Landkreis Witzenhausen

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Kreishaus Witzenhausen

Der ehemalige Landkreis Witzenhausen bildet heute den nördlichen Teil des Werra-Meißner-Kreises im Nordosten von Hessen. Das Gebiet umfasst die Städte Witzenhausen, Bad Sooden-Allendorf, Großalmerode, Hessisch Lichtenau, die Gemeinde Neu-Eichenberg und den Gutsbezirk Kaufunger Wald. Sitz des Landkreises war die Stadt Witzenhausen. Das Wappen war die Burg Ludwigstein, die auch in das Wappen des Werra-Meißner-Kreises integriert wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Landkreis Witzenhausen wurde 1821 durch Kurfürstliches Organisationsedikt aus den damaligen Ämtern Allendorf, Lichtenau, Ludwigstein, Großalmerode und Witzenhausen gebildet. Ein Gebietstausch erfolgte 1945 im Rahmen des Wanfrieder Abkommens. Weitere Korrekturen fanden in den Jahren von 1970 bis 1972 statt.

Im Rahmen der Gebietsreform wurden die Landkreise Eschwege und Witzenhausen 1974 zum Werra-Meißner-Kreis zusammengeschlossen. Bis dahin trug der Landkreis Witzenhausen das Kfz-Kennzeichen WIZ.

Landräte[Bearbeiten]

Landräte des Landkreises Witzenhausen waren:

Literatur[Bearbeiten]

  •  Hessischer Heimatbund (Hrsg.): Kreis Witzenhausen. In: Handbuch des Hessischen Heimatbundes. IV, J.A. Koch Buchdruckerei, Marburg a.d. Lahn 1971, S. 229.
  •  Albrecht Eckhardt: Kleine Territorialgeschichte des Kreises Witzenhausen. Teil II. In: Werratalverein Eschwege e.V. (Hrsg.): Das Werraland. Heft 3, Eschwege 1971, S. 38-43.
  • Ernst Baier, Cord Peppler-Lisbach, Volker Sahlfrank: Die Pflanzenwelt des Altkreises Witzenhausen mit Meißner und Kaufunger Wald. 2., ergänzte und verbesserte Auflage. Schriften des Werratalvereins Witzenhausen, Heft 39. Werratalverein (WTV) Witzenhausen, Witzenhausen 2005, ISBN 3-9807194-2-1

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eckhart G. Franz und Georg Rösch Die Landräte in 150 Jahren im Kreis Gelnhausen: Thomas Boch in 150 Jahre Kreis Gelnhausen - Heimat-Jahrbuch des Kreises Gelnhausen - Zwischen Vogelsberg und Spessart 1971, Gelnhausen 1970, S. 38