Lars Stindl

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Lars Stindl

Lars Stindl (2013)

Spielerinformationen
Geburtstag 26. August 1988
Geburtsort SpeyerDeutschland
Größe 180 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1991–2000
2000–2007
TSV Wiesental
Karlsruher SC
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2007–2010
2007–2010
2010–2015
2015–
Karlsruher SC II
Karlsruher SC
Hannover 96
Borussia M'gladbach
49 (11)
56 (13)
130 (19)
Nationalmannschaft
2007
2009
Deutschland U-20
Deutschland U-21
3 0(0)
1 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 16. Mai 2015

Lars Stindl (* 26. August 1988 in Speyer) ist ein deutscher Fußballspieler, der beim Bundesligisten Hannover 96 unter Vertrag steht und zur Saison 2015/16 zu Borussia Mönchengladbach wechselt.[1]

Er spielt im rechten offensiven Mittelfeld, kann aber auch auf der linken Seite und als Sturmspitze eingesetzt werden.

Kindheit[Bearbeiten]

Stindl wurde in Speyer geboren und wuchs im baden-württembergischen Wiesental, einem Stadtteil von Waghäusel auf.[2]

Karriere[Bearbeiten]

Vereinskarriere[Bearbeiten]

Jugend und Karlsruher SC[Bearbeiten]

Er begann mit drei Jahren, in der Jugendabteilung des TSV Wiesental Fußball zu spielen und wechselte 2000 als Zwölfjähriger in die Nachwuchsabteilung des Karlsruher SC. Nachdem er bereits als A-Jugendspieler 2006/07 zu einigen Einsätzen in der Regionalligamannschaft gekommen war, wurde er in der Saison 2007/08 Stammspieler. In der Winterpause absolvierte er mehrere Trainingseinheiten mit dem Profiteam und reiste mit diesem ins Trainingslager nach Belek. Davor hatte er auch schon an zwei Hallenturnieren teilgenommen. In der Rückrunde der Spielzeit 2007/08 saß er einige Male bei den Profis auf der Bank.

Sein Bundesligadebüt gab er am 15. März 2008 im Spiel gegen Eintracht Frankfurt, als er in der 81. Minute für Michael Mutzel eingewechselt wurde. In der Saison 2008/09 erzielte Stindl am 29. November 2008 gegen Hannover 96 sein erstes Bundesligator. In der Rückrunde wurde er von Trainer Edmund Becker immer häufiger eingesetzt, der KSC stieg am Saisonende allerdings aus der Bundesliga ab. Stindl bestritt 23 Bundesligaspiele und erzielte vier Tore. In der zweiten Bundesliga 2009/10 gehörte der offensive Mittelfeldspieler zur Stammelf der Badener.

Hannover 96[Bearbeiten]

Zur Saison 2010/11 wechselte Stindl zum Bundesligisten Hannover 96. Sein Vertrag lief zunächst drei Jahre und galt sowohl für die erste als auch für die zweite Bundesliga.[3] Sein erstes Tor für Hannover erzielte er am 20. November 2010 gegen den Hamburger SV. Im April 2012 verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis zum 30. Juni 2016. [4] Nach dem Karriereende von Steven Cherundolo wurde Stindl zum Mannschaftskapitän von Hannover 96 ernannt. Zur Saison 2015/16 wechselt Stindl zum Bundesligisten Borussia Mönchengladbach.

Borussia Mönchengladbach[Bearbeiten]

Aufgrund starker Leistungen in der Saison 2014/15 weckte er das Interesse von vielen Vereinen, u. a. von Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund. Am 25. März 2015 verkündete Stindl, seinen Vertrag bei Hannover nicht zu verlängern und für eine festgeschriebene Ablösesumme von 3 Millionen Euro zu Borussia Mönchengladbach zu wechseln.[5] Er wird einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2020 unterschreiben.[1]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Stindl spielte 2007 dreimal in der U-20-Nationalmannschaft. Am 11. August 2009 gab er sein Debüt in der U-21-Nationalmannschaft.

Fairplay[Bearbeiten]

In der Saison 2012/13 deckte Stindl von sich aus einen Irrtum des Deutschen Fußball-Bundes auf. Im Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München (0:5) war er in der 55. Minute mit einer gelben Karte verwarnt worden. Dies war laut DFB seine vierte Verwarnung. Stindl machte den DFB jedoch sofort darauf aufmerksam, dass dies schon seine fünfte Verwarnung sei. Im Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt (1:3) hatte Stindl in der 83. Minute eine gelbe Karte gesehen, jedoch tauchte diese nicht in den Datenbanken des DFB auf, da der Schiedsrichter Christian Dingert diese nicht in den Spielberichtsbogen eingetragen hatte. Nachdem der DFB informiert und die Aussage durch TV-Bilder überprüft wurde, wurde Stindl für das nächste Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth gesperrt.[6]

Sonstiges[Bearbeiten]

Im Jahr 2008 schloss Stindl seine Schulzeit mit dem Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium in Karlsruhe ab.

Er unterstützte das Sozialprojekt Wir helfen Afrika zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika und war Stadtpate für die Stadt Waghäusel.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Borussia verpflichtet Lars Stindl, Mitteilung auf der Webseite von Borussia M'gladbach vom 25. März 2015
  2. ka-news.de (Hrsg.): KSC-Talent im Interview (I): Lars Stindl über Fußball, Frauen und Ferien. 13. August 2008, abgerufen am 16. Januar 2013.
  3. Lars Stindl zu 96! vom 16. März 2010 auf hannover96.de
  4. http://www.transfermarkt.de/de/hannover-96-leistungstraeger-stindl-verlaengert-bis-2016/news/anzeigen_88293.html
  5. Lars Stindl wechselt im Sommer zu Gladbach, Mitteilung auf hannover96.de vom 25. März 2015
  6. hannover96.de: Stindl deckt fünfte Gelbe Karte auf, 26. November 2012, abgerufen am 26. November 2012