Landkreis Uelzen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Uelzen Deutschlandkarte, Position des Landkreises Uelzen hervorgehoben52.9810.55Koordinaten: 52° 59′ N, 10° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Verwaltungssitz: Uelzen
Fläche: 1.453,88 km²
Einwohner: 92.356 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: UE
Kreisschlüssel: 03 3 60
Kreisgliederung: 27 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Veerßer Straße 53
29525 Uelzen
Webpräsenz: www.uelzen.de
Landrat: Heiko Blume (CDU)
Lage des Landkreises Uelzen in Niedersachsen
Landkreis Göttingen Landkreis Holzminden Landkreis Schaumburg Landkreis Goslar Region Hannover Landkreis Hildesheim Salzgitter Landkreis Wolfenbüttel Braunschweig Landkreis Wolfenbüttel Landkreis Peine Landkreis Hameln-Pyrmont Landkreis Helmstedt Wolfsburg Landkreis Gifhorn Landkreis Nienburg/Weser Landkreis Northeim Landkreis Osterode am Harz Landkreis Diepholz Freie Hansestadt Bremen Freie Hansestadt Bremen Hamburg Hamburg Königreich der Niederlande Nordrhein-Westfalen Hessen Thüringen Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg Sachsen-Anhalt Osnabrück Landkreis Osnabrück Delmenhorst Oldenburg (Oldenburg) Landkreis Wesermarsch Landkreis Vechta Landkreis Emsland Landkreis Grafschaft Bentheim Landkreis Leer Emden Landkreis Leer Landkreis Cloppenburg Landkreis Ammerland Wilhelmshaven Mellum Landkreis Aurich Landkreis Aurich Landkreis Wittmund Landkreis Aurich Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Osterholz Landkreis Verden Landkreis Stade Landkreis Harburg Landkreis Lüneburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Heidekreis Landkreis Uelzen Landkreis Celle Landkreis Rotenburg (Wümme)Karte
Über dieses Bild

Der Landkreis Uelzen ist ein Landkreis im Nordosten Niedersachsens.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis ist Bestandteil der klimatisch subatlantisch geprägten naturräumlichen Haupteinheit Lüneburger Heide im nordwestdeutschen Tiefland. Zentraler Landschaftsraum ist das saaleeiszeitliche „Uelzener-Bevenser Becken“, das von verschiedenen Moränen-Höhenrücken umrahmt wird. Im Osten befindet sich beispielsweise die „Osthannoversche Endmoräne“ (Göhrde-Drawehn-Höhenzug), westlich verläuft die Endmoränenstaffel der „Hohen Heide“, die sich bis zu den Harburger Bergen südlich von Hamburg erstreckt.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg (beide in Niedersachsen), an den Altmarkkreis Salzwedel (in Sachsen-Anhalt) sowie an die Landkreise Gifhorn, Celle und Heidekreis (alle wiederum in Niedersachsen).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Landkreis Uelzen wurde am 1. April 1885 im Rahmen der Bildung von Landkreisen in der Provinz Hannover aus den alten hannoverschen Ämtern Medingen und Oldenstadt sowie der selbständigen Stadt Uelzen gebildet.[2] Die Kreisverwaltung befand sich bis 1959 in Oldenstadt, das bis zur Eingemeindung in das benachbarte Uelzen im Jahr 1972 selbständige Gemeinde und einer der kleinsten Kreissitze in Deutschland war.

Eine Reihe von Kleingemeinden wurde 1928/29 in größere Nachbargemeinden eingegliedert. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen kam es am 1. Juli 1972 zu zahlreichen Gemeindefusionen und mehreren Grenzänderungen des Landkreises. Die Gemeinden Meußließen und Reddien schieden aus dem Landkreis aus und wurden in die Gemeinden Clenze bzw. Zernien im Landkreis Lüchow-Dannenberg eingegliedert.[3] Die Gemeinde Lopau schied ebenfalls aus dem Landkreis aus und kam zur Stadt Munster (Örtze) im Landkreis Soltau. Die beiden Gemeinden Kakau und Varbitz aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg wurden in die Gemeinde Soltendieck im Landkreis Uelzen eingegliedert. Aus dem Landkreis Lüneburg kamen die Gemeinden Grünhagen, Hohenbostel, Niendorf und Wulfstorf zur Gemeinde Bienenbüttel im Landkreis Uelzen.[4]

