Landser (Band)
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Rechtsrock, Hard Rock | |
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| Gründung | 1991 ohne Namen, ab 1992 als Landser | |
| Auflösung | 2003 | |
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| Sören B. (bis 1992) | ||
| Andreas L. (bis 1995) | ||
| Horst S. (bis 1996) | ||
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Gesang
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Michael Regener (ab 1992) | |
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Bass
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André M. (ab 1995) | |
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Schlagzeug
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Christian W. (ab 1997) | |
Landser, Pseudonym Tanzorchester Immervoll,[1] war eine deutsche Rechtsrock-Band und bis 2003 die bundesweit erfolgreichste sowie bekannteste Musikgruppe aus dem neonazistischen Milieu[2][3]. Die Gruppe wurde letztinstanzlich im März 2005 vom Bundesgerichtshof als erste Band zur kriminellen Vereinigung erklärt.[4] Sie war dem Blood-and-Honour-Netzwerk zuzuordnen.[5] Der Name Landser kommt von Landsknecht, womit früher Soldaten bezeichnet wurden.[6]
Geschichte [Bearbeiten]
Vorgeschichte (1982–1991) [Bearbeiten]
Im Jahr 1982 gründeten mehrere der zukünftigen Bandmitglieder, darunter der spätere Sänger und Texter Michael Regener, in Ostberlin (damals DDR) eine neonazistische Gruppierung namens Vandalen. Sie bezeichnet sich selbst als „ario-germanische Kampfgemeinschaft“ und fühlt sich der nordischen Mythologie verbunden. Die Anzahl der Mitglieder schwankt und betrug zeitweise bis zu 15 Personen. Die Vandalen übernahmen bestimmte Merkmale der Rocker-Szene. So pflegen sie etwa ein entsprechendes äußeres Erscheinungsbild und Mitgliedsanwärter (sogenannte Prospects) müssen zunächst eine einjährige Probezeit bestehen. Die Gruppierung besucht gemeinsam Demonstrationen und Konzerte, weiterhin unterhält sie Kontakte zu Gleichgesinnten wie etwa der NPD und dem Blood-and-Honour-Netzwerk.[2]
Gründungsphase der Band (1991–1992) [Bearbeiten]
Die Anfangs noch namenlose Band wurde laut Sören B., einem Gründungsmitglied und späteren Zeugen im Gerichtsverfahren, 1991 in Berlin gegründet. Sie war zunächst unpolitisch und stand nicht im Zusammenhang mit den Vandalen. Die Band spielte Punk- und Oi!-Musik sowie Coverversionen, dabei wurde sowohl Deutsch als auch Englisch gesungen. Der Proberaum wurde von einem Sozialarbeiter zur Verfügung gestellt und befand sich im Judith-Auer-Club in Berlin-Lichtenberg. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer häufig wechselnden Besetzung etablierte sich 1992 eine feste Formation, die sich regelmäßig zum Üben einfand. Die Texte veränderten sich und enthielten mehr und mehr nationalistische Inhalte. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Band aus Sören B. (Gesang), Andreas L. (Bassgitarre) und Horst S. (Schlagzeug). Im Club, in dem die Bandmitglieder probten, verkehrten auch Sympathisanten und Angehörige der rechtsextremen Szene, unter anderem war er Treffpunkt der Vandalen. Eines ihrer Mitglieder, der unter dem Spitznamen Lunikoff bekannte Regener, wurde auf die Band aufmerksam und trat ihr als Gitarrist bei. Er betätigte sich auch als Texter. Ab diesem Zeitpunkt waren die Liedtexte eindeutig nationalistisch geprägt. Auch gesungen wurde fortan nur noch auf Deutsch. Besucher des Clubs, die den Probeaufnahmen beiwohnten, fertigten auf mitgebrachten Kassettenrecordern Mitschnitte an, die in Berlin und seiner Umgebung verbreitet wurden und der Band einen gewissen Bekanntheitsgrad in der rechtsextremen Szene verschafften.[2]
Umbenennung in Landser, erster öffentlicher Auftritt [Bearbeiten]
Die Band zog anfänglich den Namen Endlösung (siehe Endlösung der Judenfrage) in Betracht, nannte sich dann aber Landser, in Anlehnung an eine Publikation über Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Im September 1992 gab die Band, anlässlich der Geburtstagsfeier einer späteren Zeugin, ihr erstes und bis heute einziges öffentliches Konzert. Für dieses Konzert wurde innerhalb der Szene mit einigem Aufwand geworben, so wurden etwa Rundschreiben verschickt und T-Shirts mit dem Namen der Band angefertigt und verteilt. Das Konzert fand im Jugendclub Konradsberg in Hennigsdorf statt. Laut Zeugenaussagen fanden sich etwa 100 Besucher ein. Die Bandmitglieder traten vermummt auf, um ihre Identität zu verbergen, da sie aufgrund der Liedtexte schon damals eine strafrechtliche Verfolgung befürchteten. Von dem Auftritt wurde ohne Zustimmung der Band eine Videoaufnahme angefertigt, worüber sich der damalige Schlagzeuger Horst S. verärgert zeigte. Die auf dem Konzert gespielten Lieder entsprachen überwiegend der später erschienenen Demo-Kassette Das Reich kommt wieder. In einem Artikel der szenenahen Zeitschrift Angriff Nr. 1 wurde hinterher über den Auftritt berichtet. Laut diesem Artikel wurde das Konzert von etwa 150 Zuschauern besucht, der Auftritt sei „große Klasse“ und besser als alles bisher Gehörte gewesen.[2]
