Landkreis Würzburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Würzburg Deutschlandkarte, Position des Landkreises Würzburg hervorgehoben49.6610Koordinaten: 49° 40′ N, 10° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Verwaltungssitz: Würzburg
Fläche: 967,56 km²
Einwohner: 158.580 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 164 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Kreisschlüssel: 09 6 79
Kreisgliederung: 52 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Zeppelinstraße 15
97074 Würzburg
Webpräsenz: www.landkreis-wuerzburg.de
Landrat: Eberhard Nuß (CSU)
Lage des Landkreises Würzburg in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Ochsenfurter Gau bei Wolkshausen

Der Landkreis Würzburg liegt im Süden des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken. Die kreisfreie Stadt Würzburg ist ganz vom Landkreis Würzburg umgeben.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet wird von Südosten nach Nordwesten vom Main durchflossen. Er hat sich in ein 100 bis 150 m tiefes Tal geschnitten. Nördlich und westlich von Würzburg liegen vor allem Laubwaldgebiete (Gramschatzer Wald, Irtenberger Wald, Guttenberger Wald), östlich und südlich von Würzburg der Ochsenfurter Gau, eine fruchtbare intensiv agrarisch genutzte Landschaft.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Nordwesten beginnend an die Landkreise Main-Spessart, Schweinfurt, Kitzingen und Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (alle in Bayern) sowie an den Main-Tauber-Kreis (in Baden-Württemberg).

Geschichte[Bearbeiten]

Landgerichte[Bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Landkreises Würzburg gehörte vor 1800 überwiegend zum Hochstift Würzburg und kam 1803 zu Bayern. 1804 entstanden die Landgerichte „Würzburg links des Mains“ in Ochsenfurt und „Würzburg rechts des Mains“ in Röttingen sowie das Stadtgericht Würzburg. Sie alle gehörten zum Untermainkreis, der ab 1838 in „Unterfranken und Aschaffenburg“, später in „Unterfranken“ umbenannt wurde. 1840 wurde das Landgericht Röttingen nach seinem Amtssitz Aub umbenannt.

Bezirksämter[Bearbeiten]

Das Bezirksamt Würzburg wurde im Jahr 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Würzburg links des Mains und Würzburg rechts des Mains neu gebildet.[2] Ebenso wurden die Landgerichte Aub und Ochsenfurt zum Bezirksamt Ochsenfurt zusammengefasst. Die Stadt Würzburg war bereits seit 1814 eine kreisunmittelbare Stadt.

Anlässlich der Reform des Zuschnitts der bayerischen Bezirksämter erhielt das Bezirksamt Würzburg am 1. Januar 1880 die Gemeinde Geroldshausen des Bezirksamtes Ochsenfurt.

Am 1. Januar 1930 trat das Bezirksamt die Gemeinde Heidingsfeld an die Stadt Würzburg ab.

Landkreise[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[3] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Ochsenfurt und Würzburg.

Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Juli 1972 der Landkreis Würzburg, der Landkreis Ochsenfurt sowie kleinere Teile der Landkreise Marktheidenfeld (im Südosten), Karlstadt, Kitzingen und Gerolzhofen zum neuen Landkreis Würzburg vereinigt. Kreissitz blieb die kreisfreie Stadt Würzburg.

Am 1. Januar 1974 trat der Landkreis die Gemeinde Rottenbauer an die kreisfreie Stadt Würzburg ab. Am 1. Juli 1976 und am 1. Januar 1978 erhielt die Stadt weitere Gemeinden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2008 wuchs der Landkreis Würzburg um ca. 20.000 Einwohner bzw. um rund 14 %. Seit ein paar Jahren ist die Tendenz rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 60.974 69.625 83.846 114.059 108.126 121.665 138.261 154.275 158.919 159.978 160.273 158.026

Politik[Bearbeiten]