Zum 1. November 2011 lösten sich die Gemeinden Stadensen, Wieren und Wrestedt auf und bildeten die neue Gemeinde Wrestedt.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1890 44.833 [6]
1900 47.576 [6]
1910 52.216 [6]
1925 56.998 [6]
1939 61.382 [6]
1950 117.614 [6]
1960 95.400 [6]
1970 95.900 [7]
1980 95.600 [8]
1990 93.490 [9]
2000 97.285 [9]
2010 94.020 [9]

Politik[Bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten]

Der Kreistag setzt sich wie folgt zusammen:

Kreiswahl 2011
in Prozent
 %
40
30
20
10
0
39,67
30,79
15,41
7,73
3,00
1,67
1,47
keine
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-4,69
-4,01
+8,06
+1,47
-1,46
-0,97
+1,47
-0,13
Sitzverteilung im Kreistag
13
6
3
1
1
1
17
13 17 
Von 42 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2011
Sitze
2011
Prozent
2006
Sitze
2006
Prozent
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 39,67 17 44,36 19 48,8 22
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,79 13 34,80 14 35,4 16
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 15,41 6 7,35 3 7,4 3
FDP Freie Demokratische Partei 3,00 1 4,46 2 3,4 1
UWG Unabhängige Wählergemeinschaft 7,73 3 6,26 3 3,3 1
WG KEINE A39 Wählergemeinschaft KEINE Autobahn A39 1,67 1 2,64 1
RRP Rentnerinnen- und Rentner-Partei 1,47 1
REP Die Republikaner 1,0 0
PDS Partei des Demokratischen Sozialismus 0,8 0
Sonstige 0,00 0 0,13 0 0,00 0
Gesamt 100 42 100 42 100 43
Wahlbeteiligung in Prozent 56,4 57,0 62,6

letzte Kommunalwahl am 11. September 2011[10] [11]

Landräte[Bearbeiten]

  • Konrad von Massow, 1885
  • Walter von Tzschoppe, 1885–1897
  • Gustav Albrecht, 1897–1929
  • Siegfried von Campe, 1929–1937
  • Gustav Berlin, 1937–1943
  • Magnus von Klinkowström, 1943–1944
  • Carl Düvel, 1944–1945
  • Wilhelm Harder, 1945–1946
  • Heinrich Becker, 1946–1947
  • Jürgen Früchte, 1947–1951
  • Hermann Busse, 1951
  • Heinrich Becker, 1951–1952
  • Hermann Busse, 1952–1953
  • Willi Scharnhop, 1953–1968
  • Erich Schulze, 1968–1986
  • Gerhard Schulze, 1986–2004
  • Theodor Elster, 2004–2011[12]
  • Heiko Blume, seit 2011

Oberkreisdirektoren ab 1945[Bearbeiten]

  • Wilhelm Harder, 1945–1946
  • Friedrich von Rappard, 1946–1952
  • Reinhart Berger, Oberkreisdirektor 1952–1975
  • Rolf Sander, kommissarisch 1975–1977
  • Dietrich Hoppenstedt, 1977–1979
  • Gerhard Geerdts, 1979–1986
  • Rolf Sander, kommissarisch 1986
  • Theodor Elster, 1986–2004 (Abschaffung des Oberkreisdirektors)[13]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Der Landkreis Uelzen gehört zu den agrarisch am intensivsten bewirtschafteten Landkreisen Niedersachsens. Begünstigt wird diese Struktur durch lehmige Böden mit hoher Bonitierung auf den Sohllagen des Uelzener-Bevenser Beckens. Zugleich werden ertragsschwächere Standorte auf Moränen- oder Flugsand in besonders hohem Ausmaß künstlich beregnet. Neben Getreide und Zuckerrüben werden vor allem Kartoffeln angebaut. Örtlich wird auch in größerem Umfang Obstbau betrieben. Von überregionaler Bedeutung sind die Zuckerfabrik der Nordzucker AG – die größte und modernste Deutschlands – sowie die Vereinigte Saatzucht Ebstorf (VSE), aus der einige bekannte Kartoffelsorten stammen. Darüber hinaus gibt es die Molkerei Uelzena sowie eine Niederlassung von Nestlé Schöller. Größere Industriebetriebe sind kaum vorhanden.

