Langonnet

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Langonnet (Langoned)
Wappen von Langonnet
Langonnet (Frankreich)
Langonnet
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Gourin
Gemeindeverband Communauté de communes du pays du Roi Morvan.
Koordinaten 48° 6′ N, 3° 30′ W48.105555555556-3.4933333333333180Koordinaten: 48° 6′ N, 3° 30′ W
Höhe 104–292 m
Fläche 85,40 km²
Einwohner 1.905 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 22 Einw./km²
Postleitzahl 56630
INSEE-Code
Website http://www.langonnet.fr/

Westfassade der Dorfkirche Saint-Pierre-et-Saint-Paul

Langonnet (bretonisch: Langoned) ist eine französische Gemeinde mit 1905 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kommunalverband Pays du Roi Morvan.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Langonnet liegt ganz im Nordwesten des Départements Morbihan an der Grenze zum Département Côtes-d’Armor und gehört zum Pays du roi Morvan.[2]

Nachbargemeinden sind die im Département Côtes-d’Armor gelegenen Gemeinden Tréogan , Plévin und Paule im Norden sowie Glomel im Nordosten, Plouray im Osten, Priziac im Südosten, Le Faouët im Süden sowie Le Saint und Gourin im Westen.

Der Ort selber liegt an der D121. Die wichtigsten Straßenverbindungen sind die - westlich des Orts vorbeiführende - D769 von Saint-Pol-de-Léon nach Lorient und die N164 im Norden.

Die bedeutendsten Gewässer sind die Flüsse Ellé und Langonnet sowie der Bach Le Moulin du Doc. Die Ellé und der Moulin du Doc bilden gleichzeitig teilweise die Gemeindegrenze. Zudem gibt es einen Stausee auf dem Gemeindegebiet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 3.083 2.791 2.373 2.106 2.005 1.918 1.908

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Kernev (frz. Cornouaille) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Bro Chtou (frz. Chtou) und teilt dessen Geschichte. Von 1793 bis zu dessen Auflösung 1801 war Langonnet Hauptort eines eigenen Kantons. Seither ist sie dem Kanton Gourin zugeteilt.[3]

Sehenswürdigkeiten [4][5][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Pierre et Saint-Paul aus dem 12.-16. Jahrhundert
  • Dreieinigkeitskirche (de la Trinité), Kirche des Abts von Langonnet, aus dem 16. Jahrhundert
  • Zisterzienserabtei Notre-Dame-de-Langonnet aus dem Jahr 1136
  • Kapelle Sainte-Magdeleine (auch Sainte-Madeleine) in La Magdeleine aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame-de-Pitié (auch Neue Kapelle oder Locmaria) in Restangoas-Guen aus dem Jahr 1661
  • Kapelle Saint-Adrien in Saint-Brendan aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Gwénolé (auch Saint-Guénolé) aus dem 16. und 17. Jahrhundert
  • Kalvarienberg nahe der Dorfkirche
  • Brunnen de la Trinité aus dem Jahr 1696
  • Herrenhaus Kermain aus dem 16. und 17. Jahrhundert
  • Herrenhaus von Bourlogot , früher ein Kloster
  • Herrenhaus Gouléis (auch Gouleiz oder Goule) aus dem 17. Jahrhundert
  • Herrenhaus oder Schloss Keraudrénic
  • Menhir von Bodéro
  • Überreste der Römerstrasse Carlaix-Hennebont
  • Hügelgrab von Minez Collober in Kermain

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CC du pays du Roi Morvan (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays du Roi Morvan
  3. Langonnet auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  4. Sehenswürdigkeiten
  5. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Langonnet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien