Lars Stindl
| Lars Stindl | ||
Lars Stindl (2011) |
||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 26. August 1988 | |
| Geburtsort | Speyer, Deutschland | |
| Größe | 180 cm | |
| Position | Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1991–2000 2000–2007 |
TSV Wiesental Karlsruher SC |
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| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 2007–2010 2007–2010 2010– |
Karlsruher SC Karlsruher SC II Hannover 96 |
56 (13) 49 (11) 75 (6) |
| Nationalmannschaft | ||
| 2007 2009 |
Deutschland U-20 Deutschland U-21 |
3(0) 1(0) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 2. Dezember 2012 |
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Lars Stindl (* 26. August 1988 in Speyer) ist ein deutscher Fußballspieler, der beim Bundesligisten Hannover 96 unter Vertrag steht. Er spielt im rechten offensiven Mittelfeld, kann aber auch auf der linken Seite eingesetzt werden.
Inhaltsverzeichnis |
Kindheit[Bearbeiten]
Stindl wurde in Speyer geboren und wuchs im baden-württembergischen Waghäusel (Ortsteil Wiesental[1]), rund 17 Kilometer südöstlich des Speyerer Stadtkerns, auf.
Karriere[Bearbeiten]
Vereinskarriere[Bearbeiten]
Er begann mit drei Jahren, in der Jugendabteilung des TSV Wiesental Fußball zu spielen und wechselte 2000 als Zwölfjähriger in die Nachwuchsabteilung des Karlsruher SC. Nachdem er bereits als A-Jugendspieler 2006/07 zu einigen Einsätzen in der Regionalligamannschaft des KSC gekommen war, wurde er in der Saison 2007/08 Stammspieler. In der Winterpause absolvierte er mehrere Trainingseinheiten mit dem Profiteam und reiste mit diesem ins Trainingslager nach Belek. Davor hatte er auch schon an zwei Hallenturnieren teilgenommen. In der Rückrunde der Spielzeit 2007/08 saß er einige Male bei den Profis auf der Bank.
Sein Bundesligadebüt gab er am 15. März 2008 gegen Eintracht Frankfurt, als er in der 81. Minute für Michael Mutzel eingewechselt wurde. In der Saison 2008/09 erzielte Stindl am 29. November 2008 gegen Hannover 96 sein erstes Bundesligator. In der Rückrunde wurde er von Trainer Edmund Becker immer häufiger eingesetzt, der KSC stieg am Saisonende allerdings aus der Bundesliga ab. Stindl kam auf insgesamt 23 Spiele in der Bundesliga und erzielte vier Tore. In der zweiten Bundesliga 2009/10 gehörte der offensive Mittelfeldspieler zur Stammelf der Badener.
Zur Saison 2010/11 wechselte Stindl zum Bundesligisten Hannover 96. Sein Vertrag lief zunächst drei Jahre und galt sowohl für die erste als auch für die zweite Bundesliga.[2] Sein erstes Tor für Hannover erzielte er am 20. November 2010 gegen den HSV. Im April 2012 verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis zum 30. Juni 2016.[3]
Nationalmannschaft[Bearbeiten]
Am 11. August 2009 gab Stindl sein Debüt in der U-21-Nationalmannschaft. Zudem spielte er 2007 dreimal in der U-20-Nationalmannschaft.
Fairplay[Bearbeiten]
In der Saison 2012/13 deckte Stindl von sich aus einen Irrtum des Deutschen Fußball-Bundes auf. Im Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München (0:5) wurde Stindl in der 55. Minute mit einer gelben Karte verwarnt. Dies war laut dem DFB seine vierte Verwarnung. Stindl machte den DFB jedoch sofort darauf aufmerksam, dass dies schon seine fünfte Verwarnung sei. Im Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt (1:3) hatte Stindl nämlich in der 83. Minute eine gelbe Karte gesehen, jedoch tauchte diese nicht in den Datenbanken des DFBs auf, da der Schiedsrichter Christian Dingert diese nicht in den Spielberichtsbogen eingetragen hatte. Nachdem der DFB informiert und die Aussage durch TV-Bilder überprüft wurde, wurde Stindl für das nächste Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth gesperrt.[4]
Privat[Bearbeiten]
Im Jahr 2008 schloss Stindl seine Schulzeit mit dem Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium in Karlsruhe ab.
Er unterstützte das Sozialprojekt Wir helfen Afrika zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika und war Stadtpate für die Stadt Waghäusel.
Weblinks[Bearbeiten]
- Lars Stindl in der Datenbank von fussballdaten.de
- Spielerprofil bei Hannover 96
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ ka-news.de (Hrsg.): KSC-Talent im Interview (I): Lars Stindl über Fußball, Frauen und Ferien. 13. August 2008, abgerufen am 16. Januar 2013.
- ↑ Lars Stindl zu 96! vom 16. März 2010 auf hannover96.de
- ↑ http://www.transfermarkt.de/de/hannover-96-leistungstraeger-stindl-verlaengert-bis-2016/news/anzeigen_88293.html
- ↑ hannover96.de: Stindl deckt fünfte Gelbe Karte auf, 26. November 2012, abgerufen am 26. November 2012
Mohammed Abdellaoue | Leon Andreasen | Deniz Aycicek | Sofian Chahed | Steven Cherundolo
| Mame Diouf | Johan Djourou | Mario Eggimann | Felipe | França | Niko Gießelmann | Karim Haggui | André Hoffmann | Szabolcs Huszti | Deniz Kadah | Markus Miller | Adrian Nikci | Christian Pander | Sérgio da Silva Pinto | Sébastien Pocognoli | Samuel Radlinger | Konstantin Rausch | Hiroki Sakai | Jan Schlaudraff | Manuel Schmiedebach | Christian Schulz | Yannik Schulze | Sascha Schünemann | Lars Stindl | Artur Sobiech | Didier Ya Konan | Ron-Robert Zieler
Trainer: Mirko Slomka
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stindl, Lars |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 26. August 1988 |
| GEBURTSORT | Speyer, Deutschland |