Der Landkreis Uelzen ist ein Teil des Lüneburgischen Landschaftsverbands.

Der Fremdenverkehr konzentriert sich vor allem auf Bad Bevensen und Umgebung samt Kliniken. Bad Bodenteich ist erst seit wenigen Jahren Kurbad. In Suderburg befindet sich eine Fakultät der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Verkehr[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Den Landkreis durchzieht von Norden nach Süden die wichtige Bundesstraße 4 („Harz-Heide-Straße“), die seit Ende 2002 komplett an der Kreisstadt vorbeigeführt wird und im Nordkreis immer noch einige kleinere Orte durchquert. Es laufen kontrovers diskutierte Planungen zur Verlängerung der Bundesautobahn 39 von Wolfsburg bis nach Lüneburg, die östlich zur Bundesstraße nahezu parallel verlaufen und in Höhe Uelzen mit einer weiteren Bundesstraße an die ebenfalls geplante Verlängerung der Bundesautobahn 14 MagdeburgSchwerin angeschlossen werden soll. Der erste Bauabschnitt soll ab 2020 Uelzen mit Lüneburg und damit der Bundesautobahn 39 nach Hamburg verbinden. Von West (Soltau) nach Ost und ebenfalls durch die Stadt Uelzen verläuft die Bundesstraße 71.

Eisenbahn[Bearbeiten]

Die Stadt Uelzen ist ein historischer Knotenpunkt der Hauptbahn Hamburg–Hannover und der als Amerikalinie bekannten Strecke Bremen–Stendal–Berlin, von der in Wieren eine Verbindung nach Braunschweig abzweigt. Die Bahnstrecke Uelzen-Dannenberg (West) ist stillgelegt.

An der Strecke Hamburg–Hannover liegen die Zugangsstellen Bienenbüttel, Bad Bevensen, Uelzen und Suderburg, an der Amerikalinie Ebstorf, Uelzen, Stederdorf, Wieren und Soltendieck, an der Bahn nach Braunschweig der Bahnhof Bad Bodenteich.

Der Regionalverkehr auf den Strecken Uelzen–Hamburg und Hamburg–Bremen führt seit dem Dezember 2003 die metronom Eisenbahngesellschaft durch, die seit Dezember 2005 zusätzlich von Göttingen über Hannover nach Uelzen fährt. Da die ehemaligen Betriebswerke im Bereich des Bahnhofes aufgelöst und die Flächen samt Gebäuden verkauft worden sind, entstand für das Verkehrsunternehmen im Norden der Stadt Uelzen ein neues Betriebswerk.

Binnenschifffahrt[Bearbeiten]

Der größte Fluss des Kreises, die Ilmenau, ist zwar hier nicht schiffbar, der Elbe-Seitenkanal jedoch verbindet die wichtigen Schifffahrtsrouten Elbe im Norden und Mittellandkanal im Süden. Die Stadt Uelzen hat einen Hafen mit Gleisanschluss.

Archäologische Denkmäler[Bearbeiten]

Das Gesicht des Landkreises wird durch das von bewaldeten Höhenzügen umrahmte Uelzener Becken bestimmt. Von Süd nach Nord verläuft das Ilmenautal durch das Kreisgebiet. Die naturräumlich günstigen Gegebenheiten sowie die fruchtbaren Böden boten schon in frühester Zeit gute Voraussetzungen für eine Besiedlung durch den Menschen.

