Langen (bei Bremerhaven)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Langen
Langen (bei Bremerhaven)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Langen hervorgehoben
53.6100861111118.607886111111114Koordinaten: 53° 37′ N, 8° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 121,6 km²
Einwohner: 18.330 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27607
Vorwahlen: 04743, 0471 (Imsum), 04704 (Hymendorf), 04707 (Neuenwalde), 04742 (Holßel)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 030
Stadtgliederung: 8 Ortsteile bzw. Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Sieverner Straße 10
27607 Langen
Webpräsenz: www.langen.eu
Bürgermeister: Thorsten Krüger (SPD)
Lage der Stadt Langen im Landkreis Cuxhaven
Nordsee Schleswig-Holstein Bremerhaven Landkreis Osterholz Landkreis Rotenburg (Wümme) Landkreis Stade Landkreis Wesermarsch Armstorf Bad Bederkesa Belum Beverstedt Hagen im Bremischen Bülkau Cadenberge Cappel (Niedersachsen) Cuxhaven Drangstedt Hagen im Bremischen Dorum Elmlohe Flögeln Geversdorf Hagen im Bremischen Hechthausen Hemmoor Hollnseth Ihlienworth Köhlen Köhlen Kührstedt Lamstedt Lamstedt Langen (bei Bremerhaven) Lintig Loxstedt Midlum (Land Wursten) Misselwarden Mittelstenahe Mulsum (Land Wursten) Neuenkirchen (Land Hadeln) Neuhaus (Oste) Nordholz Nordleda Oberndorf (Oste) Odisheim Osten (Oste) Osterbruch Otterndorf Padingbüttel Ringstedt Hagen im Bremischen Schiffdorf Steinau (Niedersachsen) Stinstedt Stinstedt Hagen im Bremischen Wanna Wingst Wremen Hagen im BremischenKarte
Über dieses Bild
Langen mit Baggerkuhle I (Luftbild 2012)

Langen (bei Bremerhaven) ist eine Kleinstadt im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Langen schließt mit seinem Gebiet im Süden direkt an die Stadt Bremerhaven und damit an die Landesgrenze zur Freien Hansestadt Bremen an. Im Uhrzeigersinn grenzen an nord-westlich Wremen, Mulsum, Dorum und Midlum, nord-östlich Wanna sowie Flögeln und süd-östlich Drangstedt sowie Schiffdorf.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Langen besteht neben dem gleichnamigen Hauptort aus den Ortschaften

  • Debstedt (plattdeutsch Debs), liegt 3 km östlich von Langen nahe der BAB 27 und ist das älteste Kirchdorf in der Stadt Langen
  • Holßel liegt 10 km nördlich von Langen an der Bundesstraße 6
  • Hymendorf liegt 6 km nordöstlich von Langen
  • Imsum, liegt 4 km westlich von Langen unmittelbar hinter dem Deich der Außenweser
  • Krempel (plattdeutsch Krümpel), liegt 12 km nördlich von Langen in der Nähe der BAB 27
  • Neuenwalde liegt 10 km nördlich von Langen an der Bundesautobahn 27
  • Sievern liegt 5 km nördlich von Langen an der Landesstraße 135
  • Der Hauptort Langen hat sich aus einem alten Dorfkern mit vielen Bauernhöfen heraus zu einem Wohnort für Pendler aus dem Oberzentrum Bremerhaven entwickelt. Die Stadt wird aufgrund der steigenden Bevölkerungszahlen zurzeit in folgende Stadtteile getrennt:
    • Langen Nord
    • Langen Süd
    • Langen Mitte

Geschichte[Bearbeiten]