Kurze Zeit später, laut Urteilsschrift im Herbst oder Winter 1992, wirkte die Band in einem Fernsehbeitrag des Westdeutschen Rundfunks mit. Der Bericht trug den Namen Prügeltunnel und war Teil einer dreiteiligen Jugenddokumentation namens ANGST-MACHT-GEWALT. Die Bandmitglieder traten darin vermummt vor die Kamera und spielten mehrere Lieder, danach wurde ein Interview mit Regener eingespielt, der unter seinem Pseudonym Lunikoff auftrat. In diesem Interview kritisierte Regener unter anderem die „alliierte jüdische Umerziehung“ und brachte seine Abneigung gegenüber Juden und Ausländern zum Ausdruck. Er befürwortete die Einführung von Arbeitslagern für Kommunisten und die Wiedereinführung der Todesstrafe. Deutsche Politiker beschuldigte er, am „Volkstode“ des Deutschen Volkes zu arbeiten.[2]
Demokassette Das Reich kommt wieder (1992) [Bearbeiten]
Nachdem die Band durch das Konzert und die davon verteilten Mitschnitte erste Erfolge verzeichnen konnte, entschloss sie sich Ende 1992, einen ersten offiziellen Tonträger aufzunehmen. Regener fungierte dabei erstmals als Sänger, da der bisherige Sänger Sören B. kurz zuvor wegen einer von ihm begangenen Straftat verhaftet worden war, nicht mehr zu den Proben erschien und daher aus der Band ausschied. Die Lieder wurden in einem Lokal in Berlin-Weißensee mit einfacher Studiotechnik auf Kassette aufgenommen. Die Kassette trug den Titel Das Reich kommt wieder und beinhaltete 18 Lieder. Offiziell galt sie lediglich als Demoaufnahme.[7][8] Später erschien in geringer Auflage auch eine CD-Version unter dem veränderten Titel Berlin bleibt deutsch, beim Überspielen führte allerdings ein technischer Fehler dazu, dass die Lieder teilweise zu langsam und in der Tonhöhe verzerrt wiedergegeben wurden. Laut einigen Quellen handelt es sich bei der CD-Version um eine offizielle bzw. von der Band autorisierte Publikation,[2][9] andere Quellen bezeichnen sie hingegen als Bootleg.[10][11] Die Tonträger wurden damals noch mit unprofessionellen Mitteln vervielfältigt und anfangs nur im Freundeskreis der Band verteilt. Die Musikkassette wurde im November 1993 indiziert, die CD-Ausgabe im März 1997.[2]
Republik der Strolche (1995) [Bearbeiten]
Der bisherige Bassist Andreas L. schied aus der Band aus, woraufhin ein Ersatzmann gesucht wurde. Die Wahl fiel auf ein Mitglied der Vandalen, den später Mitangeklagten André M. Dieser konnte jedoch zunächst kein Instrument spielen und eignete sich die nötigen Fertigkeiten mittels einer geliehenen Bassgitarre und der Unterstützung der Bandmitglieder an. Da er keine Noten lesen konnte, notierte sich M. die Griffe mithilfe von Zahlencodes, die er auf Zetteln niederschrieb. Diese Aufzeichnungen wurden später im Rahmen einer Hausdurchsuchung entdeckt. Mit der Zeit verbesserten sich seine Fähigkeiten, so begleitete er die Band anfangs nur mit einer Saite der Bassgitarre, später mit zwei, ab dem Jahre 2000 dann auf allen vier Saiten. Mit Regener verband ihn eine langjährige Freundschaft. So holte M. etwa die Post Regeners ab, die sich dieser an seine Mutter schicken ließ, um keinen Verdacht zu erregen, und fuhr ihn zu den wöchentlichen Proben.[2]
Unter dem Einfluss Regeners, der mittlerweile Kopf und alleiniger Texter von Landser war, änderte sich die Zielsetzung der Band. War es vorher nur die Produktion von Musik für die rechtsradikale Szene, so wollte Regener nach Ansicht des Gerichts nun auch gezielt bisher unpolitische Menschen, vor allem Jugendliche, für rechtsgerichtetes Gedankengut begeistern, indem er mit den Liedtexten „Hass und Emotionen“ schürte. Das Gericht attestierte Regener in dieser Hinsicht „geschichtliches Wissen“, „Ideenreichtum“, „feinsinnige Ironie“, „Sprachwitz“, eine „ausgefallene Wortwahl“ sowie ein „großes Talent“ zum Formulieren von Texten. Horst S., der Schlagzeuger der Band, versuchte hingegen, auf die Texte mäßigend Einfluss zu nehmen, da er glaubte, einige der strafrechtlich relevanten Inhalte nicht verantworten zu können. Da das Vorhaben der Band in Hinblick auf die Strafbarkeit der Texte gefährlich war, entschloss sie sich, nicht mehr öffentlich aufzutreten und die Probeorte häufig zu wechseln. Um keinen Verdacht zufällig mithörender Personen zu erregen, wurden die Texte bei den Proben teilweise nicht mehr auf Deutsch, sondern auf einer Art Behelfsenglisch gesungen. Diese Vorgehensweise wurde auch bei den Probeaufnahmen zu den folgenden Studioalben beibehalten. Trotz dieser Maßnahmen tauchten die Bandmitglieder selbst nicht in den Untergrund ab, sondern führten ihr bürgerliches Leben fort.[2]
Das erste Studioalbum der Band, Republik der Strolche, wurde Ende 1995 aufgenommen. Horst S. gewann dafür einen befreundeten Musikproduzenten, der über gute Beziehungen zum rechtsextremen Netzwerk Blood and Honour verfügte. Aufnahme, Produktion und Verbreitung erfolgten deutlich professioneller als noch bei der Demoaufnahme Das Reich kommt wieder. Wegen der strafrechtlichen Brisanz der Texte fand sich jedoch kein deutsches Tonstudio, um die Inhalte einzuspielen. Die Lieder wurden daher im schwedischen Helsingborg aufgenommen, wo derartige Texte legal waren und ein Mitglied des Blood-and-Honour-Netzwerkes ein Tonstudio zur Verfügung stellte. Die Band übernahm diese Vorgehensweise auch bei ihren späteren Alben. Die Pressung der CDs übernahmen Verantwortliche des Tonstudios. Die CDs gelangten dann per Versand oder über Kuriere nach Deutschland. Cover und Beiheft der CD wurden hingegen in Deutschland hergestellt. Die Band übermittelte Jens O., einem späteren Zeugen, handschriftliche Vorgaben zur Gestaltung, die dieser technisch umsetzte und über einen Mittelsmann in der Nähe von Hildesheim drucken ließ.
O. übernahm schließlich auch den Vertrieb der Tonträger innerhalb Deutschlands, der nach seinen Angaben etwa 10.000-13.000 Exemplare umfasste. Die erzielten Einnahmen sollten zwischen O. und den Bandmitgliedern aufgeteilt werden. Die Summe der Verkaufserlöse konnte das Gericht allerdings nicht sicher beziffern. Nach Angaben von O. leitete dieser etwa 24.000 DM an Horst S. weiter, als gesichert wurde angenommen, dass am Ende jedes Bandmitglied zwischen 2.000 und 3.000 DM aus den Verkaufserlösen erhielt.
Bei dem Versuch, 2000 der gepressten CDs von Schweden nach Deutschland einzuführen, wurde Horst S. im März 1996 zusammen mit zwei anderen Personen nach einem Hinweis des Bundesamtes für Verfassungsschutz festgenommen. Er befand sich zwei Wochen in Untersuchungshaft. S. verließ daraufhin sowohl die Band als auch die Vandalen. Sein Ausscheiden hatte nach Ansicht des Gerichts nicht nur mit der Verhaftung zu tun, sondern auch mit internen Differenzen zwischen ihm und Regener. So kritisierte S. etwa einzelne von Regener verfasste Textpassagen, die ihm zu brisant erschienen, zudem ärgerte er sich darüber, dass Regener Textilien mit dem Logo der Band entwarf und über Jens O. vertreiben ließ, ohne ihn an den Einnahmen zu beteiligen. S. wurde schließlich im Juli 1998 wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen verurteilt.
Im Verlauf der Ermittlungen kam auch Regener in Untersuchungshaft, den die Staatsanwaltschaft schon damals als Sänger und Kopf der Band ausgemacht hatte. Das Verfahren wurde allerdings eingestellt, da die Staatsanwaltschaft ihm keine Beteiligung bei Einfuhr und Vertrieb der CD nachweisen konnte und zudem der Ansicht war, die Aufnahme von in Deutschland strafbaren Texte im Ausland wäre straffrei.[2]
Deutsche Wut – Rock gegen Oben (1998) [Bearbeiten]
Durch das Ausscheiden von Schlagzeuger Horst S. kamen die Aktivitäten der Band zunächst für einige Monate zum Erliegen. Ende 1996 kam es zum Kontakt mit dem später Mitangeklagten Christian W., einem Mitglied des Blood-and-Honour-Netzwerkes. Er hatte erfahren, dass die Band einen neuen Schlagzeuger suchte. Nach einer gemeinsamen Probe Anfang 1997 wurde W. in die Band aufgenommen. Für den vom Gericht als „geltungsbedürftig“ beschriebenen W., der bereits vorher bei diversen Bands der rechtsextremen Szene als Gitarrist und Schlagzeuger gespielt hatte, stellte die Mitgliedschaft bei Landser die Krönung seiner musikalischen Karriere dar. Mit Regener, Christian W. und André M. hatte die Band schließlich ihre endgültige Besetzung gefunden, die bis zum Gerichtsurteil im Dezember 2003 Bestand hatte.
