreis“ Sigmaringen

Das Gebiet des heutigen Landkreises Sigmaringen war bis 1802 auf zahlreiche Herrschaften aufgeteilt. Das Zentrum des Kreisgebiets um Sigmaringen und Krauchenwies gehörte zur seit 1535 hohenzollerischen Grafschaft Sigmaringen, ebenfalls hohenzollerisch war die Grafschaft Veringen nördlich davon. Österreichisch waren u. a. die so genannten Donaustädte Mengen und Saulgau und die Herrschaft Werenwag im Westen des Kreisgebiets, fürstenbergisch die Herrschaften Jungnau, Meßkirch und Heiligenberg im Norden, Westen und Süden. Große Teile im Osten des heutigen Kreisgebiets gehörten zur Gefürsteten Grafschaft Scheer; weitere weltliche Territorien waren u. a. die Reichsstadt Pfullendorf und das Gebiet der Freiherren von Speth. Kirchlicher Besitz gehörte den (z. T. unter österreichischer Souveränität stehenden) Abteien und Klöstern Salem, Petershausen, Buchau, Wald, Heiligkreuztal, Habsthal, Beuron und Zwiefalten.

Durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 sowie die Rheinbundakte 1806 wurde das Land umverteilt und gehörte danach in Teilen zu Baden, zu Württemberg und zum Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen (das 1850 zu Preußen kam).

Auf badischer Seite entstanden die Bezirksämter Pfullendorf und Überlingen sowie mehrere standesherrliche Ämter, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts aufgelöst wurden. Ab 1849 bestanden lediglich die Bezirksämter Meßkirch und Pfullendorf, die 1936 in den Landkreisen Stockach und Überlingen aufgingen.

Auf württembergischer Seite entstand das Oberamt Saulgau. Einige Orte gehörten auch zum Oberamt Riedlingen, das 1938 mit dem Oberamt Saulgau zum Landkreis Saulgau vereinigt wurde.

Auf hohenzollerischem Gebiet entstanden die hohenzollerischen Oberämter Achberg, Gammertingen, Ostrach, Sigmaringen, Straßberg, Trochtelfingen und Wald, die zum Teil im Laufe der Geschichte aufgelöst wurden. Nach dem Übergang an Preußen 1850 bestanden ab 1862 lediglich noch die Oberämter Gammertingen und Sigmaringen, die 1925 zum Landkreis Sigmaringen vereinigt wurden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Datum Einwohner
31. Dezember 1973 113.209
31. Dezember 1975 112.565
31. Dezember 1980 113.984
31. Dezember 1985 114.132
27. Mai 1987 ¹ 113.650
Datum Einwohner
31. Dezember 1990 121.008
31. Dezember 1995 130.652
31. Dezember 2000 133.500
31. Dezember 2005 133.385
31. Dezember 2010 130.215

Im Jahr 2009 lebten im Landkreis Sigmaringen Menschen aus insgesamt 123 Herkunftsländern. Der Ausländeranteil betrug sieben Prozent, weitere acht Prozent haben einen Migrationshintergrund, weniger als im baden-württembergischen Landesdurchschnitt mit 26 Prozent.[9]

In 100 Jahren Migrationsgeschichte können für den Landkreis sieben Migrationswellen ausgemacht werden. Das sind die Alpini, Zwangsarbeiter und Soldaten, die Heimatvertriebenen, die Gastarbeiter aus Südeuropa, die Gastarbeiter und Flüchtlinge aus der Türkei, die orientalischen Christen, die Russlanddeutschen, sowie die Flüchtlinge und andere Zuwanderer aus Afrika, Asien und Südamerika.[10] Zwischen 1945 und 1955 waren der damalige hohenzollerische Altkreis Sigmaringen gezwungen unter schwierigen Bedingungen über 6.000 Heimatvertriebene, der Landkreis Saulgau über 7.000 in ihren Städten und Dörfern aufzunehmen.[11] Diese Menschen stammten aus Ostpreußen, Westpreußen, Ostbrandenburg, Ostpommern, Schlesien, Jugoslawien und Ungarn.[12] Hochgerechnet auf den heutigen Landkreis Sigmaringen stellten die Heimatvertriebenen 1960 einen Bevölkerungsanteil von 14,4 Prozent,[13] das entsprach jedem sechsten Kreisbewohner.[14] Im Mittel des Landes Baden-Württemberg von 24,7 Prozent ist dies allerdings eine eher unterdurchschnittliche Quote.[15]

In der französischen Besatzungszone – der Altkreis Sigmaringen gehörte dazu – gab es nach dem Krieg 6.000 Evakuierte aus dem Ruhrgebiet, aus Pforzheim und aus Friedrichshafen. Die französische Besatzungszone hatte die Aufnahme von Vertriebenen zunächst abgelehnt, musste sich aber 1947 beugen und im Zuge des Länderausgleichs kamen viele Vertriebene ins heutige Baden-Württemberg. Manche waren zwei Jahre in dänischen Lagern. Biberach war das Durchgangslager. Von dort aus wurden die „Flüchtlinge“, wie sie von den Oberschwaben damals noch lieblos genannt wurden, nach Sigmaringen gefahren. Am Sigmaringer Bahnhof stand die „Umsiedlungsbaracke“ für die Ankommenden, die auf die umliegenden Gemeinden verteilt wurden, die Bürgermeister mussten Wohnraum bereithalten. Die Arbeitslosigkeit unter den Vertriebenen war hoch, sie kamen auf Bauernhöfen als Landarbeiter oder auf dem Bau als Hilfsarbeiter unter.[12]

Politik[Bearbeiten]

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet.

Kreistag[Bearbeiten]

Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf fünf Jahre gewählt. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem vorläufigen Ergebnis. Das amtliche Endergebnis wird vom Statistischen Landesamt gegen Ende des Jahres bekannt gegeben.