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Kreistagswahl 2008[4][5]
Wahlbeteiligung: 69,50 %
 %
50
40
30
20
10
0
41,01 %
23,24 %
15,43 %
10,38 %
4,01 %
3,38 %
2,55 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2002
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-6,41 %p
-3,42 %p
+4,72 %p
+3,26 %p
+1,19 %p
+0,90 %p
-0,25 %p

Landrat[Bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten]

Die Sitzverteilungen im Kreistag seit 2002
Kommunalwahl 2008 2002
CSU 29 34
SPD 17 19
UWG-FW 11 7
FDP 2 1
GRÜNE 7 5
ödp 2 2
REP 2 2
Sitze gesamt 70 70

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

„Geteilt und unten gespalten; oben in Rot drei silberne Spitzen, unten vorne in Silber übereinander zwei schreitende, herschauende rot bewehrte schwarze Löwen; hinten in Blau eine goldene Lilie.“

Bezirk Unterfranken: Internetportal Historisches Unterfranken[6]

Wappengeschichte[Bearbeiten]

Seit der Landkreisreform 1972 besteht der Landkreis Würzburg aus den Altlandkreisen Würzburg und Ochsenfurt, hinzu kamen kleinere Teile der früheren, heute nicht mehr existierenden Landkreise Gerolzhofen, Karlstadt und Marktheidenfeld sowie dem Vorgänger des jetzigen Landkreises Kitzingen. Im Wappen wird an die wichtigsten Herrschaftsinhaber im Kreisgebiet vor dem Ende des Alten Reichs 1803 hingewiesen. Die drei silbernen Spitzen stammen aus dem Wappen des Hochstifts Würzburg, das den größten Teil des Kreisgebiets beherrschte. Ihm gehörten die Ämter Ochsenfurt, Röttingen, Bütthard und Aub an. Die Spitzen (der „fränkische Rechen“) waren auch Bestandteil der Wappen der Altlandkreise Würzburg und Ochsenfurt. Die Löwen stammen aus dem Wappen der Grafen von Limpurg-Speckfeld, ab 1412 Hohenlohe-Speckfeld; sie hatten Herrschaftsrechte im Gebiet des Altlandkreises Ochsenfurt. Die Lilie wurde dem Wappen des St. Burkardus-Stifts in Würzburg entnommen, das ebenfalls im Kreisgebiet Herrschaftsrechte besaß. Die Lilie war auch Bestandteil des alten Kreiswappens (siehe unten).

Das Wappen wurde am 19. Dezember 1974 verliehen.[7]

Altes Landkreiswappen[Bearbeiten]

Altes Landkreiswappen Würzburg von 1957 – 1974

Blasonierung[Bearbeiten]

„Geteilt, unten gespalten, oben in Rot drei silberne Spitzen, unten vorne in Gold ein Mohr mit grünem Lendenschurz und einem Strauß aus drei roten Rosen, hinten in Blau eine silberne heraldische Lilie“.

Wappengeschichte[Bearbeiten]

Das geteilte Wappen zeigt oben das Wappen des Hochstifts von Würzburg, den so genannten „fränkischen Rechen“, der sehr häufig in diesem Teil Bayerns benutzt wird. Im gespaltenen unteren Wappenteil ist vorne der Mohr mit drei roten Rosen aus dem Wappen der Grafen Wolffskeel von Reichenberg zu sehen, hinten weist die Lilie auf das Ritterstift des heiligen Burghard in Würzburg hin. Beide, die Grafen und die Mönche, besaßen wesentliche Teile des Landkreisgebiets.

Das Wappen wurde am 16. Januar 1957 verliehen.

Kreispartnerschaften[Bearbeiten]

Der Landkreis pflegt Partnerschaften mit dem Landkreis Mateh Jehuda in Israel und dem Landkreis Olomouc in Tschechien.[8]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten]

Die Hauptstadt Unterfrankens ist als Knotenpunkt von Haupteisenbahnlinien über Bayern hinaus bedeutsam. Die erste Strecke wurde durch die staatliche Ludwigs-West-Bahn schon 1854 von Bamberg über Schweinfurt herangeführt und durch das nunmehr als Königlich Bayerische Staats-Eisenbahnen bezeichnete Unternehmen mainabwärts als Main-Spessart-Bahn nach Gemünden–Aschaffenburg weitergebaut.

