Lao Song

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Die Lao Song (Thai ลาวโซ่ง, auch Tai Song (ไทโซ่ง), Lao Song Dam (ลาวโซ่งดำ) oder einfach Song oder Song Dam) sind eine Ethnie in Zentral-Thailand.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Lao Song stammen von Laoten aus Tonkin und Gebieten um Luang Phrabang ab, von wo aus sie während der siamesischen Eroberungen im 18. und 19. Jahrhundert gewaltsam als Fronarbeiter oder Sklaven nach Zantral-Thailand gebracht wurden. Die meisten gehörten des so genannten Tai Dam-Gruppen an, deren Kultur - wie traditionelle Kleidung und Sprache - sie bis heute bewahrt haben.

Die Lao Dam wurden als Wachen am Königshof und zur Kontrolle der mächtigen chinesischen Minderheit eingesetzt, was auch ihre weiträumige Verbreitung erklärt.

Geographische Verbreitung[Bearbeiten]

Es gibt etwa 34.000 Angehörige der Lao Song, die über Zentral-Thailand und den Norden des Landes verteilt sind.

Sie siedeln in den Provinzen Phetchabun, Phitsanulok, Nakhon Sawan, Ratchaburi, Suphanburi, Kanchanaburi, Chumphon und Nakhon Pathom.

Religion[Bearbeiten]

Ursprünglich waren die Lao Song Anhänger animistischer Glaubensformen. Sie sind heutzutage, wie die meisten Thais Theravada-Buddhisten. Dennoch hat sich ein alter Kern des animistischen Glaubens erhalten.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Lao Song Ackerbauer und stellen kunsthandwerkliche Erzeugnisse her.

Literatur[Bearbeiten]

  • Lao Song Erzeugnisse
  • Paul Hattaway: Peoples of the Buddhist World: A Christian Prayer Guide. Pasadena: William Carey Library 2004.
  • Zhu Liangwen: The Dai: or the Tai and their architecture & customs in South Chin. Bangk ok: D D Books and The Science and Technology Press of Yunnan 1992.