Regener hatte in dieser Phase bereits zahlreiche neue Texte geschrieben. Der neu hinzugekommene W. fand einen Dachboden, auf dem die Band unbehelligt ihre Proben absolvieren konnte. Zur Aufnahme des neuen Albums wurde erneut ein Tonstudio im Ausland gewählt. Regener nutzte dabei seine guten Kontakte in die USA und wählte als Produktionsort ein Tonstudio in Saint Paul, Minnesota aus. Im April 1998 flogen die Bandmitglieder zusammen mit einem späteren Zeugen dorthin und nahmen ihr neues Album mit dem Titel Deutsche Wut – Rock gegen Oben auf.
Die Produktion sollte von Jens O. übernommen werden, der bereits das erste Album Republik der Strolche vertrieben hatte. Dieser lehnte jedoch ab, da er wegen seiner Aktivitäten in der rechtsradikalen Szene bereits Schwierigkeiten mit den Strafverfolgungsbehörden hatte, und übertrug die Produktion seinem Geschäftspartner B. Die Tonträger wurden in den USA gepresst und hatten eine Auflage von 10.000 Stück. Für die Verbreitung der Tonträger waren O. und B. zuständig. Sie wählten nach den rechtlichen Schwierigkeiten bei der Verbreitung des ersten Albums einen neuen Vetriebsweg. Die fertigen CDs wurden in kleinen Mengen von den USA in die Niederlande verschickt, wo sie von ausgesuchten Händlern, die den Kaufpreis im Voraus entrichten mussten, auf eigenes Risiko abgeholt wurden. Dadurch sollte vermieden werden, dass die CDs noch vor dem Verkauf vom deutschen Zoll beschlagnahmt wurden.
Cover und Beiheft sollten abermals in Deutschland gedruckt werden. Eine erste Vorlage, die per E-Mail an B. versandt wurde, wurde von diesem jedoch vernichtet, da er eine behördliche Überwachung des Kommunikationsverkehrs befürchtete. Daraufhin musste ein neues Cover entworfen werden. Der anschließende Druck verlief nicht ohne Probleme. Dem Inhaber der beauftragten Druckerei kam das Beiheft suspekt vor, woraufhin er die Staatsanwaltschaft einschaltete. Infolge dessen wurden die Wohnorte von O. und B. durchsucht, dabei wurden jedoch keine strafrechtlich relevanten Beweise gefunden. O. und B. beendeten daraufhin wenig später ihre Zusammenarbeit mit der Band.
Obwohl sich auch die neue CD großer Beliebtheit erfreute, war der Verkaufserlös gering. Ein Grund dafür war, dass unter Umgehung des offiziellen Vertriebs bereits vor dem Verkaufsstart unerlaubt kopierte Kassetten mit den neuen Liedern im Umlauf waren.
Deutsche Wut – Rock gegen Oben wurde im August 2004 indiziert.
Ran an den Feind (2000) [Bearbeiten]
Einige Monate später nahm die Band ihre Probentätigkeit in einer ehemaligen Diskothek in Potsdam wieder auf. Ende 1999 mietete Christian W. bei zwei späteren Zeugen einen neuen Proberaum in einem Gebäude in Potsdam-Bornim an. Dort probte die Band ab Anfang 2000 regelmäßig. Bereits wenige Monate später waren die Proben soweit fortgeschritten, dass die neue CD mit dem Titel Ran an den Feind eingespielt werden konnte.
Nach der Trennung von O. und B. benötigte die Band jedoch zunächst einen neuen Produzenten. Christian W., der Schlagzeuger der Band, war mit dem späteren Zeugen und Inhaber eines Plattenlabels Jan We. befreundet, der sich nach einer Probenteilnahme mit der Produktion des neuen Albums einverstanden erklärte. Dabei wurde vereinbart, dass We. sämtliche bei der Herstellung der CD anfallenden Kosten übernehmen und jedem Bandmitglied noch vor dem Erscheinen der CD ein Honorar von 10.000 DM auszahlen sollte. Da We. nicht über genügend finanzielle Mittel verfügte, um diese Gelder vorzustrecken, lieh er sich Geld von einem Bekannten.
Mitte des Jahres 2000 vermittelte We. dann ein Aufnahmestudio in Birmingham (England) und besorgte Flugtickets für die Bandmitglieder. Kurz vor dem geplanten Aufnahmetermin, als die Band bereits in Birmingham angekommen war, musste der Aufnahmeort jedoch nach London verlegt werden. Die dort eingespielte Master-CD wurde von der Band nach Deutschland mitgenommen und zusammen mit einem Entwurf des Covers an We. übergeben. Dieser beauftragte wiederum den späteren Zeugen Mirko H., der bereits mehrere Rechtsrock-CDs produziert hatte, mit dem Druck von Cover und Beiheft sowie der Pressung der CDs. Dazu übergab er ihm die Entwürfe und die Master-CD, welche er zuvor in einem Erdloch auf einer Baustelle versteckt hatte. Zunächst wurden 5000 Exemplare hergestellt. Cover und Beiheft wurden in Polen gedruckt. Mit der Pressung der Tonträger beauftragte We. eine deutsche Firma. Ihr gegenüber verschleierte er die strafrechtlich brisanten Inhalte der CD, da sie nicht in die rechtsradikale Szene involviert war. Die Firma gab den Auftrag an ein Presswerk in Dänemark weiter. Von dort gelangten die fertigen Tonträger zurück an H., der die auf den CDs eingeprägten Nummern entfernte, um eine spätere Rückverfolgung zu verhindern.