Sitzverteilung im Kreistag
5
5
9
1
22
22 
Von 42 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
[16]
Sitze
2009
[17]
%
2004
Sitze
2004
%
1999
Sitze
1999
%
1994
Sitze
1994
%
1989
Sitze
1989
Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 52,1 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
52,9 %
22,9 %
11,9 %
10,7 %
1,6 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+1,1 %p
+0,7 %p
+0,9 %p
+3,9 %p
-2,2 %p
-4,4 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 52,9 22 51,8 27 52,0 26 46,5 25 50,5 25 47,3 21
FW Freie Wähler 22,9 9 22,2 10 - - - - - - - -
WG Wählervereinigungen - - - - 29,3 13 34,7 16 25,3 12 27,1 11
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 11,9 5 11,0 5 11,5 5 13,3 6 14,8 7 14,7 6
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 10,7 5 6,8 3 5,2 2 2,7 1 8,0 3 6,6 2
FDP Freie Demokratische Partei 1,6 1 3,8 1 - - 1,4 - - - - -
JL Junge Liste 4,4 2 - - - - - - - -
REP Die Republikaner - - 2,0 - 1,4 - 1,3 - 4,3 1
gesamt 100,0 42 100,0 48 100,0 46 100,0 48 100,0 47 100,0 41
Wahlbeteiligung 52,1 % 54,0 % 57,0 % 60,2 % 70,7 % 68,9 %
  • WG: Wählervereinigungen, da sich die Ergebnisse von 1989 bis 2004 nicht auf einzelne Wählergruppen aufschlüsseln lassen.

Landrat[Bearbeiten]

Der Kreistag wählt den Landrat für eine Amtszeit von acht Jahren. Er ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse, hat aber in den Gremien kein Stimmrecht. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des früheren Landkreises Saulgau von 1945–1972 sind im Artikel Landkreis Saulgau dargestellt.

Die Oberamtmänner bzw. Landräte des Oberamts bzw. Landkreises Sigmaringen seit 1807:

  • 1807–1817: Karl Honorat von Huber
  • 1817–1825: Karl von Schütz
  • 1825–1828: Friedrich von Laßberg (Sohn von Joseph von Laßberg)[18]
  • 1828–1836: Andreas Franz Kempter
  • 1836–1845: Karl von Schütz
  • 1845–1850: Carl von Sallwürk
  • 1851–1852: Anton von Sallwürk
  • 1852–1853: C. Homann (Amtsverweser)
  • 1853–1854: Hermann Mock (Amtsverweser)
  • 1854–1856: Thaddäus Bachmann (kommissarisch)
  • 1856–1859: Jakob Franz Hubert Freiherr Raitz von Frentz
  • 1859–1873: Leopold Otto Albrecht von Manstein
  • 1873–1883: Hermann Mock
  • 1883–1890: Otto von Westhoven
  • 1890–1903: Heinrich von Meer
  • 1903–1920: Philipp Longard
  • 1920–1921: Georg Lang von Langen (als Stellvertreter)
  • 1921–1923: Anton Reiser
  • 1923–1924: Paul Schraermeyer (kommissarisch)
  • 1924:–1924 Carl Alexander Gregor Müller
  • 1924–1945: Robert Seifert
  • 1945–1967: Ernst Rothenbacher
  • 1967–1975: Max Gögler
  • 1975–1980: Dietmar Schlee (1980–1992 Minister in Baden-Württemberg)
  • 1980–1998: Jürgen Binder
  • 1998–2014: Dirk Gaerte
  • seit 2014: Stefanie Bürkle

Kreisfinanzen[Bearbeiten]

Die Kreisfinanzen sind recht stabil, erlitten jedoch durch die Wirtschaftskrise einen leichten Einbruch.[19] Der Verwaltungshaushalt 2007 konnte mit einer Zuführungsrate von über 6 Millionen Euro an den Vermögenshaushalt abschließen und die Zuführung zur Rücklage (Planansatz: 0,00 Euro) betrug knapp 4 Millionen Euro.[20]

Wappen[Bearbeiten]

Neues Wappen

Das Wappen des Landkreises Sigmaringen zeigt in Rot über einem erniedrigten silbernen Balken einen schreitenden goldenen Hirsch. Das Wappen wurde am 9. Juni 1978 vom Innenministerium Baden-Württemberg verliehen.

Der Hirsch ist das Wappenbild der Grafschaft Sigmaringen, das seit 1483 belegt ist. Der Balken leitet sich vom österreichischen Wappen ab und versinnbildlicht die frühere Zugehörigkeit einiger Gebiete des Kreises zu Vorderösterreich.

Altes Wappen

Der hohenzollerische Landkreis Sigmaringen bis zur Kreisreform 1972 führte ein sehr ähnliches Wappen, das am 11. Oktober 1954 vom Kreistag angenommen worden war: „Über von Silber und Schwarz geviertem Schildfuß in Rot ein schreitender goldener Hirsch.“

Siehe auch: Liste der Wappen im Landkreis Sigmaringen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die wichtigsten Industriezweige im Landkreis Sigmaringen sind Maschinenbau, Metallerzeugung und -verarbeitung, Holzbe- und -verarbeitung, Chemie und Kunststoffe, Elektrotechnik, Leder, Textil und Bekleidung, wobei das Wirtschaftsgefüge sowohl traditionelle Handwerks- und Familienbetriebe als auch auf Zukunftstechnologien spezialisierte Fachbetriebe umfasst. Hinzu kommen Dienstleistungsunternehmen und Finanzinstitute. Industrielle bzw. gewerbliche Schwerpunkte liegen in Bad Saulgau, Pfullendorf, Mengen, Meßkirch, Gammertingen, Sigmaringen, Sigmaringendorf, Ostrach, Krauchenwies und Hettingen.[21]

Der Landkreis Sigmaringen weist (Stand 2009) mit einem durchschnittlichen Entgelt von rund 30.300 € im baden-württembergischen Vergleich das niedrigste Verdienstniveau auf. Der Landesdurchschnitt liegt bei rund 36.300 €.[22] Dennoch weist der Landkreis den höchsten Zuwachs an Einkommensmillionären - gemessen von 2004 bis 2007 - in Baden-Württemberg auf.[23]

Im Landkreis Sigmaringen ansässige bekannte Unternehmen:

Energie[Bearbeiten]

