Langkofelhütte
| Langkofelhütte | ||
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| Lage | zwischen Langkofel und Plattkofel; Südtirol, Italien; Talort: St. Christina in Gröden | |
| Gebirgsgruppe | Langkofelgruppe, Dolomiten | |
| Geographische Lage | 46° 31′ 11,7″ N, 11° 43′ 25,2″ O46.51990911.7236672253Koordinaten: 46° 31′ 11,7″ N, 11° 43′ 25,2″ O | |
| Höhenlage | 2253 m s.l.m. | |
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| Besitzer | Autonome Provinz Bozen – Südtirol | |
| Übliche Öffnungszeiten | vom 10. Juni bis 30. September | |
| Beherbergung | 25 Betten, 30 Lager | |
| Hüttenverzeichnis | OeAV | |
Die Langkofelhütte (italienisch Rifugio Vicenza, ladinisch Utia de Dantersasc) ist eine Schutzhütte in den Südtiroler Dolomiten in den italienischen Alpen.
Inhaltsverzeichnis |
Lage und Umgebung[Bearbeiten]
Die Langkofelhütte befindet sich bei der Einmündung des Plattkofelkars in das Langkofelkar (ladinisch Dantersasc), der zwei von den Bergen der Langkofelgruppe umgebenen Hochtäler zwischen dem Langkofel und dem Plattkofel. Sie liegt auf 2253 m Höhe auf dem Gebiet der Gemeinde St. Christina.
Die Hütte dient als Stützpunkt für Wanderungen und Klettereien in der Langkofelgruppe. Wenn man das Tal in nordwestliche Richtung verlässt, erreicht man gegen Norden den Monte Pana und Gröden und gegen Westen die Seiser Alm. Folgt man dem Weg nach Südosten höher ins Langkofelkar hinauf, gelangt man über die Langkofelscharte mit der Toni-Demetz-Hütte zum Sellajoch. In südwestliche Richtung erreicht man durch das Plattkofelkar aufsteigend den Oskar-Schuster-Klettersteig, der auf den Plattkofel führt.
Geschichte[Bearbeiten]
Eine erste Hütte am Langkofel wurde 1894 von der Akademischen Sektion Wien des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins (DÖAV) erbaut, fiel jedoch im Winter 1900–1901 einer Lawine zum Opfer. 1903 erfolgte ein zweistöckiger Neubau in einer geschützteren Lage, der 1906–1908 deutlich erweitert wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Hütte vom italienischen Staat enteignet und der Sektion Vicenza des Club Alpino Italiano (CAI) übergeben.[1]
Zusammen mit 24 weiteren vom Staat enteigneten Schutzhütten ging die Langkofelhütte 1999 in das Eigentum der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol über; mit Jahresende 2010 lief die Konzession zu deren Führung durch den CAI aus.[2][3] Die Verwaltung soll einer geplanten Führungskörperschaft übertragen werden, in der Südtirol, der CAI und der AVS beteiligt sind; bis zu deren Bildung wurden die Pachtverträge mit den Hüttenwirten zu den bisherigen Bedingungen verlängert.[4]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Hans Kammerer: Schutzhütten in Südtirol. Tappeiner, Lana 2008, ISBN 978-88-7073-422-5, S. 66.
- ↑ Übergang der Schutzhütten: Basis für Führungskörperschaft gelegt. Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Pressemitteilungen, 2. Oktober 2009, abgerufen am 30. Januar 2012.
- ↑ Schutzhütten. Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Abteilung Vermögensverwaltung, abgerufen am 30. Januar 2012.
- ↑ LH Durnwalder trifft CAI-Hütten-Pächter: Führungs-Körperschaft angestrebt. Autonome Provinz Bozen – Südtirol, Pressemitteilungen, 26. April 2011, abgerufen am 30. Januar 2012.
Weblinks[Bearbeiten]