Die CDs wurden von H. an mehrere Mittelsmänner verteilt und anschließend über eine Kette von Zwischenhändlern und Vertreibern weiterverkauft. H. gab die Pressung von 3.000 weiteren Exemplaren in Auftrag, die letzten 1000 davon wurden jedoch nicht ausgeliefert, als die strafrechtlich brisanten Inhalte bei einer Ausgangskontrolle des Presswerks auffielen.
Ran an den Feind wurde im März 2001 in die Liste der jugendgefährdenden Schriften aufgenommen.
Aufnahme der Ermittlungen, Verhaftung und Gerichtsverfahren [Bearbeiten]
Im Jahr 2001 führten Ermittlungen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Verhaftung der Bandmitglieder Michael Regener, André M. und Christian W. Im Dezember 2003 verurteilte sie das Berliner Kammergericht zu Haft- und Geldstrafen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie wegen Volksverhetzung und der Verbreitung rechtsextremer Propaganda.[2] Die Bandmitglieder hätten mit ihrer Musik zu Hass und Häme gegen Ausländer und Andersdenkende angestachelt, von ihnen sei eine Gefahr für die öffentliche Ordnung ausgegangen.[12] Allerdings wurden die Haftstrafen von André M. und Christian W. im Gegensatz zu der des Sängers Michael Regener wegen Besserungsabsichten zur Bewährung ausgesetzt. Regener war zunächst wieder auf freiem Fuß, da er gegen das Urteil Revision einlegte und seine Haftstrafe vorerst nicht rechtskräftig war.[13]
Durch die Aussagen der beiden Mitangeklagten gegen den Sänger verfeindeten sich diese beiden Parteien. Seitdem existiert die Band nicht mehr. Regener gründete eine neue Band mit Personen aus dem Umfeld der Rechtsrock-Band Spreegeschwader namens Die Lunikoff Verschwörung.
Im März 2005 bestätigte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten gegen Regener. Die Richter stuften die Gruppe als kriminelle Vereinigung ein. Es war das erste Mal, dass eine Musikgruppe als kriminelle Vereinigung rechtskräftig verurteilt wurde.[14]
Die Akten zur Band wurden im Jahr 2012 beim Verfassungsschutz Berlin entsorgt, die Sprecherin des Verfassungsschutzes sprach von einem bedauerlichen Versehen.[15][16] 2013 gab der Verfassungsschutz an, sieben der 34 geschredderten Landser-Dokumente wieder rekonstruiert zu haben.[17]
Bedeutung [Bearbeiten]
Das Kammergericht bezeichnete Landser als „bedeutendste deutsche Kultband im rechtsradikalen Spektrum“. Der Erfolg der Band begründete sich nach Ansicht des Gerichts in der vergleichsweise hohen textlichen und musikalischen Qualität der Lieder, die in dieser Hinsicht alle anderen Bands innerhalb der Szene deutlich übertroffen hätten. Der Umstand, dass die Band bis auf eine Ausnahme nicht öffentlich auftrat und im Verborgenen agierte, habe den Kultstatus der Band weiter verfestigt, der auch nach der Verhaftung ihrer Mitglieder fortbestehe. Auch der gewinnbringende Vertrieb von Merchandising-Artikeln wie etwa mit dem Logo der Band bedruckte T-Shirts belegt diesen Umstand. Einige Fans tätowierten sich gar das Logo der Band, ein von einem Schwert durchbohrtes stilisiertes „L“, auf den Körper.[2]
Ein weiterer Beleg für die Anerkennung und den Bekanntheitsgrad der Band innerhalb der Szene ist, dass ihre Lieder von zahlreichen deutschen und auch ausländischen Musikgruppen gecovert wurden. So wurden etwa 2003 und 2004 von der Plattenfirma WB-Versand zwei Kompilationen mit den Titeln Landser – a Tribute und White Covers to Landser veröffentlicht, die gecoverte Landser-Stücke von insgesamt 24 Musikgruppen beinhalten, darunter 14 ausländische.[1] Zu diesen Gruppen gehören beispielsweise Radikahl, Hauptkampflinie, Spreegeschwader, Nahkampf, Stahlgewitter, Brigade M und Bound for Glory. Die deutsche Neonazi-Band SKD veröffentlichte 2006 eine Live-CD, auf der mehrere Landser-Cover enthalten sind.