In Herbertingen wurde bereits 1929 durch die Vorarlberger Illwerke Großverteilungsanlage zur Versorgung Südwürttembergs und des Rheinlands mit elektrischer Energie errichteten. Die RWE, Hauptaktionär zusammen mit dem Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW), erstellte hier eine neue Umspannanlage für die Nord-Süd-Leitung. Im Jahr 2006 erfolgte eine Teilfortschreibung des 1998 verabschiedeten Regionalplans Bodensee-Oberschwaben zum Thema „Erneuerbare Energien“. Darin wurden, neben Flächen für die Photovoltaik, unter anderem die kommunale „Photovoltaikanlage Ringgenbach“ auf dem Gelände der stillgelegten Kreismülldeponie im Meßkircher Ortsteil Ringgenbach, die „Photovoltaikanlage Neuhaus“ im Stettener Ortsteil Neuhaus, den „EnBW-Solarpark Leibertingen“ und die „Photovoltaikanlage Inzigkofen/Pault“, auch für den Landkreis drei Standorte für Windkraftanlagen ausgewiesen: „Judentenberg“ (Gemeinde Illmensee), „Storzingen“ (Gemeinde Stetten am kalten Markt) und „Inneringen“ (Stadt Hettingen). Die Mindestgröße der Vorranggebiete für regional bedeutsame Windkraftanlagen ist nach den Vorgaben des Verbandes so zu bemessen, dass die Errichtung von mindestens drei derzeit marktüblichen Windkraftanlagen, sogenannte Referenzanlagen, an diesem Standort möglich ist.[24] Auf dem Judentenberg stehen schon drei Windkraftanlagen.[25] Die Standorte von einzelnen Windräder wie beim Mengener Ortsteil Blochingen, Schwenningen, auf dem Bäumlehof nahe Leibertingen und am Höchsten (bei Wilhelmsdorf) werden aus unterschiedlichen Gründen nicht erweitert.[26] In Beuron befindet sich das klostereigene Donau-Wasserkraftwerk. Hinzu kommen noch diverse Anlage zur Energiegewinnung aus Biomasse und Biogas. Der Kreis ist mit 42 Anlagen derzeit (2011) viertgrößter Produzent von elektrischer Leistung – hinter Biberach, Ulm und Ravensburg. Insgesamt wurden 110.000 MWh Strom produziert. Damit ließen sich 24.400 Haushalte mit mehr als zwei Drittel der Einwohner im Kreis mit Strom versorgen. Zehn Prozent der landwirtschaftlichen Fläche im Kreis wird für die Produktion von Biomasse benötigt.[27] Dies entspricht derzeit 21 Prozent der Ackerflächen, 2007 waren es noch 15 Prozent.[28] Krauchenwies ist der Sitz eines Großherstellers von Holzpellets.

Bundeswehr[Bearbeiten]

Die Bundeswehr ist mit über 5000 zivilen und militärischen Mitarbeitern (ehemals 11.000 Dienstposten[29]) der größe Arbeitgeber im Landkreis und damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum.[30] Etwa 4600 Soldaten und Wehrpflichtige sind an vier Standorten stationiert (Stand: Januar 2011[31]):[32]

  • Oberschwaben-Kaserne Mengen/Hohentengen, Hohentengen: 200 Soldaten, etwa 600 Wehrpflichtige, 40 zivile Beschäftigte, Gründung 1939.
  • Lager Heuberg, Albkaserne und Truppenübungsplatz Heuberg, Stetten am kalten Markt: 1800 Dienstposten (1094 Soldaten, 504 Wehrpflichtige), 386 zivile Beschäftigte, bei Übungen können bis zu 4800 Soldaten untergebracht werden, Gründung 1910
  • Staufer-Kaserne, Pfullendorf: rund 800 Dienstposten, verschwindend geringe Zahl an Wehrpflichtigen, etwa 70 zivile Beschäftigte, Gründung 1959
  • Graf-Stauffenberg-Kaserne, Sigmaringen: 1425 Dienstposten (1050 bis 1150 Soldaten, 200 Wehrpflichtige), 213 zivile Beschäftigte, Gründung 1959

In der Nonnenhof-Kaserne, Laiz, waren noch bis 1993 Sanitätseinheiten stationiert.[33] Seit dem Jahr 2000 wird sie als Grünes Zentrum des Landkreises genutzt, Eigentümerin ist die Stadt Sigmaringen.[34]

Verkehr[Bearbeiten]

Luftfahrt[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich mehrere Flugplätze:

Schiene[Bearbeiten]

RegionalExpress am Haltepunkt Beuron an der Donautalbahn
Der Knotenbahnhof Herbertingen

Das Gebiet des Kreises Sigmaringen ist durch drei sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr aktive Eisenbahnstrecken erschlossen, daneben gibt es drei stillgelegte und teilweise abgebaute Strecken. Im Einzelnen sind dies:

Für den Landkreis besonders wichtig ist der Eisenbahnknoten Sigmaringen, an dem sich alle im Personenverkehr aktiven Bahnlinien treffen. Von hier aus gibt es unter anderem auch schnelle, umsteigefreie Verbindungen in die Landeshauptstadt Stuttgart. Das Kreisgebiet ist dem Verkehrsverbund NALDO angeschlossen.

Straße[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet wird von keiner Bundesautobahn berührt. Daher wird es nur durch Bundes-, Landes- und Kreisstraßen mit einer Gesamtstreckenlänge von über 870 Kilometer erschlossen, für deren Unterhalt und Pflege die Straßenmeistereien des Landkreises in Bad Saulgau, Meßkirch und Sigmaringen mit ihren Außenstellen in Pfullendorf, Schwenningen und Gammertingen verantwortlich sind.[35]

Bundesstraßen im Kreisgebiet:

Die interessanteste Straße im Kreisgebiet ist die Donautalstraße, als Landesstraße 277 geführt, zwischen Sigmaringen und Beuron. Sie wurde in den Jahren 1852 bis 1858 von den damaligen preußischen und badischen Straßenverwaltungen errichtet und führt mehrmals durch Felstunnel.

Fernradweg[Bearbeiten]

Der Abschnitt des Donauradwegs, der sich im Landkreis Sigmaringen befindet, gilt als einer der landschaftlich reizvollsten zwischen Donaueschingen und Wien.

Tourismus[Bearbeiten]

Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landkreises. Neben den Möglichkeiten, Freizeit in der Natur im Naturpark Obere Donau zu erleben, bietet der Landkreis auch einige von Menschenhand geschaffene Sehenswürdigkeiten. Darunter befinden sich viele klerikale Bauten, wie das Kloster Beuron, das Kloster Habsthal oder das Kloster Sießen, wo Schwester Maria Innocentia Hummel lange wirkte. Burgen und Schlösser, wie das Schloss Sigmaringen, die Burg Wildenstein, die Ruine Hornstein sind vielfach im Landkreis zu finden. Das kulturelle Angebot wird vervollständigt durch eine große Freilichttheaterbühne, die Waldbühne Sigmaringendorf, sowie mehrere überregional bekannte Museen, beispielsweise das Römermuseum in Ennetach oder die keltische Heuneburg. Einen Überblick bietet die Liste der Museen im Landkreis Sigmaringen.

Kreiseinrichtungen[Bearbeiten]

Der Landkreis Sigmaringen ist Träger der beiden Beruflichen Schulzentren in Bad Saulgau und Sigmaringen, jeweils mit Gewerblicher, Kaufmännischer sowie Haus- und Landwirtschaftlicher Schule, sowie der beiden Sonderschulen Aicher-Scholl-Schule für Geistigbehinderte Bad Saulgau (Renhardsweiler) und Fidelisschule für Geistigbehinderte Sigmaringen.

Der Landkreis Sigmaringen ist zusammen mit der Stadt Pfullendorf Gesellschafter der 1996 gegründeten Kliniken Landkreis Sigmaringen GmbH. Die Gesellschaft betreibt das Kreiskrankenhaus Sigmaringen (380 Betten), das Krankenhaus Pfullendorf (136 Betten) und das Kreiskrankenhaus Bad Saulgau (107 Betten). Das Stammkapital von über 5 Millionen Euro verteilt sich auf die zwei Gesellschafter, den Landkreis Sigmaringen (74 %) und den Spitalfond Pfullendorf (26 %). Deshalb ist der Landrat auch Aufsichtsratsvorsitzender und der Pfullendorfer Bürgermeister sein Stellvertreter, unabhängig davon, wer gerade Amtsträger ist. Die Kliniken GmbH betreibt neben den drei Krankenhäusern eine Service GmbH und ein medizinisches Zentrum.[36]

Zusätzlich ist ein Psychiatrisches Pflegeheim, das sogenannte Anna-Haus mit 66 Plätzen in Sigmaringen in der Trägerschaft der Gesellschaft.

Beteiligungen[Bearbeiten]

Der Landkreis Sigmaringen unterhält Beteiligungen an Unternehmen, die in privater Rechtsform geführt werden (Stand: August 2011). Darunter fallen diverse Mehrheitsbeteiligungen: „Kliniken Landkreis Sigmaringen GmbH“ (74 %), „Kliniken Landkreis Sigmaringen Service GmbH“ (51 %), „Medizinisches Versorgungszentrum der Klinken“ (100 %), „Wirtschaftsförderungs- und Standortmarketinggesellschaft Landkreis Sigmaringen GmbH (WIS)“ (50 %), „Energieagentur Landkreis Sigmaringen GbR“ (50 %) und „Technologie- und Innovationszentrum Pfullendorf GmbH“ (25 %). Hinzu kommen nach diverse Minderheitsbeteiligungen: „Qualität und Management im Krankenhaus“ (20 %), „Flugplatz Mengen-Hohentengen GmbH“ (15 %), „Hohenzollerische Landesbahn AG“ (14 %), „FbBW-Fahrzeugbereitstellung Baden-Württemberg“ (20 %), Verkehrsverbund „Neckar-Alb-Donau GmbH“ (12,5 %), „Termingesellschaft Pfullendorf mbH“ (10 %), „LGP Lagerhausgesellschaft Pfullendorf mbH“ (65 %), „Oberschwaben Tourismus GmbH“ (6,6 %), „Internationale Bodensee-Tourismus GmbH“ (8,2 %), Zweckverband „Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW)“ (6,2 %), „Bodensee Standortmarketing GmbH“ (1,6 %), „BMS Innovationsfonds GmbH“ (100 %), „Bodenseefestival GmbH“ (1,3 %) und „Baugenossenschaft Bad Saulgau eG“ (0,6 %).[36][37]

Kreisabfallwirtschaft[Bearbeiten]

Teil der 2007 auf der Deponie Ringgenbach errichteten Photovoltaikanlage

Der Eigenbetrieb „Kreisabfallwirtschaft“ hat seit 2002 jährlich Gebührenüberschüsse erwirtschaftet. Aus diesem Grund wurden nicht nur die Abfallgebühren seitdem zweimal gesenkt, der Eigenbetrieb hat zudem seit Jahren Rücklagen gebildet.[38] Seit 1983 sind die Altdeponien Marbach und Pfullendorf komplett verfüllt, geschlossen und renaturiert. Die umzäunten Deponien befinden sich in der sogenannten „Nachsorgephase“, das heißt die Deponien werden begangen und in regelmäßigen Abständen werden Bodenproben entnommen. Sie kann zwischen 30 und 100 Jahre dauern.[39] Die Kreisabfallwirtschaft beziffert die Nachsorgekosten auf 19,5 Millionen Euro. 13,5 Millionen Euro sind durch Gebührenrückstellungen erwirtschaftet worden. Die restlichen sechs Millionen Euro sollen durch weitere Gebührenrücklagen sowie durch Erlöse, die mit der Photovoltaikanlage Ringgenbach erzielt werden, zusammenkommen. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass auch in den kommenden Jahren Stabilität bei den Müllgebühren herrscht.[40] Die Deponie Ringgenbach dagegen bleibt auch nach ihrer Schließung Mitte 2010 - nach kompletter Befüllung – als „Entsorgungsanlage“ erhalten. Seit 1998 wird dort kein Hausmüll mehr angenommen. Nur noch schwach kontaminierte Böden können seitdem angeliefert werden. Der Landkreis unterhält weiterhin noch bis 2025 die Bauschuttdeponie Menningen.[41]

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Alb-Donau-Kreis Bodenseekreis Landkreis Biberach Landkreis Konstanz Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Tuttlingen Zollernalbkreis Bad Saulgau Beuron Bingen (bei Sigmaringen) Gammertingen Herbertingen Herdwangen-Schönach Hettingen Hohentengen (Oberschwaben) Illmensee Inzigkofen Krauchenwies Leibertingen Mengen Mengen Meßkirch Neufra Ostrach Pfullendorf Sauldorf Scheer Schwenningen (Heuberg) Sigmaringen Sigmaringendorf Sigmaringendorf Stetten am kalten Markt Veringenstadt Wald (Hohenzollern)Karte Landkreis Sigmaringen.png
Über dieses Bild

Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände

  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bad Saulgau mit der Gemeinde Herbertingen
  2. Gemeindeverwaltungsverband Gammertingen mit Sitz in Gammertingen; Mitgliedsgemeinden: Städte Gammertingen, Hettingen und Veringenstadt sowie Gemeinde Neufra
  3. Gemeindeverwaltungsverband Mengen mit Sitz in Mengen; Mitgliedsgemeinden: Städte Mengen und Scheer sowie Gemeinde Hohentengen
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Meßkirch mit den Gemeinden Leibertingen und Sauldorf
  5. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Pfullendorf mit den Gemeinden Herdwangen-Schönach, Illmensee und Wald
  6. Gemeindeverwaltungsverband Sigmaringen mit Sitz in Sigmaringen; Mitgliedsgemeinden: Stadt Sigmaringen sowie Gemeinden Beuron, Bingen, Inzigkofen, Krauchenwies und Sigmaringendorf
  7. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Stetten am kalten Markt mit der Gemeinde Schwenningen
Städte im Landkreis Sigmaringen
Stadt Wappen Fläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2013
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
Bad Saulgau Wappen Bad Saulgau.svg 000000000000097.340000000097,34 000000000017011.000000000017.011 000000000000175.0000000000175 000000000000587.0000000000587
Gammertingen Wappen Gammertingen.svg 000000000000052.970000000052,97 000000000006256.00000000006.256 000000000000118.0000000000118 000000000000662.0000000000662
Hettingen Hettingen Wappen.png 000000000000046.060000000046,06 000000000001788.00000000001.788 000000000000039.000000000039 000000000000644.0000000000644
Mengen Wappen Mengen.svg 000000000000049.800000000049,80 000000000009824.00000000009.824 000000000000197.0000000000197 000000000000561.0000000000561
Meßkirch Wappen Messkirch.png 000000000000076.240000000076,24 000000000008149.00000000008.149 000000000000107.0000000000107 000000000000616.0000000000616
Pfullendorf Wappen Pfullendorf.svg 000000000000090.560000000090,56 000000000013034.000000000013.034 000000000000144.0000000000144 000000000000654.0000000000654
Scheer Wappen Scheer.svg 000000000000018.720000000018,72 000000000002559.00000000002.559 000000000000137.0000000000137 000000000000577.0000000000577
Sigmaringen Wappen Sigmaringen.svg 000000000000092.850000000092,85 000000000015593.000000000015.593 000000000000168.0000000000168 000000000000580.0000000000580
Veringenstadt Wappen Veringenstadt.svg 000000000000031.250000000031,25 000000000002166.00000000002.166 000000000000069.000000000069 000000000000631.0000000000631
Gemeinden im Landkreis Sigmaringen
Gemeinde Wappen Fläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2013
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
Beuron Wappen Beuron.png 000000000000035.110000000035,11 000000000000664.0000000000664 000000000000019.000000000019 000000000000625.0000000000625
Bingen Wappen Bingen (Hohenzollern).svg 000000000000037.010000000037,01 000000000002693.00000000002.693 000000000000073.000000000073 000000000000600.0000000000600
Herbertingen Herbertingen Wappen.png 000000000000038.640000000038,64 000000000004777.00000000004.777 000000000000124.0000000000124 000000000000562.0000000000562
Herdwangen-Schönach Wappen Herdwangen-Schoenach.svg 000000000000036.520000000036,52 000000000003260.00000000003.260 000000000000089.000000000089 000000000000605.0000000000605
Hohentengen Wappen Hohentengen.svg 000000000000036.570000000036,57 000000000004101.00000000004.101 000000000000112.0000000000112 000000000000594.0000000000594
Illmensee Wappen Illmensee.svg 000000000000024.920000000024,92 000000000001947.00000000001.947 000000000000078.000000000078 000000000000692.0000000000692
Inzigkofen Wappen Inzigkofen.svg 000000000000028.760000000028,76 000000000002737.00000000002.737 000000000000095.000000000095 000000000000630.0000000000630
Krauchenwies Wappen Krauchenwies.svg 000000000000042.760000000042,76 000000000004939.00000000004.939 000000000000116.0000000000116 000000000000599.0000000000599
Leibertingen Leibertingen Wappen.png 000000000000047.200000000047,20 000000000002096.00000000002.096 000000000000044.000000000044 000000000000806.0000000000806
Neufra Wappen Neufra.svg 000000000000028.390000000028,39 000000000001866.00000000001.866 000000000000066.000000000066 000000000000680.0000000000680
Ostrach Wappen Ostrach.svg 000000000000108.9300000000108,93 000000000006588.00000000006.588 000000000000060.000000000060 000000000000611.0000000000611
Sauldorf Wappen Sauldorf.svg 000000000000049.720000000049,72 000000000002475.00000000002.475 000000000000050.000000000050 000000000000646.0000000000646
Schwenningen Wappen Schwenningen (Heuberg).svg 000000000000019.330000000019,33 000000000001594.00000000001.594 000000000000082.000000000082 000000000000870.0000000000870
Sigmaringendorf Wappen Sigmaringendorf.svg 000000000000012.470000000012,47 000000000003579.00000000003.579 000000000000287.0000000000287 000000000000569.0000000000569
Stetten am kalten Markt Stetten am kalten Markt Wappen.svg 000000000000056.470000000056,47 000000000004825.00000000004.825 000000000000085.000000000085 000000000000768.0000000000768
Wald Wappen Wald (Hohenzollern).png 000000000000043.870000000043,87 000000000002580.00000000002.580 000000000000059.000000000059 000000000000657.0000000000657

Der „alte“ Landkreis Sigmaringen[Bearbeiten]

Der Landkreis Sigmaringen vor der Kreisreform

Entstehung, Umfang und Lage[Bearbeiten]

Der Kreis umfasste vor seiner Auflösung zum 31. Dezember 1972 mit einer Fläche von 725 km² nicht ganz zwei Drittel der ehemals preußischen Provinz Hohenzollerische Lande und war 1925 aus den hohenzollerischen Oberämtern Gammertingen und Sigmaringen hervorgegangen. Den Rest nahm der Landkreis Hechingen ein. Der Kreis erstreckte sich als ein besonders im Süden unregelmäßiges Gebiet in einer Länge von 59 Kilometern und einer größten Breite von 18 Kilometern von der mittleren Schwäbischen Alb bis in das Bodenseegebiet. Der nördlichste Punkt bei Haidkapelle auf der Gemarkung Trochtelfingen lag 14 Kilometer südlich der Stadt Reutlingen, der südlichste bei Höllsteig (heute Gemeinde Owingen) auf der Gemarkung Oberndorf (heute Gemeinde Herdwangen-Schönach) acht Kilometer nördlich von Überlingen. Nicht ganz 80 km² entfielen auf Exklaven, im Osten Langenenslingen mit Billafingen auf württembergischem, gegen Süden die Teilgemeinde Tautenbronn auf badischem, gegen Westen Beuron und Bärenthal zwischen württembergischen und badischen, Thalheim, Tiergarten und Igelswies auf badischem Gebiet. Die Exklave Achberg lag acht Kilometer nördlich von Lindau auf der Grenze von württembergischem und bayerischem Gebiet. In den Kreis eingeschlossen waren im Norden die württembergische Exklave Mägerkingen mit Bronnen, Hausen an der Lauchert und Mariaberg, im Süden Jettkofen, Wirnsweiler und die badischen Orte Wangen und Dichtenhausen.