  • Von 1971 bis 1974 bestanden die Samtgemeinden Langen und Neuenwalde, die anlässlich der Gebiets- und Verwaltungsreform am 1. März 1974 in die Gemeinde Langen eingegliedert wurden. Am 1. Juli 1990 erhielt die Gemeinde das Stadtrecht. Die Stadt Langen besteht aus folgenden Orten[2]:
  • Debstedt: Das alte Kirchdorf bestand schon seit dem 11. Jahrhundert, die Kirche wurde im 12. Jh. gebaut. Zwei Großbrände von 1847 und 1912 zerstörten den Ort, der bis etwa 1914 nach und nach wieder aufgebaut wurde. Bis 1852 bildeten die Kirchspiele Debstedt und Holßel einen Verwaltungsbezirk „Börde Debstedt“ beim Amt Bederkesa.
  • Holßel: In einer alten Urkunde wird von einer Holleborg zwischen Debstedt und Holßel berichtet, in der Edelleute wohnten. 1111 wurde die Kirche gebaut. Um 1654 blieb der Ort in einem lutherischen Umfeld Evangelisch/Reformiert. Holßel wurde 1971 Gemeinde der Samtgemeinde Neuenwalde und ab 1974 Ortschaft der Gemeinde Langen.
  • Hymendorf: Als Moorsiedlung 1829 nach einem einheitlichen Plan durch das Amt Bederkesa gegründet. Zur Erschließung des Moores wurden schnurgerade feste Wege angelegt.
  • Imsum wurde 1091 erstmals urkundlich erwähnt. Die Ortsteile Weddewarden, Dingen und die Bauernschaft Lebstedt bildeten das Kirchspiel Imsum und die alte Ochsenkirche stand mitten zwischen den drei Dörfern. Lebstedt wurde 1717 von der vordringenden See „zurückerobert“ und Weddewarden 1927 nach Wesermünde eingemeindet. 1954 führte die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven (VGB) eine Omnibuslinie nach Insum.
  • Krempel: Das ursprüngliche Heidedorf lebte hauptsächlich von der Schaf- und Bienenzucht. Durch die Urbarmachungen am Anfang des 20. Jahrhunderts veränderte sich das Landschaftsbild total. 1906 erhält der Ort Telefon und Post, 1921 Strom und erst 1960 Anschluss an das öffentliche Wassernetz.
  • Langen wurde 1139 erstmals urkundlich erwähnt. Bis in die Neuzeit war das Bauerndorf und die Gegend dünn besiedelt. 1549 bestand Langen aus nur 4,5 Höfen und 23 Katen. Erst im 20. Jahrhundert erhöhte sich die Bevölkerungszahl Langens durch die Nachbarschaft zu Bremerhaven deutlich.
1919 führt die verlängerte Straßenbahnlinie der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven (VGB) von Lehe über Speckenbüttel durch Leherheide zum Bahnhof Langen. 1927 wurde das Netz bis Friedrichsruh verlängert. Um 1960 bis 1982 führte die Straßenbahnlinie 2 bis zur Stadtgrenze Bremerhaven und eine Buslinie bis Debstedt. 1961 wurde der Omnibusbetriebshof der VGB an der Stadtgrenze in Langen in Betrieb genommen
1967 wurde das Ausflugslokal Friedrichsruh abgerissen.
1987 stürzten zwei Phantom-Jagdbomber vom Jagdgeschwader 71 am westlichen Stadtrand auf den Wiesen ab.
  • Neuenwalde: Das Dorf auf der Geest wurde erstmals 1334 urkundlich erwähnt. Bedeutungsvoll war die Verlegung des Benediktinerinnenklosters im selben Jahr von Altenwalde nach Neuenwalde.
  • Sievern wurde 1139 erstmals in einer von dem Bremer Erzbischof Adalbert II. (1123–1148) ausgestellten Urkunde über die Schenkungen an das Kloster St. Pauli bei Bremen erwähnt. Mit Sicherheit haben jedoch schon vor fünftausend Jahren Menschen in diesem Gebiet gelebt. Ab 3000 v. Chr. lassen sich in dieser Region Bauernkulturen nachweisen. Aus früher Zeit stammen die Megalithanlagen wie das Bülzenbett und Wallanlagen mit Grabhügel wie die Pipinsburg, die Heidenstadt und die Heidenschanze mit dem in der Nähe liegenden Goldbrakteatenfund von 1942 und den östlich der Heidenstadt gelegenen „Sieben Bergen“.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1961 1970 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011 2013
Einwohner 10.651 13.067 15.213 16.092 17.481 18.506 18.460 18.449 18.502 18.477 18.510 18.330

(1961 am 6. Juni, 1970 am 27. Mai, jeweils Volkszählungsergebnisse einschließlich der später eingemeindeten Orte[2]; ab 1987 jeweils am 31. Dezember[3])

Politik[Bearbeiten]

Stadtratswahl 2011[4]
Wahlbeteiligung: 48,91 % (2006: 42,05 %)
 %
50
40
30
20
10
0
42,40 %
38,76 %
9,42 %
6,42 %
2,13 %
0,84 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-3,20 %p
+0,07 %p
+5,10 %p
-2,57 %p
+2,13 %p
-1,54 %p

Stadtrat[Bearbeiten]

Die 32 Sitze des Stadtrates verteilen sich seit der Kommunalwahl am 11. September 2011 wie folgt:

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Langen

Das Wappen der Stadt Langen zeigt auf goldenem Grund ein rotes Sonnenrad, das hinter einem schwarzen Hügel wie die Sonne aufgeht. Am Fuß des Hügels verläuft quer ein Gewässer, das die Weser repräsentiert. Darüber prangt eine Urne. Sowohl Urne als auch Sonnenrad stehen für archäologische Funde aus der Gegend um Langen.

