Langbürgner See

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Langbürgner See
Aerials Bavaria 16.06.2006 11-38-43.jpg
Geographische Lage Bayern, Deutschland
Abfluss zum Schloßsee (→Ischler AchenAlz)
Inseln Robinsoninsel
Größere Städte in der Nähe Bad Endorf
Daten
Koordinaten 47° 53′ 59″ N, 12° 21′ 19″ O47.89972222222212.355277777778530.36Koordinaten: 47° 53′ 59″ N, 12° 21′ 19″ O
Langbürgner See (Bayern)
Langbürgner See
Höhe über Meeresspiegel 530,36 m ü. NN
Fläche 1,04 km²[1]
Länge 1,59 km[1]
Breite 1,205 km[1]
Volumen 9,09 Mio. m³dep1[1]
Umfang 9,3 km[1]
Maximale Tiefe 37,3 m[1]
Mittlere Tiefe 9,1 m[1]
pH-Wert 8,3
Einzugsgebiet 28,9 km²[1]

Der Langbürgner See liegt nordwestlich des Chiemsees in der Gemeinde Bad Endorf (Landkreis Rosenheim). Er ist der flächenmäßig größte der 18 Seen im Naturschutzgebiet Eggstätt-Hemhofer Seenplatte, einem der ältesten (1939) Naturschutzgebiete Bayerns.

Geografie[Bearbeiten]

Entstanden ist der Langbürgner See zum Ende der letzten Eiszeit vor mehr als 10.000 Jahren. In der endenden Würmeiszeit zogen sich der Chiemseegletscher und der Inngletscher, in deren ehemaligen nördlichen Berührungspunkten sich die heutige Seenplatte befindet, langsam zurück. Dabei blieben in deren Endmoränen die für das Alpenvorland typischen Eiszerfallslandschaften zurück. Mit weiteren charakteristischen Toteislöchern und Moränenwällen bildet der Langbürgner See heute das Herzstück des Naturschutzgebietes Hemhof-Eggstätter-Seenplatte. Diese Bezeichnung ist jedoch zu eng gefasst, da sich zwischen Inn und Alz eine Furche erstreckt, die mit einer Reihe kleinerer und größerer Seen angefüllt ist. Der Simssee im Westen ist dabei der letzte Rest des weitgehend entwässerten ehemaligen Rosenheimer Sees. Weitere bedeutende Bestandteile dieses Gewässerzuges sind das Freimoos zwischen Halfing und Amerang und die Seeoner Seen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Langbürgner See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. a b c d e f g h Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands: Teil 11 Bayern (PDF; 1,7 MB)