An den Kreis grenzten an gegen Nordwesten der hohenzollerische Kreis Hechingen, gegen Norden der württembergische Kreis Reutlingen, gegen Osten die württembergische Kreise Münsingen und Saulgau, gegen Süden die badischen Kreise Überlingen und Stockach und gegen Westen der württembergische Kreis Balingen.

Städte und Gemeinden vor der Kreisreform[Bearbeiten]

Wappen bis 1972

Vor der Kreisreform 1973 bzw. vor der Gemeindereform gehörten zum (alten) Landkreis Sigmaringen seit 1925 insgesamt 74 Gemeinden, darunter 5 Städte.

Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Sigmaringen machte am 1. Januar 1969 die Gemeinde Burgau, die in die Gemeinde Dürmentingen eingegliedert wurde und dadurch zum Landkreis Biberach wechselte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Am 1. Januar 1969 hatten auch die Gemeinde Achberg in den Landkreis Wangen und die Gemeinde Gaisweiler in den Landkreis Überlingen gewechselt. Durch die Gemeindereform verlor der Landkreis Sigmaringen vor der Kreisreform auch weitere Gemeinden. Am 1. Dezember 1971 wurde die Gemeinde Igelswies in die Stadt Meßkirch eingegliedert und wechselte damit zum Landkreis Stockach. Ebenfalls in den Landkreis Stockach wechselte am 1. Januar 1972 die Gemeinde Storzingen, weil sie in die Gemeinde Stetten am kalten Markt eingegliedert wurde. In den Landkreis Reutlingen wechselte am 1. Januar 1972 die Stadt Trochtelfingen.

Die verbliebenen Gemeinden des (alten) Landkreises Sigmaringen gingen am 1. Januar 1973 überwiegend im neuen, vergrößerten Landkreis Sigmaringen auf.

Die größte Gemeinde des alten Landkreises Sigmaringen war die Kreisstadt Sigmaringen. Die kleinste Gemeinde war Burgau.

Der alte Landkreis Sigmaringen umfasste zuletzt eine Fläche von 710 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 55.367 Einwohner.

In der Tabelle wird die Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Sigmaringen bis 1970 angegeben. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.

Datum Einwohner
17. Mai 1939 35.106
13. September 1950 41.295
Datum Einwohner
6. Juni 1961 47.623
27. Mai 1970 55.367

In der Tabelle stehen die Gemeinden des alten Landkreises Sigmaringen vor der Gemeindereform.[8]

frühere Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Landkreis Einwohner
am 6. Juni 1961
Ablach Krauchenwies Sigmaringen 427
Achberg Achberg Ravensburg 743
Bärenthal Bärenthal Tuttlingen 404
Benzingen Winterlingen Zollernalbkreis 843
Beuron Beuron Sigmaringen 529
Billafingen Langenenslingen Biberach 142
Bingen Bingen Sigmaringen 1477
Bittelschieß Krauchenwies Sigmaringen 156
Burgau Dürmentingen Biberach 29
Deutwang Hohenfels Konstanz 143
Dietershofen Meßkirch Sigmaringen 165
Einhart Ostrach Sigmaringen 294
Ettisweiler Krauchenwies Sigmaringen 76
Feldhausen Gammertingen Sigmaringen 320
Frohnstetten Stetten am kalten Markt Sigmaringen 900
Gaisweiler Pfullendorf Sigmaringen 104
Gammertingen, Stadt Gammertingen Sigmaringen 2032
Glashütte Wald Sigmaringen 93
Habsthal Ostrach Sigmaringen 220
Harthausen auf der Scher Winterlingen Zollernalbkreis 928
Harthausen bei Feldhausen Gammertingen Sigmaringen 222
Hausen am Andelsbach Krauchenwies Sigmaringen 634
Hermentingen Veringenstadt Sigmaringen 197
Hettingen, Stadt Hettingen Sigmaringen 812
Hippetsweiler Wald Sigmaringen 203
Hitzkofen Bingen Sigmaringen 385
Hochberg Bingen Sigmaringen 117
Hornstein Bingen Sigmaringen 88
Igelswies Meßkirch Sigmaringen 116
Inneringen Hettingen Sigmaringen 782
Inzigkofen Inzigkofen Sigmaringen 612
Jungnau Sigmaringen Sigmaringen 656
Kaiseringen Straßberg Zollernalbkreis 303
Kalkofen Hohenfels Konstanz 310
Kalkreute Ostrach Sigmaringen 106
Kappel Wald Sigmaringen 101
Kettenacker Gammertingen Sigmaringen 302
Krauchenwies Krauchenwies Sigmaringen 1278
Laiz Sigmaringen Sigmaringen 1567
Langenenslingen Langenenslingen Biberach 898
Levertsweiler Ostrach Sigmaringen 243
Liggersdorf Hohenfels Konstanz 332
Magenbuch Ostrach Sigmaringen 281
Mindersdorf Hohenfels Konstanz 305
Mottschieß Pfullendorf Sigmaringen 114
Neufra Neufra Sigmaringen 1446
Oberndorf Herdwangen-Schönach Sigmaringen 187
Oberschmeien Sigmaringen Sigmaringen 407
Ostrach Ostrach Sigmaringen 1501
Otterswang Pfullendorf Sigmaringen 225
Reischach Wald Sigmaringen 83
Rengetsweiler Meßkirch Sigmaringen 364
Riedetsweiler Wald Sigmaringen 85
Ringgenbach Meßkirch Sigmaringen 160
Rosna Mengen Sigmaringen 237
Rothenlachen Wald Sigmaringen 64
Ruhestetten Wald Sigmaringen 188
Rulfingen Mengen Sigmaringen 774
Selgetsweiler Hohenfels Konstanz 109
Sigmaringen, Stadt Sigmaringen Sigmaringen 9345
Sigmaringendorf Sigmaringendorf Sigmaringen 3005
Spöck Ostrach Sigmaringen 104
Steinhilben Trochtelfingen Reutlingen 728
Storzingen Stetten am kalten Markt Sigmaringen 353
Straßberg Straßberg Zollernalbkreis 1607
Tafertsweiler Ostrach Sigmaringen 373
Thalheim Leibertingen Sigmaringen 457
Trochtelfingen, Stadt Trochtelfingen Reutlingen 1773
Unterschmeien Sigmaringen Sigmaringen 123
Veringendorf Veringenstadt Sigmaringen 459
Veringenstadt, Stadt Veringenstadt Sigmaringen 1322
Vilsingen Inzigkofen Sigmaringen 762
Walbertsweiler Wald Sigmaringen 354
Wald Wald Sigmaringen 759