Gemeindefusion[Bearbeiten]

Hauptartikel: Geestland

Am 1. Januar 2015 werden die Stadt Langen und die Samtgemeinde Bederkesa zur Stadt Geestland fusionieren[5]. Der erste Namensvorschlag für die neue Stadt lautete Wesermünde. Langens Nachbarstadt Bremerhaven lehnte diesen Namen aber ab, da die Seestadt selbst von 1924 bis 1947 den Namen Wesermünde trug.[6] In einem Rechtsgutachten aus Bremerhaven heißt es, der Name Wesermünde stünde „in eklatantem Widerspruch zur tatsächlichen geografischen Lage“. Die neue Stadt habe nur in Imsum Kontakt zur Weser. Der Name widerspreche daher der vom Gesetzgeber geforderten Informationsfunktion.[7] Für die Fusionspartner Langen und Bederkesa war diese Argumentation nicht nachzuvollziehen, da ein guter Teil der durch den Zusammenschluss entstehenden Stadt auf dem Gebiet des ehemaligen Landkreises Wesermünde liegt. Um einem Nachbarschaftsstreit aus dem Weg zu gehen und die neue Stadt nicht mit einem Gerichtsverfahren aus der Taufe zu heben, schlug Langens Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD) den Namen Neu Wesermünde vor.[8] Zugleich stellte Krüger fest: „Der Stadtname ist lediglich ein erster Arbeitstitel“. Doch auch gegen diesen Vorschlag gab es Protest aus Bremerhaven. Um den Gesetzgebungsprozess des Niedersächsischen Landtags in der Sache sowie die Vereinbarungen des Zukunftsvertrags nicht zu gefährden und um mit der Fusion so schnell wie möglich beginnen zu können, nahm man in Langen und Bederkesa Abstand von Wesermünde. Nachdem circa ein halbes Jahr lang verschiedene Namensvorschläge diskutiert worden waren, beschlossen die Räte am 23. April 2012 für die fusionierte Stadt mit über 90 % den Namen „Geestland“.[9][10][11]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Ochsenturm von Imsum
Bülzenbett bei Sievern, Großsteingrab der Trichterbecherkultur

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Debstedt: Die Dionysiuskirche besteht seit dem 12. Jh. Im Innern der Feldsteinkirche befindet sich ein Taufbecken aus dem Jahre 1497.
  • Imsum: Der Ochsenturm ist ein Wahrzeichen des Ortes. Er ist das Einzige, was im Laufe der Jahrhunderte von der Kirche, um die sich einige Legenden ranken, übrig blieb. Der Ochsenturm wird heute gern als Aussichtsplattform genutzt.
  • Holßel: Die Kirche wurde 1111 erbaut. Sie wurde seit dem Mittelalter bis heute ununterbrochen von reformierten Pastoren betreut.
  • Hymendorf: Die Nachbildung einer alten Moorkate.
  • Krempel: Die alte Schule wurde im Jahre 1910 gebaut; nach Umbau Nutzung als Feuerwehrhaus.
  • Neuenwalde: Der Klosterkomplex der Benediktinerinnen von 1334 bestand aus der Kirche, zwei Gebäuden, dem Amt mit vier Gebäuden, dem Pfarrhaus, dem Küsterhaus und der Erbzinsmühle. 1500 brannte das Kloster Neuenwalde ab. Spätere Bauteile: Anbau Südflügel. (1719), Torfstall, Kornscheune (1873). Heute ist das Kloster als Stift bewohnt.
  • Sievern: Das Bülzenbett, ein Großsteingrab aus der Steinzeit.

Museen[Bearbeiten]

  • Debstedt: Heimatmuseum, in Privatbesitz
  • Neuenwalde: Heimatmuseum
  • Sievern: John Wagener Haus, in Privatbesitz

Parks[Bearbeiten]

  • Langen: Park Friedrichsruh

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Die Pipinsburg (Sievern) erhebt sich am Sieverner Auetal als mächtiger Rundwall. Das genaue Alter und die Namensbedeutung sind unbekannt. In der Nähe befinden sich mit Bülzenbett und Heidenschanze (Grabhügel) weitere Kultstätten.
  • Der Lange Berg von Langen war ein 90 Meter langer dammartiger Grabhügel auf dem Kamm einer Bodenwelle, nordöstlich des Bahnhofs von Langen.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Deftige Spezialitäten dieser Region sind Röhrkohl, Kümmelkohl und Speck und Klüten.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Populär ist das Ortsgemeinschaftsfest (kurz OGF) und das Bahnsteigfest.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Langen nimmt i. S. der regionalen Raumordnung die Funktion eines Grundzentrums mit mittelzentraler Teilfunktion war.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn

Der nächste Bahnhof mit regelmäßigem Personenverkehr ist Bremerhaven-Lehe.