Zehn Jahre später eröffnete man 1864 die Strecke nach Ochsenfurt–Ansbach–Treuchtlingen. Im folgenden Jahr 1865 wurde die Direktverbindung nach Nürnberg vollendet, und 1866 war auch die Frankenbahn über Lauda nach Stuttgart vorhanden.

Drei staatliche Lokalbahnen erschlossen nach der Jahrhundertwende die ländlichen Gebiete im Umland mit Strecken von 43 km Länge im heutigen Kreisgebiet:

1907 die 33 km lange „Gaubahn“ von Ochsenfurt nach Weikersheim, die 1909 in Bieberehren eine Abzweigung zum 4 km entfernten Creglingen erhielt. Ebenfalls 1909 begann der Betrieb auf der Stichbahn von Seligenstadt nach Volkach, deren Streckenlänge 6 km betrug.

Alle drei wurden in den Jahren 1967–1974 stillgelegt:

  • 1967: Bieberehren–Reinsbronn–Creglingen
  • 1968: Seligenstadt–Untereisenheim–Volkach
  • 1974: Ochsenfurt–Bieberehren–Weikersheim

Danach blieb immerhin noch ein Netz von Hauptbahnen von 106 km Länge in Betrieb.

Im Jahre 1988 verkürzte die Deutsche Bundesbahn die Verbindung Würzburg–Fulda noch durch eine Neubaustrecke.

Die eingleisige Mainschleifenbahn Seligenstadt–Volkach hat noch touristische Bedeutung.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Die Bundesautobahn 3 erschließt den Landkreis Würzburg in West-Ost-Richtung. Am Autobahndreieck Würzburg-West zweigt die Autobahn 81 nach Süden ab. Den Nordosten des Landkreises durchquert die Bundesautobahn 7 in Nord-Süd-Richtung.

Künftig soll nach Planungen eine 4-spurige Bundesstraße, die B26n, von der A3 über Karlstadt, Arnstein bis zum AD-SW/Werneck auf die A7 führen, um den Landkreis Main-Spessart anzubinden. Das Teilstück vom AD-Werneck bis Karlstadt ist im vordringlichen Bedarf, sollte also bis 2015 realisiert werden. Für das andere Teilstück bis zur A3 besteht bereits Planungsrecht.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2013[9])

Städte

  1. Aub (1517)
  2. Eibelstadt (2808)
  3. Ochsenfurt (11.070)
  4. Röttingen (1711)

Märkte

  1. Bütthard (1289)
  2. Eisenheim (1295)
  3. Frickenhausen a.Main (1249)
  4. Gelchsheim (817)
  5. Giebelstadt (5215)
  6. Helmstadt (2571)
  7. Höchberg (9210)
  8. Neubrunn (2200)
  9. Randersacker (3399)
  10. Reichenberg (4003)
  11. Remlingen (1481)
  12. Rimpar (7609)
  13. Sommerhausen (1700)
  14. Winterhausen (1430)
  15. Zell a.Main (4284)

Gemeindefreie Gebiete
(55,16 km², unbewohnt)

