Landkreis Spree-Neiße
| Wappen | Deutschlandkarte |
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Verwaltungssitz: | Forst (Lausitz) |
| Fläche: | 1.647,89 km² |
| Einwohner: |
126.400 (31. Dez. 2010)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 77 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | SPN |
| Kreisschlüssel: | 12 0 71 |
| NUTS: | DE429 |
| Kreisgliederung: | 30 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: |
Heinrich-Heine-Straße 1 03149 Forst (Lausitz) |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Harald Altekrüger (CDU) |
| Lage des Landkreises Spree-Neiße in Brandenburg | |
Der Landkreis Spree-Neiße, niedersorbisch Wokrejs Sprjewja-Nysa, ist ein Landkreis im Südosten des Landes Brandenburg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Oder-Spree, im Osten die Republik Polen, im Süden die sächsischen Landkreise Görlitz und Bautzen, im Westen der Landkreis Oberspreewald-Lausitz und im Nordwesten der Landkreis Dahme-Spreewald. Der Landkreis Spree-Neiße umschließt vollständig die kreisfreie Stadt Cottbus.
[Bearbeiten] Geschichte
(→ Siehe auch: Geschichte der Niederlausitz)
Der Landkreis Spree-Neiße entstand am 6. Dezember 1993 im Zuge der Kreisreform in Brandenburg aus den ehemaligen Kreisen Cottbus, Guben, Forst und Spremberg. Dabei wurde der Landkreis Guben gegen seinen Willen in diesen Kreis eingegliedert (siehe dazu auch Landkreis Oder-Spree).
Im Rahmen der Gemeindegebietsreform 2003 musste der Landkreis gegen seinen erklärten Willen die Gemeinden Gallinchen, Groß Gaglow und Kiekebusch (vorher Amt Neuhausen/Spree) zur Eingemeindung an die Stadt Cottbus abtreten. Nach dem Willen der Landesregierung sollten gleichzeitig die restlichen Gemeinden dieses Amtes zur amtsfreien Gemeinde Neuhausen/Spree zusammengeschlossen werden. Auf Grund von Formfehlern wurde dieser Zusammenschluss erst mit Wirkung vom 19. September 2004 wirksam.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerentwicklung des Landkreises Spree-Neiße (Einwohnerzahl 1990 vom 3. Oktober, ab 1991 jeweils 31. Dezember des Jahres). Alle Angaben sind nach dem jeweiligen Gebietsstand (1990 bis 1992 Gebietsstand 5. Dezember 1993). Durch die Gemeindegebietsreform vom 26. Oktober 2003 verlor der Kreis etwa 5300 Einwohner.
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Quelle: Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Landräte
- 1994–2010 - Dieter Friese (SPD),
- seit 2010 – Harald Altekrüger (CDU)
[Bearbeiten] Kreistag
Der Kreistag hat 50 Mitglieder:
Fraktion CDU/SPB-L/Wählergemeinschaft VS
- CDU 12 Sitze
- SPB-L 1 Sitz
- Wählergemeinschaft VS 1 Sitz
Fraktion SPD/Wählergemeinschaft Landwirtschaft und Umwelt/
- SPD 11 Sitze
- Wählergemeinschaft Landwirtschaft und Umwelt 1 Sitz
Fraktion Die Linke
- Die Linke 11 Sitze
Fraktion FDP
- FDP 5 Sitze
Fraktion Freie Bürger
- GUB-SPN 1 Sitz
- WGTP 1 Sitz
- Klinger Runde 2 Sitze
- Bündnis 90/Die Grünen/VS 1 Sitz
Fraktionslos
[Bearbeiten] Wirtschaft
Der Wirtschaftsstandort Spremberg ist einer von 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert.
Im Zukunftsatlas, den die Schweizer Prognos AG in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt erstellt, belegte der Landkreis Spree-Neiße 2004 den 424. Platz von 439 untersuchten Regionen. 2007 belegte er den 414. und letzten Platz. In der Untersuchung 2010 erreichte man mit Platz 392 von 412 Regionen eine Verbesserung um 28 Plätze[2].
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 6. September 1995 genehmigt.
Blasonierung: „Gevierteilt; oben vorn in Silber ein aufrechter roter Krebs, hinten in Rot ein steigender, doppelt geschwänzter, gekrönter silberner Löwe; unten vorn in Blau eine dreiblättrige goldene Krone, hinten in Gold eine aufgerichtete, nach außen gebogene rote Hirschstange mit vier Enden und kleeblattförmiger Rose.“[3]
Die Wappen der Ämter, Städte und Gemeinden des Landkreises findet man in der Liste der Wappen im Landkreis Spree-Neiße.
[Bearbeiten] Flagge
Die Flagge ist gevierteilt in den Landesfarben Rot - Weiß mit dem mittig aufgelegten Wappen des Landkreises.
[Bearbeiten] Städte und Gemeinden
Nach Abschluss der Gemeindegebietsreform 2004 und der Auflösung von Haidemühl umfasst der Landkreis ab 1. Januar 2006 noch 30 Gemeinden, darunter sieben Städte. Nach der amtlichen Feststellung 2008 sind 18 Gemeinden und 4 weitere Ortsteile von ansonsten deutschsprachigen Städten oder Gemeinden offiziell zweisprachig (deutsch, niedersorbisch).[4]
→ siehe auch Liste der Orte im Landkreis Spree-Neiße, Sorbisches Siedlungsgebiet
(Einwohner am 31. Dezember 2010[5])
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Städte
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Ämter und zugehörige Gemeinden
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[Bearbeiten] Quellenangaben
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
- ↑ Prognos: Zukunftsatlas-Regionen 2010
- ↑ Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
- ↑ Amtsblatt für Brandenburg, 19. Jahrgang, Nummer 19 vom 14. Mai 2008, S. 1234-1236
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010.
[Bearbeiten] Weblinks
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