Langen Brütz

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Langen Brütz führt kein Wappen
Langen Brütz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Langen Brütz hervorgehoben
53.63333333333311.5530Koordinaten: 53° 38′ N, 11° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Parchim
Amt: Ostufer Schweriner See
Höhe: 30 m ü. NN
Fläche: 15,45 km²
Einwohner: 510 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19067
Vorwahl: 03866
Kfz-Kennzeichen: PCH
Gemeindeschlüssel: 13 0 60 045
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfplatz 4
19067 Rampe
Webpräsenz:
Bürgermeister: Gunnar Weinke
Lage der Gemeinde Langen Brütz im Landkreis Parchim
Karte

Langen Brütz ist eine Gemeinde im Landkreis Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Ostufer Schweriner See mit Sitz im Leezener Ortsteil Rampe verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Hofsee in Kritzow

Langen Brütz befindet sich etwa zehn Kilometer östlich der Landeshauptstadt Schwerin. Weitere umliegende Städte sind Brüel und Crivitz. Durch das Gemeindegebiet fließt die Warnow. Mit dem von der Motel durchflossenen Großen Pohlsee westlich von Langen Brütz und dem Hofsee bei Kritzow befinden sich kleinere Seen innerhalb des Gemeindegebiets. Im Nordwesten grenzt die Gemeinde an den Cambser See. Langen Brütz liegt in einer hügeligen Endmoränenlandschaft am Warnowtal, dabei stellt der Uhuberg mit 90 m ü. NHN nordöstlich von Kritzow die höchste Erhebung dar. 39 Prozent des Gemeindegebietes sind Natur- und Landschaftsschutzgebiete.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Langen Brütz und Kritzow.

[Bearbeiten] Geschichte

Langen Brütz wurde im Jahr 1335 erstmalig als Bruseuitz in terra Selesen urkundlich erwähnt, Kritzow schon 1317. Damals waren die Herren von Drieberg Besitzer des Ortes. Später wurde das Schweriner Domkapitel als Besitzer erwähnt. Die Gegend wird aber schon länger besiedelt, davon zeugen einige Hügel- und Steingräber. Im Jahr 1248 wird die Burg Richenberg (bei Kritzow an der Warnow) bis zu dessen Absetzung 1256 Residenzsitz des Fürsten Pribislaw I. von Parchim-Richenberg. Vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis 1730 besaß die Adelsfamilie von Halberstadt große Teile des Ortes. Wie die gesamte umliegende Gegend wird Langen Brütz durch den Dreißigjährigen Krieg in Mitleidenschaft gezogen. 1858 wird die Kirche abgerissen und neugebaut. Im Jahr 1897 brennt das halbe Dorf nieder. Das Gebiet gehörte bis zum Zweiten Weltkrieg zum Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Nach 1945 gehörte der Ort erst zum Land Mecklenburg und dann von 1952-1990 zum Bezirk Schwerin. 1974 kommt es zum Zusammenschluss von Langen Brütz und Kritzow. Das Gut ist in den neunziger Jahren eine Agrarproduktivgenossenschaft (APG) geworden.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Backsteinkirche von 1859 (Erbauer: Johann Peter Heinrich Diestel, Kirchenpatron von Gut Cambs)
  • Naturschutzgebiet im Warnowtal (Naturschutzstation Karnin)
  • Mecklenburger Waldglasmuseum (2006 eröffnet)

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Die Gemeinde liegt südlich der Bundesstraße 104 und nördlich der B 321.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Langen Brütz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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