Dies spiegelt sich in den über 6000 lokalisierten Fundstellen wider. Damit stellt der Landkreis eine der fundreichsten Regionen Niedersachsens dar. Von 1984 bis 1986 inventarisierte eine Arbeitsgruppe des Instituts für Denkmalpflege im Gelände über 4600 obertägig sichtbare archäologische Objekte: Großsteingräber, Grabhügel, Steinkisten, Landwehren und Burganlagen aber auch Altäcker und Wegespuren. Nicht überprüft werden konnten die zahlreichen Urnenfriedhöfe und Siedlungsstellen verschiedener Zeitstufen. Aufgrund ihres Zustandes und ihrer historischen Bedeutung wurden fast 2700 Objekte in das Verzeichnis der Kulturdenkmale aufgenommen.

Der außerordentliche Fundreichtum hat frühzeitig das Interesse von Altertumsforschern geweckt. Hervorzuheben sind die Kartierungen der Geländedenkmale in der Gegend durch den Kammerherrn Georg Otto Carl von Estorff in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Grabungen von Gustav Schwantes kurz vor der Jahrhundertwende. Schwantes Verdienst besteht in der Erstellung einer Gliederung der vorrömischen Eisenzeit, deren Stufen er nach den Fundorten im Kreisgebiet benannte. Das Gräberfeld von Jastorf wurde sogar namengebend für die Jastorfkultur, eine Kulturgruppe der älteren vorrömischen Eisenzeit im östlichen Niedersachsen, in Holstein und Mecklenburg.

Die ältesten Funde im Kreisgebiet stammen aus der Alt- und Mittelsteinzeit (ca. 600.000 bis 4500 v. Chr.). Im Museum Schloss Holdenstedt kann der so genannte Schildkern von Medingen besichtigt werden, ein Werkzeug, das zwischen der letzten und vorletzten Eiszeit gefertigt wurde und somit 80.000 oder gar 100.000 Jahre alt ist. Ein ähnlich hohes Alter hat wohl auch der ebenfalls in Holdenstedt ausgestellte Faustkeil von Lehmke.

Unter den sichtbaren Denkmalen im Stadt- und Landkreisgebiet haben die Grabbauten den größten Anteil, sie sind zugleich die auffälligsten Hinterlassenschaften des urgeschichtlichen Menschen. Grabhügel und Großsteingräber prägten einst das Landschaftsbild. Carl von Estorff publizierte 1846 die stattliche Anzahl von 6000 Grabhügeln, von denen noch 2609 erhalten sind. Weitaus größer sind die Verluste an Großsteingräbern. Von den von Estorff verzeichneten 219 waren im Jahre 1986 noch 29 erhalten, in gutem Zustand waren davon nur 12, darunter:

Restaurierte Grabhügel befinden sich:

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2013)[14]

Sachsen-Anhalt Landkreis Celle Landkreis Gifhorn Landkreis Harburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Lüneburg Wriedel Wriedel Landkreis Heidekreis Altenmedingen Bad Bevensen Bad Bodenteich Barum (Landkreis Uelzen) Bienenbüttel Ebstorf Ebstorf Gerdau Eimke Emmendorf Gerdau Gerdau Hanstedt (Landkreis Uelzen) Himbergen Jelmstorf Lüder (Lüneburger Heide) Natendorf Oetzen Rätzlingen (Niedersachsen) Römstedt Rosche Schwienau Soltendieck Wrestedt Stoetze Suderburg Suderburg Suhlendorf Uelzen Uelzen Weste (Niedersachsen) Wrestedt Wrestedt WriedelMunicipalities in UE.svg
Über dieses Bild