In ihrem 13-jährigen Bestehen schaffte es die Band zunehmend auch in „unpolitischen“ Kreisen hohen Bekanntheitsgrad zu erlangen. Auch bestanden Kontakte zu Kadern der organisierten gewaltbereiten Neonaziszene. Die Bandmitglieder waren in verschiedensten Neonazigruppen engagiert, was es ermöglichte, ein international agierendes Netzwerk rund um die Band aufzubauen.[1]
Produktion und Verbreitung der Tonträger [Bearbeiten]
Während die Demo-Kassette Das Reich kommt wieder noch mit amateurhaften Mitteln aufgenommen und verbreitet wurde, fand die Produktion der Studioalben in professionellen Tonstudios statt. Auch die Pressung der CDs und der Druck von Cover und Beiheften wurden von professionellen Firmen übernommen, die teilweise über die strafrechtlich brisanten Inhalte getäuscht wurden. Die Produktionszahlen der Studioalben bewegten sich im vier- bis fünfstelligen Bereich.[2][18][19][20]
Im Gegensatz zu anderen Rechtsrock-Bands bemühten sich Landser nicht, durch entschärfte und anwaltlich geprüfte Liedtexte[21] eine Indizierung ihrer Tonträger zu verhindern. Aufnahme und Produktion der Studioalben fanden im Ausland statt, wo aufgrund der anderen Gesetzeslage keine Verfolgung durch staatliche Behörden zu befürchten war. Die Tonträger wurden anschließend vom Produktionsort auf verschiedenen Wegen nach Deutschland geschmuggelt und durch Kuriere im ganzen Land verteilt. Die Band selbst erwähnt den Einsatz solcher Kuriere in ihrem Lied Indizintro. Im selben Lied wird auch ein Rundfunkbericht im Originalton wiedergegeben, der über eine erfolgte Beschlagnahmung von Landser-CDs berichtet:[2]
„Der Berliner Polizei ist heute ein Schlag gegen die rechtsradikale Szene gelungen. Im Ostteil der Stadt wurden mehrere Wohnungen durchsucht und rund 500 CDs mit rechtsradikalen Texten beschlagnahmt. Sie stammen vermutlich aus den USA und sollten in der Neonazi-Szene vertrieben werden. Bei den Ermittlungen wurden fünf Personen festgenommen.“
Musik und Texte [Bearbeiten]
Der typische Stil ist vom Hard Rock geprägt, die Band spielt aber auch akustische Musik und Balladen.[22]
Ein häufiges Thema der Liedtexte ist die Ablehnung von als minderwertig empfundenen Ethnien und Andersdenkenden wie etwa Schwarze[23], Türken[24], Juden[25] oder Kommunisten[26]. Dabei werden diese Personengruppen unter anderem mit abfälligen Äußerungen belegt, es wird zur Gewaltanwendung gegen sie aufgerufen oder ihre Abschiebung gefordert.[2]
Einige Lieder nehmen konkret Bezug auf Personen des öffentlichen Lebens.[27] So werden etwa mit Ignatz Bubis, Heinz Galinski und Michel Friedman ehemalige Präsidenten des Zentralrats der Juden angesprochen, ebenso werden der ehemalige Präsident des Jüdischen Weltkongresses Edgar Bronfman und der jüdische Publizist Simon Wiesenthal erwähnt. Ferner wird Rache für den erschossenen Neonazi Rainer Sonntag angekündigt.[28][2]
Ein weiteres, häufig wiederkehrendes Thema ist die Ablehnung der Bundesrepublik Deutschland, zu deren Bekämpfung aufgerufen wird. Sie wird als Polizeistaat bezeichnet, ihre Politiker als „Volksverräter“ und „Besatzerknechte“[29]. Die Band sieht sich in ihrem Wirken staatlicher Willkür und Zensur[30] ausgesetzt. Andersdenkende wie etwa Nationalisten würden unter Nichtbeachtung der Menschenrechte zu Unrecht politisch und strafrechtlich verfolgt, die Existenz einer unabhängigen Justiz wird verneint[31]. Landser nennen nach eigener Aussage das „Unrecht im Lande beim Namen“[32] und bezeichnen sich selbst als „Terroristen mit E-Gitarre“[12][33] und „Stimme der arischen Jugend“[34]. Ferner wird die Rückeroberung der nach dem Ersten bzw. Zweiten Weltkrieg an Polen verlorenen Ländereien[35] und eine Wiederkehr des Deutschen Reiches[36] gefordert.[2]
Die Band äußert sich in einem Lied ablehnend gegenüber Musikern, die sich in Liedtexten oder öffentlichen Äußerungen gegen Neonazis gewandt hatten. Die Ärzte, Die Prinzen und Die Toten Hosen werden als opportunistische Heuchler bezeichnet, die Distanzierung der Band Böhse Onkelz vom Rechtsextremismus als Verrat.[37][2]
Die als Balladen gespielten Lieder haben unter anderem die Idealisierung der „arischen Rasse“[38] oder die Verehrung von szenetypischen Idolen wie Rudolf Heß[39] oder Ian Stuart[40] zum Inhalt.[2]
