Las Herrerías

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Gemeinde Vega de Valcarce: Las Herrerías
Wappen Karte von Spanien
Wappen fehlt
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Las Herrerías (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Kastilien-León
Provinz: León
Comarca: Bandera de El Bierzo.svg El Bierzo
Koordinaten 42° 40′ N, 6° 59′ W42.670887745249-6.980642080307675Koordinaten: 42° 40′ N, 6° 59′ W
Höhe: 675 msnm
Fläche: 69,31 km²
Einwohner: 676 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 9,75 Einw./km²
Gemeindenummer (INE): 24198 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine

Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Spanien/Wartung/localidad

Römische Brücke über Valcarce bei Herrerías

Las Herrerías, teils auch ohne Artikel oder (mit lokalem Bezug) Las Herrerías de Valcarce, ist ein Ort am Jakobsweg in der Provinz León der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León, administrativ ist er von Vega de Valcarce abhängig.

Der Ortsname bezieht sich auf die Eisenherstellung, die im Ort bis auf das 17. Jh. zurückreicht. Eine großes Gebäude ist zu besichtigen, in dem bis Anfang des 20. Jh. Eisen geschmolzen wurden.

Archäologische Funde und Urkunden sprechen laut Bravo Lozano dafür, dass es sich bei Las Herrerías um das von Aimeric Picaud erwähnte Villaus und um das Salvaterra[2] Domenico Laffis handelt.

Am westlichen Ortsausgang befindet sich das Hospital Inglés (das Englische Pilgerhospiz) mit den Resten seiner Kirche und eines Pilgerfriedhofs. Es wird von Papst Alexander III. in einer Bulle von 1178 erwähnt und geht womöglich auf die Wallfahrtsabsichten des englischen Königs Heinrich II. zurück.

Literatur[Bearbeiten]

  • Míllan Bravo Lozano: Praktischer Pilgerführer. Der Jakobsweg. Editorial Everest, Léon 1994, ISBN 84-241-3835-X

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. ...und kamen in Salvatierra an, in zwei Leguas Entfernung. Dies ist ein Ort, der am Ufer desselben Flusses liegt; hier wird Eisen aus dem Berg gewonnen und zu der Ortschaft transportiert, wo ein Ofen ist, um es zu schmelzen. Es gibt einen großen Eisenhammer, der vom Wasser angetrieben wird, und Zangen und Blasebälge, alles Instrumente von enormer Größe. dt. Übersetzung zitiert nach Bravo Lozano, S. 204 (siehe Literatur)

Quellen[Bearbeiten]

Muszla Jakuba.svg
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