Lars Reichow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lars Reichow (* 12. Juni 1964 in Mainz) ist ein deutscher Musikkabarettist.

Lars Reichow (2009)

Leben[Bearbeiten]

Der Kabarettist, Pianist, Komponist, Sänger, Fernsehmoderator und Entertainer mit dem Beinamen Der Klaviator erhielt seine erste musikalische Ausbildung (Gitarre, Klavier, Posaune) durch den Vater. Mit sechzehn Jahren spielte er in der väterlichen Jazzband Bernd Reichow Jazz Formation und zwei Jahre später, 1982, ging er auf seine erste Tournee gemeinsam mit Hanns Dieter Hüsch.

Lars Reichow studierte Musik und Germanistik, unterrichtete in den 1990er Jahren am Immanuel-Kant-Gymnasium in Rüsselsheim, nahm zusätzlich Schauspielunterricht und wurde schließlich Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung in Bayreuth. Während dieser Zeit arbeitete er an seinem ersten Programm Ich bin auf jeden Fall da!, das 1992 vor 400 Zuschauern Premiere hatte.

Zwei Jahre später spielte er erstmals im Mainzer Unterhaus, und eine anschließende Tournee machte ihn schließlich bundesweit bekannt.

Inzwischen kann Lars Reichow auf zahlreiche Auszeichnungen und Preise zurückblicken. Er ist Träger des renommierten Deutschen Kleinkunstpreises, erhielt unter anderem den Gaul von Niedersachsen, die Tuttlinger Krähe und den Berliner Kabarettpreis. Er tritt auch häufig in Funk und Fernsehen auf, entweder in eigenen Sendungen wie Reichows Welt (SWR), Querkopf (HR1) und Lachen mit Lars (hessisches Fernsehen) oder als Gast in Fernsehformaten wie Ottis Schlachthof, Scheibenwischer, alles muss raus oder Mitternachtsspitzen. Zudem moderiert er die Musikalische Monatsrevue der SWR2-Musikstunde am jeweils letzten Samstag des Monats.

2013 und 2014 trat er in der Sendung Mainz bleibt Mainz als "Nachrichtenmoderator" (Fastnachtsthemen) auf.[1]

Am 25. Juli 2013 wurde bekannt, dass Reichow als Nachfolger von Christoph Sieber ab September die monatliche SWR-Fernsehsendung Spätschicht moderiert.[2]

Seit 9. Januar 2014 moderiert Lars Reichow Kunscht! – Kultur im Südwesten. Das neue Kulturmagazin im SWR Fernsehen wird jeden Donnerstag um 23.15 Uhr gesendet.[3]

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1995: Allerhöchste Tastenzeit
  • 1996: Far away (Maxi CD)
  • 1997: Der Klaviator
  • 1998: Unter Plätzchen
  • 2001: piano Torte
  • 2003: mainz (Maxi CD)
  • 2003: Der Spieler (Maxi CD)
  • 2005: Glücklich in Deutschland
  • 2009: Wie schön Du bist
  • 2011: Goldfinger

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mainz bleibt Mainz. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  2. Spätschicht – Die Comedy Bühne. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  3. Kunscht! – Kultur im Südwesten. Abgerufen am 7. Februar 2014.
  4. Hält Sarrazin die Laudatio? Lars Reichow bekommt Mainzer Ranzengardisten, Allgemeine Zeitung Mainz, 10. November 2010
  5. http://www.allgemeine-zeitung.de/anzeigen/sonderveroeffentlichung/winzerfest-alzey/12417836.htm