Langen wird auf der Schiene durchquert von den Bahnstrecken:

ÖPNV

Langen wird im ÖPNV mit den Buslinien 505 und 506 der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG bedient. In den Ortsteil Imsum fährt die Linie 509.

Ferner verkehren über Langen die Regionalbuslinien

  • 525 Bremerhaven – Bad Bederkesa
  • 528 Bremerhaven – Otterndorf (nur einzelne Fahrten)
  • 550 Bremerhaven – Midlum – Cuxhaven (nur einzelne Fahrten)

Straße

Langen liegt an der A 27 zwischen Bremen und Cuxhaven und ist über die Anschlussstellen Bremerhaven-Überseehäfen, Debstedt und Neuenwalde zu erreichen. Durch die Ortschaften Langen, Sievern und Holßel geht die ehemalige Bundesstraße 6 die nach der Fertigstellung der A 27 zu einer Landesstraße degradiert wurde, es ist jetzt die L 135.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Rathaus in Langen, Sieverner Straße 10
  • Stadtbücherei Langen im Lindenhof-Zentrum
  • Freiwillige Feuerwehr als Ortsfeuerwehren in Langen, Debstedt, Hymendorf, Holssel, Insum, Krempel, Neuenwalde und Sievern
  • Seepark-Klinik im Ortsteil Debstedt, Langener Straße 66[12]
  • Polizeistation in der Ortschaft Langen
  • Polizeikommissariat mit Autobahnaufgaben in der Ortschaft Debstedt – Telefon: 04743 – 9280
  • Autobahnmeisterei Debstedt
  • Amtsgericht Langen
  • Seniorentreff Langen, Debstedter Straße 1, am Lindenhofzentrum

Bildung[Bearbeiten]

  • Die drei Grundschulen:
    • In Langen Am wilden Moor und Am Hinschweg
    • In Neuenwalde, Schulstraße
  • Die Oberschule Nordeschweg 52
  • Das Gymnasium Lankenweg 15 (freiwillige Ganztagsschule) führt bis zur Klasse 10.
  • Die Seeparkschule Wesermünde in Debstedt ist eine Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung mit einem Internat.
  • Die Volkshochschule in Langen, Geschäftsstelle der Volkshochschule im Landkreis Cuxhaven, mit einem Aktionsradius von Nordholz, Dorum, Bad Bederkesa, Schiffdorf, Spaden, Beverstedt, Hagen und Loxstedt.
  • Die städtische Musikschule in Langen, Ziegeleistraße 16, hat um die 400 Schüler.
  • Eine private Musikschule
  • Frühere Schulen
    • Das ehemalige Schulzentrum Langen, (auch Papageien-Schule genannt – wegen der farbigen Bemalung des Gebäudes nach Otto Herbert Hajek) mit Gymnasium, Real- und Hauptschule.
    • Die ehemalige Orientierungsstufe im heutigen Gymnasium Lühr-Immen.
    • Die Haupt- und Realschule vor der Umbenennung zur Oberschule

Soziales[Bearbeiten]

Kindergärten:

  • In Langen und seinen Ortsteilen gibt es 16 Einrichtungen (Stand 2008).

Jugend

  • Kinder- und Jugendzentrum Langen, Sieverner Straße 8 (neben dem Rathaus)
  • Sporthalle „Am Wilden Moor“ in Langen, Alter Postweg Ost
  • Jugendhilfestation Langen der DRK, Leher Landstraße 2 a
  • Jugendräume in Debstedt, Holßel, Hymendorf, Insum, Krempel, Neuenwalde und Sievern

Senioren

  • Seniorenservice im Bürgerbüro im Rathaus
  • Seniorenhaus Lindenhof in Langen, Ziegeleistraße 19 a
  • Astor-Park Wohnanlage Langen, Debstedter Straße 26-30
  • Amer Pflegeheim in Langen, Hinschweg 1
  • Magarethenhof, Alten- und Pflegeheim in Debstedt
  • DRK-Wohnheim Seepark in Debstedt
  • Senioren-Wohnpark Langen, Auf dem Berge 2

Kirchgemeinden[Bearbeiten]