Einheitsgemeinden

  1. Bienenbüttel (6533)
  2. Uelzen, Kreisstadt, selbständige Gemeinde (33.269)

Samtgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Samtgemeindeverwaltung

  1. Bad Bodenteich, Flecken (3780)
  2. Lüder (1243)
  3. Soltendieck (1016)
  4. Wrestedt * (6534)
  1. Altenmedingen (1550)
  2. Bad Bevensen, Stadt * (8830)
  3. Barum (811)
  4. Ebstorf, Flecken (5291)
  5. Emmendorf (746)
  6. Hanstedt (926)
  7. Himbergen (1719)
  8. Jelmstorf (775)
  9. Natendorf (741)
  10. Römstedt (772)
  11. Schwienau (720)
  12. Weste (1008)
  13. Wriedel (2433)
  1. Oetzen (1148)
  2. Rätzlingen (479)
  3. Rosche * (2074)
  4. Stoetze (594)
  5. Suhlendorf (2507)
  1. Eimke (834)
  2. Gerdau (1465)
  3. Suderburg * (4558)

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten]

Die folgende Liste enthält alle ehemaligen Gemeinden, die jemals dem Landkreis Uelzen angehörten.[15][16][6]

Abbendorf1)
Addenstorf1)
Aljarn
Allenbostel
Almstorf
Altenebstorf
Arendorf
Bahnsen
Bankewitz
Bargdorf
Bargfeld
Barnsen
Batensen
Beverbeck
Bockholt
Böddenstedt
Bode
Boecke
Bohlsen
Bohndorf
Bollensen
Bomke
Borg
Borne1)
Bornsen
Bostelwiebeck
Brambostel
Brauel
Breitenhees
Brockhimbergen
Brockhöfe
Bruchtorf
Bruchwedel
Dallahn
Dalldorf
Dörmte
Dreilingen
Drögennottorf
Drohe
Eddelstorf
Edendorf
Eitzen I
Eitzen II1)
Ellenberg
Ellerndorf
Emern
Eppensen1)
Esterholz
Flinten
Gansau1)
Gavendorf1)
Göddenstedt
Gollern
Golste1)
Grabau
Graulingen2)
Groß Bollensen1)
Groß Ellenberg1)
Groß Hesebeck
Groß Liedern
Groß Malchau
Groß Pretzier1)
Groß Süstedt
Groß Thondorf
Güstau
Haarstorf
Haaßel1)
Häcklingen
Hagen
Halligdorf3)
Hamborg1)
Hambrock3)
Hamerstorf
Hansen
Hanstedt I
Hanstedt II
Havekost1)
Heitbrack
Heuerstorf
Hohenbünstorf
Hohenweddrien
Hohenzethen
Hohnstorf
Holdenstedt
Holthusen I
Holthusen II
Holxen
Hösseringen
Höver
Jarlitz
Jastorf
Kahlstorf
Kallenbrock
Kattien
Katzien
Kettelstorf
Kirchweyhe
Klein Bollensen1)
Klein Bünstorf
Klein Ellenberg1)
Klein Hesebeck
Klein Liedern1)
Klein Pretzier1)
Klein Süstedt
Klein Thondorf
Kölau
Kollendorf1)
Könau
Kroetze
Kuckstorf1)
Langenbrügge
Lehmke
Linden
Lintzel
Lopau
Luttmissen1)
Masbrock
Masendorf
Medingen
Mehre
Melzingen
Meußließen
Molbath
Molzen
Müssingen
Nassennottorf1)
Nateln
Nestau
Nettelkamp
Niendorf I
Niendorf II
Nienwohlde
Növenthien
Oetzendorf
Oldendorf I2)
Oldendorf II
Oldenstadt
Ostedt
Overstedt1)
Polau
Prielip1)
Probien1)
Räber
Rassau
Reddien
Reinstorf
Retzien1)
Rieste
Riestedt
Ripdorf
Röbbel
Röhrsen
Rohrstorf
Sasendorf
Satkau1)
Schafwedel
Schatensen
Schlieckau
Schmölau
Schostorf
Schwemlitz
Secklendorf
Seedorf
Stadensen4)
Stadorf
Steddorf
Stederdorf
Stöcken
Strothe
Stütensen
Süttorf
Tätendorf-Eppensen
Tatendorf1)
Tätendorf1)
Tatern
Teendorf1)
Testorf
Teyendorf
Thielitz
Varendorf
Veerßen
Velgen
Vinstedt
Vorwerk
Walmstorf
Wellendorf
Wessenstedt
Westersunderberg1)
Westerweyhe
Wettenbostel
Wichmannsburg
Wichtenbeck
Wieren4)
Wittenwater
Woltersburg
Wulfsode
Zarenthien

Eingemeindungsdaten:1)1928/29, 2)1. Juli 1957, 3)1. Januar 1971, 4)1. November 2011

Alle übrigen Eingemeindungen fanden am 1. Juli 1972 statt.

Bis zu ihrer Auflösung in den 1920er Jahren bestanden im Landkreis Uelzen außerdem die Gutsbezirke Göddenstedt, Lintzel, Niebeck, Oechtringen, Oitzfelde, Reisenmoor, Sankt Omer, Scharnhop, Solchstorf und Süsing sowie die Forstbezirke Böhe, Breitenhees, Lohn, Maschbruch und Wiebeck.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen UE zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Literatur[Bearbeiten]

  • Reinhart Berger (Hrsg.): Der Landkreis Uelzen: Geschichte, Landschaft, Wirtschaft. Stalling, Oldenburg 1973
  • Ulrich Bohm, Sigrid Vierck: 125 Jahre Landkreis Uelzen. Uelzen 2010. ISBN 978-3-9813718-0-2
  • Theodor Elster: Der Landkreis Uelzen. Verlag Kommunikation und Wirtschaft, Oldenburg 1991. ISBN 3-88363-096-9
  • Gunther Schendel: Ein preußischer Landrat als Stifter. Die Stiftungen Gustav Albrechts in Oldenstadt. In: Heimatkalender 2011 für Stadt und Landkreis Uelzen, Uelzen 2010, S. 77–84.
  • Martin Schwind: Der Landkreis Uelzen: landeskundlich-statistische Kreisbeschreibung als Grundlage für Verwaltung und Landesentwicklung. Dorn, Bremen-Horn 1949
  • Hans E. Seidat: Grünes Herz der Heide: der Landkreis Uelzen. Selbstverlag des Landkreises Uelzen, Uelzen 1981
  • Klaus-Dieter Vogt: Uelzen: seine Stadt-Umland-Beziehungen in historisch-geographischer Betrachtung. Geograph. Inst. d. Univ. Göttingen 1968 (zugl. Diss. Techn. Univ. Hannover)
  • Christian Wiegand: Unterwegs im Landkreis Uelzen: Geschichte und Eigenart einer Kulturlandschaft in der Lüneburger Heide. Husum, Husum 2002. ISBN 3-89876-072-3.
  • Hans-Cord Sarnighausen: Amtsjuristen von 1677 bis 1866 in Oldenstadt bei Uelzen. In: GENEALOGIE. Verlag Degener & Co., Heft 2/2009, S. 508–524.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Uelzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Kreisordnung für die Provinz Hannover (1884)
  3. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Lüchow, 27. Juni 1972
  4. Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Uelzen und im Bereich der Stadt Münster, 16. Mai 1972
  5. Gesetz über den Zusammenschluss der Samtgemeinden Bodenteich und Wrestedt und über die Neubildung der Gemeinde Wrestedt, 28. April 2011
  6. a b c d e f g h Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMichael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  7. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  8. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  9. a b c Regionaldatenbank Niedersachsen
  10. Endergebnis Kommunalwahl 2011
  11. [1] Ergebnisse der Kommunalwahlen 2001 und 2006
  12. Brohm, Ulrich; Vierck, Sigrid, 125 Jahre Landkreis Uelzen (Veröffentlichungen des Kreisarchivs Uelzen 6), hrsg. v. Landkreis Uelzen, Kreisarchiv), Uelzen 2010, S. 141.
  13. Brohm; Vierck, wie oben, S. 155.
  14. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014)
  15. Gemeindeverzeichnis 1910: Landkreis Uelzen
  16. territorial.de: Landkreis Uelzen