Der germanische Gott Odin wird verehrt, das Christentum dagegen vehement abgelehnt. Jesus Christus, Geistliche und der damalige Papst Johannes Paul II. werden mit abfälligen Äußerungen belegt. Der heutige Einsatz der Kirche für Frieden und Menschlichkeit wird gegenüber der damaligen Inquisition und Hexenverbrennung als heuchlerisch empfunden.[41][2]
Einige Titel sind Trinklieder und enthalten keine politischen oder rassistischen Textpassagen.[2]
Anleihen aus Musik und Film [Bearbeiten]
Als Grundlage für die Musikstücke dienten wie bei Ran an den Feind teilweise nationalsozialistische Militärlieder (Bomben auf Polenland beziehungsweise später Bomben auf Engeland von Norbert Schultze), deren rechtsextremes Gedankengut und ein Großteil des Inhalts ebenso wie die Akustik beibehalten wurde. Gleich zwei Lieder bedienen sich Melodien der Beatles: Rechtsradikal basiert auf Yellow Submarine, während das Lied ZAst-Song an I Want to Hold Your Hand angelehnt ist. Letzteres nimmt in einer Strophe im Liedtext Bezug auf die Beatles als Melodiegeber. Einige Lieder geben kurze Filmszenen im Originalton wieder, so etwa Polacken Tango (aus der DDR-Fernsehserie Archiv des Todes[42]), In den Bergen von Ruanda (Die Kammer) und Xenophobia (Romper Stomper). In diesen Szenen werden Angehörige der im jeweiligen Lied besungenen Volksgruppe rassistisch beleidigt. In Fridericus Rex wird eine fiktive Rede Friedrichs des Großen aus dem NS-Propagandafilm Der große König und darauffolgend die Melodie des preußischen Militärmarsches Der Hohenfriedberger eingespielt.[2]
Diskografie [Bearbeiten]
Nahezu jeder veröffentlichte Tonträger wurde indiziert, weswegen auch eine Vielzahl an Bootlegs im Umlauf sind. Mehrere Veröffentlichungen, die nach dem 1. April 2003 indiziert wurden, befinden sich zudem im Listenteil B des Index, die die Verbreitung auch unter Erwachsenen untersagt.
Demoaufnahmen [Bearbeiten]
- 1992 – Das Reich kommt wieder, Musikkassette (indiziert seit dem 30. November 1993), unter dem Namen Berlin bleibt deutsch 1996 als CD-Ausgabe erschienen (indiziert seit dem 27. März 1997)
Studioalben [Bearbeiten]
- 1995 – Republik der Strolche (indiziert seit dem 28. September 1996)
- 1998 – Deutsche Wut – Rock gegen Oben (indiziert seit dem 31. August 2004, beschlagnahmt)
- 2000 – Ran an den Feind (indiziert seit dem 31. März 2001)
Sonstige [Bearbeiten]
- 1992 – Lunikoff Demo '92
- 2000 – Das kleine Album
- 2001 – Amalek (zusammen mit Stahlgewitter und Hauptkampflinie, indiziert seit dem 28. März 2002)
- 2001 – Best of Landser (indiziert seit dem 30. September 2005)
- 2001 – Best (indiziert seit dem 29. Dezember 2006)
- 2002 – Final Solution: The Early Years (Probeaufnahmen, noch unter dem Namen Endlösung, indiziert seit dem 30. Juni 2005)
- 2002 – Tanzorchester Immervoll …jetzt erst recht (Zusammenstellung von nicht indizierten Liedern)
- 2003 – Rock gegen ZOG hepp hepp! …und noch einmal (Probeaufnahmen)
- 2003 – Wer nichts zu verlieren hat, kann nur gewinnen (lizenzierte Kompilation)
Literatur [Bearbeiten]
- Christian Dornbusch, Jan Raabe: RechtsRock. Unrast Verlag, Sept. 2002, ISBN 3-89771-808-1.
- Christian Dornbusch, Jan Raabe: Rechtsrock fürs Vaterland. In: Andrea Röpke, Andreas Speit (Hrsg.): Braune Kameradschaften. die militanten Neonazis im Schatten der NPD. 2., aktualisierte Auflage. Links, Berlin 2005, ISBN 3-86153-365-0, S. 67–86.
Weblinks [Bearbeiten]
- Christopher Egenberger: Landser. Dossier Rechtsextremismus der Bundeszentrale für politische Bildung, 10. März 2009.
- Heike Kleffner: Verfahren: Landser haben ausgespielt. In: Die Tageszeitung (taz), 9. Dezember 2003.
- Heike Kleffner: Rechtsrock: Landser, Landser, gute Reise. In: taz, 23. Dezember 2003.
- Rockband Landser ist kriminelle Vereinigung. In: Der Spiegel, 10. März 2005.
- Revisionsurteil des Bundesgerichtshofs vom 10. März 2005 auf hrr-strafrecht.de
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c Christopher Egenberger: Landser. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Dossier Rechtsextremismus, 10. März 2009. Abgerufen am 28. Januar 2013.
- ↑ a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v Urteil Kammergericht Berlin vom 22. Dezember 2003, Az. (2) 3 StE 2/02 – 5 (1) (2/02). Internetdienst Dullophob, abgerufen am 2. Januar 2013 (PDF; 547 kB). (Etwaige Alternative auf snafu.de.)
- ↑ Senatsverwaltung für Inneres (Hrsg.): Info Rechtsextremistische Musik. 2. Auflage. Berlin November 2007, S. 8 (PDF, 785 kB, abgerufen am 7. Dezember 2009).
- ↑ Urteil im „Landser“-Verfahren rechtskräftig. Pressemitteilung des BGH vom 10. März 2005.