  • Langen: Ev.-luth. Kirchengemeinde St.-Petri mit Telefonseelsorge, Lesothogruppe, Gospelchor, Kantorei oder verschiedene Gesprächskreise sowie Kindergarten Arche Noah.
  • Neuenwalde: Ev.-luth. Kirchengemeinde
  • Holßel: Ev.-reformierte Kirchengemeinde
  • Debstedt: Ev.-luth. Kirchengemeinde

Sport[Bearbeiten]

Der Turnverein Langen von 1908 [13] bietet an: Aikido, Badminton, Faustball, Fußball, Handball, Karate, Leichtathletik, Prellball, Tennis, Tischtennis, Turnen.
Der TV Langen war von 2002 bis 2006 ausrichtender Verein des Int. Volksbank Hochsprung-Meeting Langen. Der Meeting-Rekord liegt bei den Männern bei 2,35 m (2002, Andrej Sokolovskii UKR) und 1,90 m (2006, Gaelle Niare FRA).
2007 richtete er das Int Volksbank Stabhochsprung-Meeting Langen aus. Das Springen wurde als Marktplatzspringen auf ausgetragen. Drei Springer überquerten die Höhe von 5,70 m, darunter Richard Spiegelburg.

Der TSV Debstedt bietet an: Fußball, Badminton, Basketball, Jazzdance, Turnen/Gymnastik, Tischtennis, Volleyball und Wandern.

Der TSV Holssel hat eine intensive Tischtennis-Abteilung. Im Fußball gibt es eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Krempel.

Der TSV Imsum bietet an: Fußball, Tischtennis, Turnen, Volleyball

Der TSV Krempel bietet an: Tischtennis, Fußball (Spielgemeinschaft mit TSV Holßel)

Der TSV Neuenwalde bietet an: Badminton, Fußball, Leichtathletik, Tanzsport, Tischtennis, Turnen.

Der TSV Sievern von 1911 [14] bietet an: Badminton, Fußball, Leichtathletik/Turnen/Zumba/Bokwa, Schwimmen und Tischtennis. Die 1. Herren-Fußballmannschaft war bis 2002 in der Niedersachsenliga vertreten, der höchsten Spielklasse in Niedersachsen.
Im Jugendfußball gibt es eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Holßel und dem TSV Neuenwalde. In jeder Altersklasse existiert mindestens eine Mannschaft.

Die DLRG Langen ist ein Ortsverein der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der den örtlichen Sieverner See bewacht.

Freizeit[Bearbeiten]

  • In Debstedt befindet sich die Großraumdiscotheque Planet Dance (2. Platz beim German Disco Awards in der Kategorie II Großraumdiskotheken).

Sagen und Legenden[Bearbeiten]

  • Die Zwerge im Langen Berg bei Langen
  • Das Meerweibchen und das Männchen
  • Die Hexe von Sievern
  • Die Schätze der Pipinsburg
  • Vom Bülzenbett bei der Pipinsburg
  • Die Imsumer Taufe
  • Der Ochsenturm [15]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

zeitlich geordnet

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Karl Hauck, Klaus Düwel: Goldbrakteaten aus Sievern: Spätantike Amulett-Bilder d. Dania Saxonica u.d. Sachsen-Origo bei Widukind von Corvey. In: Münstersche Mittelalterschriften Bd. 1. W. Fink, München 1970.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Langen (bei Bremerhaven) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 249.
  3. LSKN-Online
  4. http://wahlen.kinder-im-cuxland.de/kw2011/str/00_tabelle.html
  5. Webseite der Stadt Geestland
  6. Die Stadt stützt sich dabei auf ein Gutachten von Bremerhavener Stadtarchivars Dr. Hartmut Bickelmann, der findet Wesermünde sei „historisch wie aktuell eindeutig belegt“. „Eine Übernahme durch eine andere Gebietskörperschaft kann daher nur zu Missverständnissen, zu Irritationen und zur Beeinträchtigung gewachsener Identitäten führen.“ (Nordsee-Zeitung, 21. Januar 2012)
  7. Rechtlich nicht wischfest, Artikel der Nordsee-Zeitung, 10. März 2012, S. 13
  8. Krüger weist Seestadt zurecht
  9. „Ein Doppelname solls richten“, Nordsee-Zeitung v. 20. März 2012
  10. „Geestland“ ist neuer Favorit, Nordsee-Zeitung am 14. April 2012, Titelseite
  11. Räte stimmen für „Geestland“, Nordsee-Zeitung am 24. April 2012
  12. Internetrepräsentation der Seepark.Klinik
  13. http://www.tvlangen.de/
  14. http://www.tsvsievern.de/
  15. Männer vom Morgenstern (Hg): „Hake Betken siene Duven“. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung. ISBN 3-931771-16-4