Ökologie[Bearbeiten]

Fauna[Bearbeiten]

Zu den ausgestorbenen Tierarten im Landkreis Sigmaringen zählt der Wolf. Der letzte Wolf der Region wurde am 18. Januar 1831 bei Gauselfingen erlegt, nachdem er im Juni 1830 in Pferche bei Kettenacker, Harthausen und Feldhausen eingebrochen war und drei Schafe gerissen hatte. Das Tierpräparat, von der Bevölkerung „Isegrim[42] genannt, befindet sich im „Hubertussaal“ auf Schloss Sigmaringen. Ein anderes ausgerottetes Raubtier ist der Luchs. Armin Hafner, bekannt als Donautalguide, ist einer der wenigen, die dieses Tier mit eigenen Augen gesehen haben, im August 2005 „auf dem Ansitz“, wie er erzählt. Im darauf folgenden schneereichen Winter wurde der Donau-Luchs mehrfach gesichtet und bei Dunkelheit mit einer Infrarot-Kamera fotografiert – als er sich über ein erlegtes Reh hermachte. Ob es sich um einen Kuder (männliches Tier) oder eine Kätzin handelte, konnten die Experten nicht feststellen. Auch das Alter liegt im Dunkeln, ebenso die Herkunft. Doch seit Herbst 2006 ist der Luchs abgetaucht. Ein erster und zweiter genetischer Vergleich zwischen dem Kadaver des am 1. Januar 2007 auf der Autobahn 8 bei Laichingen – rund 50 Kilometer entfernt – überfahrenen Tier und Kotspuren von der Donau hat den Verdacht bisher nicht bestätigt.[43] Der einst ausgerottet Biber befindet sich wieder auf dem Vormarsch, er wurde 1998 erstmals im Naturschutzgebiet „Blochinger Sandwinkel“ bei Mengen wieder gesichtet.[44] Intensive Jagd und Lebensraumzerstörung sorgten dafür, dass 1834 an Donau und Iller bei Ulm die letzten Tiere in Baden-Württemberg gesichtet wurden.[45] Markante Spuren der scheuen Tiere finden sich seitdem an den Donauzuflüsse Ablach (Krauchenwieser Seenplatte), Ostrach (Pfrunger-Burgweiler Ried)[46] und Schmeie (Donaumündung), sowie an der Donau selbst. Reviere sind in Inzigkofen, Gutenstein und bei St. Maurus verzeichnet.[47] Franz Spannkrebs, Biberbeauftragter des Regierungspräsidiums Tübingen, schätzte im April 2010, dass es im Landkreis Sigmaringen etwa 30 Biberreviere mit jeweils drei bis vier Tieren gibt, so dass er von etwa 120 Bibern ausgeht.[48] Der Gänsegeier, der bis ins 18. Jahrhundert heimisch war und danach ausgerottet wurde,[49] wurde in den vergangenen Jahren immer mal wieder im Donautal gesichtet.[50]

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen SIG zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus dem Altkreis Saulgau Kennzeichen mit den Buchstabenpaaren SC bis ZZ und den Zahlen von 1 bis 999.

Literatur[Bearbeiten]

  • Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg; Band VII: Regierungsbezirk Tübingen, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4.
  • Dirk Gaerte (Hrsg.), Edwin Ernst Weber (Konzeption): Der Dreiländerkreis Sigmaringen. Ein Führer zu Natur, Wirtschaft, Geschichte und Kultur. Meßkirch: Gmeiner Verlag, 2007; ISBN 978-3-89977-512-9.
  • Meinrad Häberle: Der Landkreis Sigmaringen, 1925–1972: ein Beitrag zu seiner Geschichte. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1985; ISBN 3-7995-4081-4

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Sigmaringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Nach anderen Angaben 33 Prozent
  2. Nach anderen Angaben 47.000 Hektar
  3. Nach anderen Angaben 20.000 Hektar