  1. Gramschatzer Wald (22,27 km²)
  2. Guttenberger Wald (18,07 km²)
  3. Irtenberger Wald (14,82 km²)

Gemeinden

  1. Altertheim (2005)
  2. Bergtheim (3540)
  3. Bieberehren (913)
  4. Eisingen (3397)
  5. Erlabrunn (1713)
  6. Estenfeld (4859)
  7. Gaukönigshofen (2519)
  8. Gerbrunn (6177)
  9. Geroldshausen (1285)
  10. Greußenheim (1572)
  11. Güntersleben (4313)
  12. Hausen b.Würzburg (2405)
  13. Hettstadt (3645)
  14. Holzkirchen (1003)
  15. Kirchheim (2159)
  16. Kist (2470)
  17. Kleinrinderfeld (2075)
  18. Kürnach (4630)
  19. Leinach (3053)
  20. Margetshöchheim (3083)
  21. Oberpleichfeld (1090)
  22. Prosselsheim (1181)
  23. Riedenheim (751)
  24. Rottendorf (5313)
  25. Sonderhofen (829)
  26. Tauberrettersheim (866)
  27. Theilheim (2295)
  28. Thüngersheim (2634)
  29. Uettingen (1841)
  30. Unterpleichfeld (2845)
  31. Veitshöchheim (9736)
  32. Waldbrunn (2633)
  33. Waldbüttelbrunn (4892)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Aub
    (Stadt Aub, Markt Gelchsheim und Gemeinde Sonderhofen)
  2. Bergtheim
    (Gemeinden Bergtheim und Oberpleichfeld)
  3. Eibelstadt
    (Stadt Eibelstadt, Märkte Frickenhausen a.Main, Sommerhausen und Winterhausen)
  4. Estenfeld
    (Markt Eisenheim, Gemeinden Estenfeld und Prosselsheim)
  5. Giebelstadt
    (Märkte Bütthard und Giebelstadt)
  6. Helmstadt
    (Märkte Helmstadt und Remlingen, Gemeinden Holzkirchen und Uettingen)
  7. Hettstadt
    (Gemeinden Greußenheim und Hettstadt)
  8. Kirchheim
    (Gemeinden Geroldshausen und Kirchheim)
  9. Kist
    (Gemeinden Altertheim und Kist)
  10. Margetshöchheim
    (Gemeinden Erlabrunn und Margetshöchheim)
  11. Röttingen
    (Stadt Röttingen, Gemeinden Bieberehren, Riedenheim und Tauberrettersheim)
Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Kitzingen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Baden-Württemberg Irtenberger Wald Irtenberger Wald Guttenberger Wald Guttenberger Wald Gramschatzer Wald Würzburg Winterhausen Uettingen Sommerhausen Remlingen (Unterfranken) Reichenberg (Unterfranken) Altertheim Zell am Main Waldbüttelbrunn Waldbrunn (Unterfranken) Veitshöchheim Unterpleichfeld Leinach Thüngersheim Theilheim Tauberrettersheim Sonderhofen Rottendorf Röttingen Riedenheim Randersacker Prosselsheim Ochsenfurt Oberpleichfeld Eisenheim Neubrunn (Unterfranken) Margetshöchheim Kürnach Kleinrinderfeld Kist Kirchheim (Unterfranken) Holzkirchen (Unterfranken) Höchberg Hettstadt Helmstadt Hausen bei Würzburg Güntersleben Greußenheim Giebelstadt Geroldshausen Gerbrunn Gelchsheim Gaukönigshofen Frickenhausen am Main Estenfeld Erlabrunn Eisingen (Bayern) Eibelstadt Bütthard Bieberehren Bergtheim Aub Landkreis Ansbach RimparMunicipalities in WÜ.svg
Über dieses Bild

Städte und Gemeinden des Landkreises vor der Gebietsreform 1971/78[Bearbeiten]

Vor der Gebietsreform hatte der Landkreis Würzburg 45 Gemeinden (siehe Liste unten).[10] (Die Gemeinden, die es heute noch gibt, sind fett geschrieben):

