Larry Taylor

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Larry Taylor 1971 in Hamburg

Larry "The Mole" Taylor (* 26. Juni 1942 in Brooklyn, New York City als Samuel Taylor) ist ein US-amerikanischer Bass-Gitarrist und das letzte lebende Gründungsmitglied von Canned Heat.

Karriere[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Taylor begann seine Karriere 1958 als er kurzzeitig Mitglied der Band Moon Dogs von P. J. Proby war. Die Band wurde kurz darauf aufgelöst. Mit 18 begleitete er Jerry Lee Lewis auf seinen Tourneen, als dieser sich gerade von seinem Karrieretief erholte. Kurzzeitig spielte er auch für Chuck Berry.

Erste Erfolge[Bearbeiten]

Erste Erfolge konnte er mit The Monkees feiern. Nach seinen Tourneen mit Lewis und Berry wurde er als unabhängiger Bassist von den Monkees engagiert und war u. a. an den Hits Last Train To Clarksville und (Theme From) The Monkees mitwirkte. In seiner Zeit bei The Monkees war er an den ersten beiden Alben beteiligt.

Canned Heat[Bearbeiten]

Im März 1967 stieß er zu der Band Canned Heat und zählt zu den Gründungsmitgliedern, obgleich die Band offiziell schon 1965 (nach anderen Angaben 1966) gegründet wurde. Mit Canned Heat feierte er seine größten Erfolge. So trat er am 17. Juni 1967 beim Monterey Pop Festival und im August 1969 beim Woodstock-Festival auf. Bei einem Auftritt im Juli 1969 im Fillmore East kam es zwischen Taylor und Henry Vestine zu einem Streit, so dass dieser die Band verließ. Auch Taylor verließ 1970 die Band. 1988 kehrte er zurück (LP "Reheated") und spielte bis 1999 immer wieder live und im Studio für Canned Heat.

Weitere Karriere[Bearbeiten]

Nachdem Taylor 1970 Canned Heat verließ, schloss er sich im Mai den Bluesbreakers von John Mayall an, wo er bis 1973 blieb. Bis 1994 verweilte er selten länger bei einem Musiker oder einer Band, spielte zumeist als Gastmusiker und gründete das Larry Joe Taylor's Annual Texas Music Festival mit (benannt nach dem Countrysänger Larry Joe Taylor). Weitere Musiker, mit denen Taylor zusammenarbeitete, waren Tom Waits, Kim Wilson, Albert King und Little Milton. Derzeit spielt Larry Taylor den Upright-Bass bei den "Hollywood Blue Flames".

Triva[Bearbeiten]

Sein Bruder Mel Taylor war bis zu seinem Tod Schlagzeuger der Band The Ventures. Nach seinem Tod wurde er durch seinen Sohn Leon ersetzt.

Diskografie[Bearbeiten]

mit Canned Heat[Bearbeiten]

mit The Monkees[Bearbeiten]

  • 1966: The Monkees (#1)
  • 1967: More of The Monkees (#1)

mit John Mayall's Bluesbreakers[Bearbeiten]

  • 1969: Empty Rooms [u.a.]
  • 1970: USA Union
  • 1971: Back to the Roots
  • 1971: Memories
  • 1972: Jazz Blues Fusion
  • 1973: Moving on
  • 1974: The Latest Edition
  • 1975: Notice to Appear
  • 1975: New Year, New Band, New Company
  • 1976: Lots of People
  • 1976: A Banquet in Blues [u.a.]

Weblinks[Bearbeiten]