- ↑ Wolf Schmidt: Ruheraum für Rechtsextreme. In: taz.de, 5. September 2012, abgerufen am 2. März 2013.
- ↑ Harry Horstmann: Was bedeutet „Landser“? In: Der Soldat: In Sprache und Tradition 1. Auflage, 2010, S. 13
- ↑ Jana Funke: Popularmusik als Ausdrucksmittel rechter Ideologie - eine Bestandsaufnahme rechtsextremer Musik in Deutschland, S. 83
- ↑ Im Beiheft des später erschienenen Albums Deutsche Wut – Rock gegen Oben wird die Aufnahme als Demo-Kassette bezeichnet.
- ↑ Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Abteilung Verfassungsschutz (Berlin) (Hrsg.): Info Rechtsextremistische Musik. 2. Auflage. Berlin November 2007, S. 16 (PDF, 785 kB, abgerufen am 2. Mai 2013).
- ↑ Indizierungen und Strafverfolgung stoppten den Rechtsrockboom nicht. Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, abgerufen am 2. Mai 2013.
- ↑ Jana Funke: Popularmusik als Ausdrucksmittel rechter Ideologie – eine Bestandsaufnahme rechtsextremer Musik in Deutschland. GRIN Verlag, München 2008, ISBN 9783638952415, S. 136 (online).
- ↑ a b Neonazi-Band „Landser“ verurteilt. In: Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010, abgerufen am 30. April 2013.
- ↑ Dirk Nolden: Neonazi-Band „Landser“ als kriminelle Vereinigung eingestuft. Gericht verhängte Freiheitsstrafen. In: JMS-Report, Nr. 1, 2004.
- ↑ Urteil des 3. Strafsenats vom 10. März 2005 - 3 StR 233/04 (PDF; 48 kB) Volltextveröffentlichung des Urteils
- ↑ Patrick Gensing: Anklage gegen Ralf Wohlleben: Der Ex-Parteifunktionär als Strippenzieher? Tagesschau.de, 8. November 2012, abgerufen am 2. Januar 2013.
- ↑ Verfassungsschutz schredderte Akten zu Rechtsextremismus. Süddeutsche.de, 7. November 2012, abgerufen am 27. Januar 2013.
- ↑ Konrad Litschko: Folgenlos geschreddert? In: Taz, 9. April 2013, abgerufen am 13. April 2013.
- ↑ Holger Stark: Braune Barden. In: Der Spiegel, Ausgabe 47/2001, 19. November 2001. Abgerufen am 27. Januar 2013.
- ↑ T. Staud: Spitzel des Hasses. In: Die Zeit, Ausgabe 34/2002, 15. August 2002. Abgerufen am 27. Januar 2013
- ↑ Frank Jansen: Rechtsextremismus: Schlag gegen rechte Kultband „Landser“. In: Der Tagesspiegel, 6. Oktober 2001. Abgerufen am 27. Januar 2013.
- ↑ Thomas Naumann: Rechtsrock im Wandel: Eine Textanalyse von Rechtsrock-Bands, S. 104
- ↑ Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Abteilung Verfassungsschutz (Berlin) (Hrsg.): Info Rechtsextremistische Musik. 2. Auflage. Berlin November 2007, S. 16 (PDF, 785 kB, abgerufen am 2. Mai 2013).
- ↑ Liedtexte Afrika Lied, Nigger, Niemals (Hinweis: Viele der Liedtexte, auf die im Text verwiesen wird, können im Urteil des Kammergerichts Berlin vom 22. Dezember 2003 (PDF; 547 kB) nachgelesen werden
- ↑ Liedtext Wieder mal kein Tor für Türkiyemspor
- ↑ Liedtext Ran an den Feind
- ↑ Liedtexte Kein Herz für Marxisten, Schlagt sie tot
- ↑ Liedtexte Rechtsradikal, Deutsche Wut, Immernoch am Leben
- ↑ Liedtext Kanake verrecke
- ↑ Liedtexte Das Reich kommt wieder, Republik der Strolche, Faul
- ↑ Liedtext Indizintro
- ↑ Liedtexte Freiheit, Republik der Strolche
- ↑ Liedtext Deutsche Wut
- ↑ Liedtext Rock gegen ZOG
- ↑ Liedtext Deutsche Wut
- ↑ Liedtexte Polacken Tango, Danzig, Breslau und Stettin, Olé
- ↑ Liedtexte Das Reich kommt wieder, Landser, Olé
- ↑ Liedtext K.P.S.
- ↑ Liedtext Arisches Kind
- ↑ Liedtext Rudolf Heß
- ↑ Liedtext Ian Stuart
- ↑ Liedtexte Walvater Wotan und Lenker der Schlachten
- ↑ Folge aus der DDR-Fernsehserie Archiv des Todes auf YouTube, im Lied zitierte Filmstelle bei Minute 7:40
Michael Regener • André M. • Christian W.
Sören B. • Andreas L. • Horst S.
| Studioalben | Das Reich kommt wieder • Republik der Strolche • Deutsche Wut – Rock gegen Oben • Ran an den Feind |
| Kompilationsalben | Best of Landser |