frühere Gemeinde heutige Gemeinde heutiger Landkreis
Albertshausen Reichenberg Landkreis Würzburg
Bergtheim Bergtheim Landkreis Würzburg
Burggrumbach Unterpleichfeld Landkreis Würzburg
Eisingen Eisingen Landkreis Würzburg
Erlabrunn Erlabrunn Landkreis Würzburg
Estenfeld Estenfeld Landkreis Würzburg
Gerbrunn Gerbrunn Landkreis Würzburg
Geroldshausen Geroldshausen Landkreis Würzburg
Greußenheim Greußenheim Landkreis Würzburg
Güntersleben Güntersleben Landkreis Würzburg
Hettstadt Hettstadt Landkreis Würzburg
Hilpertshausen Unterpleichfeld Landkreis Würzburg
Höchberg Höchberg Landkreis Würzburg
Kirchheim Kirchheim Landkreis Würzburg
Kist Kist Landkreis Würzburg
Kleinrinderfeld Kleinrinderfeld Landkreis Würzburg
Kürnach Kürnach Landkreis Würzburg
Lengfeld Würzburg kreisfreie Stadt Würzburg
Lindflur Reichenberg Landkreis Würzburg
Maidbronn Rimpar Landkreis Würzburg
Margetshöchheim Margetshöchheim Landkreis Würzburg
Moos Geroldshausen Landkreis Würzburg
Mühlhausen Estenfeld Landkreis Würzburg
Oberaltertheim Altertheim Landkreis Würzburg
Oberdürrbach Würzburg kreisfreie Stadt Würzburg
Oberleinach Leinach Landkreis Würzburg
Randersacker Randersacker Landkreis Würzburg
Reichenberg Reichenberg Landkreis Würzburg
Rimpar Rimpar Landkreis Würzburg
Roßbrunn Waldbüttelbrunn Landkreis Würzburg
Rottenbauer Würzburg kreisfreie Stadt Würzburg
Rottendorf Rottendorf Landkreis Würzburg
Steinbach Altertheim Landkreis Würzburg
Theilheim Theilheim Landkreis Würzburg
Thüngersheim Thüngersheim Landkreis Würzburg
Uengershausen Reichenberg Landkreis Würzburg
Unteraltertheim Altertheim Landkreis Würzburg
Unterdürrbach Würzburg kreisfreie Stadt Würzburg
Unterleinach Leinach Landkreis Würzburg
Unterpleichfeld Unterpleichfeld Landkreis Würzburg
Veitshöchheim Veitshöchheim Landkreis Würzburg
Versbach Würzburg kreisfreie Stadt Würzburg
Waldbrunn Waldbrunn Landkreis Würzburg
Waldbüttelbrunn Waldbüttelbrunn Landkreis Würzburg
Zell am Main Zell am Main Landkreis Würzburg

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Im Landkreis gibt es 18 Naturschutzgebiete. Zusammen nehmen sie eine Fläche von 509 Hektar ein. Das größte Naturschutzgebiet ist das 2002 eingerichtete Naturschutzgebiet Naturwaldreservat Waldkugel.

Geotope[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich 15 (Stand September 2013) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er-Jahre erhielten Fahrzeuge aus dem Altkreis Ochsenfurt Kennzeichen mit den Buchstabenpaaren HA bis JZ, MA bis MZ sowie ZA bis ZZ und den Zahlen von 1 bis 99 und ebenfalls mit den Buchstaben J und Z und den Zahlen von 1000 bis 9999.

Seit dem 10. Juli 2013 ist auch das Unterscheidungszeichen OCH erhältlich.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Würzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 596.
  3.  Wilhelm Volkert, Richard Bauer (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  4. http://www.landkreiswahlergebnisse.de/kowahl08/5_MAIN_E.html
  5. http://www.landkreiswahlergebnisse.de/kowahl02/5_MAIN_E.html
  6. LANDKREIS Würzburg. In: Internetportal Historisches Unterfranken. Bezirk Unterfranken, abgerufen am 8. Januar 2011.
  7. Schreiben der Regierung von Unterfranken vom 13. Dezember 1974 -- Quelle: www.datenmatrix.deBayerns Gemeinden. Wappen - Geschichte - Geografie. Ein Projekt des Hauses der Bayerischen Geschichte und der Generaldirektion der Staatlichen Archive in Bayern. Landkreis Würzburg. Aufgerufen am 15. Januar 2011.
  8. www.landkreis-wuerzburg.de – Leben im Landkreis. Aufgerufen am 15. Januar 2011.
  9. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)
  10. http://geschichte-on-demand.de/wuerzburg.html