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Karlheinz Fahlbusch (kf): Sigmaringen ist der Mittelpunkt. In der Südkurier-Ausgabe vom 29. März 2003
  3. Quelle: Statistik für die EUREGIO-Bodensee. In: Aufgelistet! Die zehn Landkreise der Bodenseeregion, … In: Südkurier vom 25. Februar 2011 und in: Ders. vom 2. Juli 2011
  4. a b c Aufgaben Fachbereich Forst (PDF; 35 kB) vom 31. Mai 2010; abgerufen am 27. August 2011
  5. a b c Der Wald im Landkreis Sigmaringen: Buchen-Mischwald im Norden, Nadelhölzer im Süden. In: Jennifer Kuhlmann (jek): Rückblick auf das Jahr des Waldes. In: Schwäbische Zeitung vom 2. Januar 2012
  6. Walter Jäger: Forsthaushaltsplan 2012, hrsg. v. Landratsamt Sigmaringen (Fachbereich Forst), 2011
  7. Örtliche Zuständigkeit der Revierleiter (PDF; 41 kB) vom 8. November 2011; abgerufen am 2. Januar 2012
  8. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 533f und 548ff.
  9. Jennifer Kuhlmann (jek): Kulturschwerpunkt 2010 „Migration und Integration“. Migranten erzählen ihre Geschichten. In: Schwäbische Zeitung vom 8. Mai 2010
  10. Isabell Michelberger (imi): Nähe und Ferne im Gespräch. In: Südkurier vom 27. Juli 2010
  11. Vortrag. Rößler beschreibt Ankunft. In: Schwäbische Zeitung. vom 3. November 2010
  12. a b Vera Romeu (vr): Kreiskulturforum. Ausstellung blickt auf Leid der Vertriebenen. In: Schwäbische Zeitung vom 20. Oktober 2010
  13. Ausstellung. Geschichte von Integration im Blick. In: Schwäbische Zeitung vom 16. Oktober 2010
  14. Diavortrag. Fluchtwege der Heimatvertriebenen. In: Südkurier vom 2. Oktober 2010
  15. Die Eingliederung der Heimatvertriebenen im Landkreis Sigmaringen. Ausstellung 18. Oktober bis 10. Dezember 2010. hrsg. von Landkreis Sigmaringen und Kreiskulturforum
  16. [1] Stimmenverteilung der Kreistagswahlen 1989-2009
  17. [2] Sitzverteilung der Kreistagswahlen 1989-2009
  18. Franz Muncker: Laßberg, Joseph Freiherr von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 17, Duncker & Humblot, Leipzig 1883, S. 780–784.
  19. Karlheinz Fahlbusch (kf): Landrat Gaerte: „Die fetten Jahre sind vorbei“. In: Südkurier vom 3. Februar 2009
  20. Karlheinz Fahlbusch (kf): Kugler: “Am Grundsatz nicht rütteln”. In: Südkurier vom 9. Juli 2008
  21. Landkreis zeigt seine wirtschaftliche Stärke. Menschen finden Arbeit in Betrieben vor Ort. In: Leben und Arbeiten in der Region. Landkreis Sigmaringen – Tradition und Zukunft liegen eng beieinander. Sonderveröffentlichung in Schwäbische Zeitung vom 21. Dezember 2011
  22. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLandkreis Böblingen 2009 mit höchstem Verdienstniveau. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 24. August 2011, abgerufen am 28. Mai 2012 (Pressemitteilung Nr. 293/2011).
  23. http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2012214.asp
  24. Windenergie. In: Südkurier vom 25. März 2011
  25. Siegfried Volk (siv): Mehr Flächen für Windräder. In: Südkurier vom 25. März 2011
  26. (rsp): Verband bremst Windradbau. In: Schwäbische Zeitung vom 23. Juli 2005
  27. Arno Möhl (mö): Im Kreisgebiet stehen 42 Biogasanlagen. In: Ders: Biogas: Noch wächst im Kreis mehr Weizen als Mais. Bernd Gommeringer, Leiter des Fachbereichs Landwirtschaft im Landratsamt, über Anbauflächen und Anfälligkeiten. In: Schwäbische Zeitung vom 23. August 2011
  28. Arno Möhl (mö): Biogas: Noch wächst im Kreis mehr Weizen als Mais. Bernd Gommeringer, Leiter des Fachbereichs Landwirtschaft im Landratsamt, über Anbauflächen und Anfälligkeiten. In: Schwäbische Zeitung vom 23. August 2011
  29. Michael Hescheler (fxh): Landrat und Bürgermeister legen Papier zu Bundeswehr-Standorten vor. Gesammelte Argumente für den Erhalt der Garnison – Dirk Gaerte befürchtet wirtschaftlichen Einbruch durch weniger Dienstposten. In: Schwäbische Zeitung vom 13. Januar 2011
  30. Jennifer Kuhlmann (jek): Resolution. Kreistag fordert Erhalt der Standorte. In: Schwäbische Zeitung vom 10. November 2010
  31. 5000 Beschäftigte arbeiten in vier Kasernen im Kreis Sigmaringen. In: Südkurier vom 13. Januar 2011
  32. Simone Dürmuth: Serie. Mehr als 4600 Soldaten gibt es im Landkreis. In: Schwäbische Zeitung vom 30. Oktober 2010
  33. Seit 40 Jahren Lehrer. In: Wochenblatt vom 25. August 2005
  34. Voraussetzungen für Realisierung des “Grünen Zentrums” in Sigmaringen in der ehemaligen Kaserne Nonnenhof geschaffen. Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg vom 2. März 1999
  35. Einsatzkräfte für den Winter gut gerüstet. In: Südkurier vom 24. Dezember 2011
  36. a b Karlheinz Fahlbusch (kf): Landkreis vielfach finanziell engagiert. In: Südkurier vom 3. August 2011
  37. Guy-Pascal Dorner: Beteiligung. Der Landkreis mischt auch bei mehreren Privatunternehmen mit. In: Schwäbische Zeitung vom 8. November 2008
  38. Guy-Pascal Dorner: Kreisabfallwirtschaft. Eigenbetrieb bildet auch 2008 Rücklagen. In: Schwäbische Zeitung vom 10. November 2008
  39. Guy-Pascal Dorner: Nachsorgephase. Arbeit ist keineswegs zu Ende. In: Schwäbische Zeitung vom 10. November 2008
  40. Guy-Pascal Dorner: Auf einen Blick. Kosten belaufen sich auf 19,5 Millionen. In: Schwäbische Zeitung vom 10. November 2008
  41. Guy-Pascal Dorner: Ringgenbach. Deponie bleibt Entsorgungsschnittstelle. In: Schwäbische Zeitung vom 10. November 2008
  42. Martina Goldau (mag): Peterchens Mondfahrt und ganz viel Schnee. In: Südkurier vom 8. Dezember 2006
  43. Es bleibt eng für den stillen Jäger. In: Südkurier vom 18. August 2007
  44. Biberspuren bei Gutenstein. In: Südkurier vom 1. Dezember 2005
  45. Ein Anwärter namens Biber. In: Südkurier vom 14. April 2005
  46. Florian Unger: Natur. Staudamm quer durch die Ostrach. Im Pfrunger-Burgweiler Ried sind Biber am Werk – Sorge um Stauung und überflutete Wiesen. In: Südkurier vom 11. November 2008
  47. Hermman-Peter Steinmüller (hps): Biologe geht von steigenden Zahl von Bibern aus – Pläne für Beobachtungsplattform. Nager beißen sich im Donautal fest. In: Südkurier vom 16. Januar 2010
  48. Eileen Kircheis: Am Donauufer. Biber bedrohen neue Streuobstwiese in Laiz. In: Schwäbische Zeitung vom 12. April 2010
  49. Vortrag. Kehren die Geier zurück? In: Südkurier vom 11. November 2008
  50. Ute Korn-Amann (uka): Vortrag. Der Geier kreist bald wieder. In: Schwäbische Zeitung vom 15. November 2008
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