Laserkill – Todesstrahlen aus dem All

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Filmdaten
Deutscher Titel Laserkill – Todesstrahlen aus dem All
Originaltitel Laserblast
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 85 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Michael Rae
Drehbuch Frank Ray Perilli,
Franne Schacht
Produktion Charles Band
Musik Richard Band,
Joel Goldsmith
Kamera Terry Bowen
Schnitt Jodie Copelan
Besetzung

Laserkill – Todesstrahlen aus dem All (Originaltitel: Laserblast) ist ein US-amerikanischer Low-Budget-Science-Fiction-Film von Regisseur Michael Rae aus dem Jahr 1978. Aufgeführt wurde der Film in den USA am 1. März 1978.

Handlung[Bearbeiten]

Der Einzelgänger Billy Duncan verachtet die Kleinstadt, in der er wohnt und jeden, den er um sich hat. Täglich wird er von den beliebten Teenagern der Stadt schikaniert und versucht nebenbei noch seinen Job zu bewältigen. Nachdem er wieder einmal schikaniert wurde, fährt er in die nahe gelegene Wüste, um sich abzulenken, als er in der Ferne einen merkwürdigen Gegenstand sieht. Als er sich die Sache näher ansieht, sieht er ein gelandetes UFO und eine Gruppe humanoide, reptilienähnliche Außerirdische, die die Erdoberfläche erforschen. Billy versteckt sich darauf hinter einem Hügel und beobachtet sie, bis die Außeriridischen in das Raumschiff gehen und davonfliegen. Als sie verschwinden geht Billy zur Landestelle und findet eine Laserkanone. Diese benutzt er nun, um sich an seinen Feinden zu rächen, doch je mehr er die Laserwaffe benutzt, verwandelt er sich immer stärker in einen psychotischen Mutanten. Seine Freundin Kathy Farley versucht, ihn davon abzubringen und steht ihm wegen seinen körperlichen Veränderungen bei. Er ergreift nun die Kontrolle über die ganze Stadt, deren Bewohner ihn jahrelang quälten, doch bevor er noch mehr unschuldige Leute umbringen kann, tauchen die Außerirdischen wieder auf, um sich die Laserwaffe wieder zu holen. Sie töten Billy mit einer noch stärkeren Energiewaffe und beenden die Terrorherrschaft. Die Außerirdischen entschuldigen sich dafür, die Waffe versehentlich auf der Erde vergessen zu haben und für den Schaden, die sie anrichtete. Nachdem die Außerirdischen abreisen trauert Billys Freundin Kathy bei seinem Leichnam und wünscht sich, sie hätte ihn retten können.

Kritiken[Bearbeiten]

„It is an incredibly badly made film on almost all counts. It is flatly shot and abysmally directed…“

„Es ist ein unglaublich schlecht gemachter Film, in fast jeder Hinsicht. Er ist flach gefilmt und die Regie ist abgrundschlecht…“

– www.moria.co.nz[1]

Graeme Clark bemängelte die Zweidimensionalität der Charaktere und meinte, der Film würde als einer der schlechtesten Science-Fiction-Filme überhaupt verspottet.[2]

„Unorigineller, lächerlicher Science-Fiction-Film; in allen Belangen unterdurchschnittlich.“

Lexikon des Internationalen Films[3]

Trivia[Bearbeiten]

  • Das Filmbudget betrug 280.000 US-Dollar.
  • In einem frühen Promotion-Artikel wurde der Titel Laserblast fälschlicherweise Laser Blast geschrieben, es wird aber als ein Wort zusammengeschrieben.
  • Das Design der Außerirdischen wurde von Dave Allen entworfen, der es an prähistorischen Schildkröten anlehnte, die er als Kind im Field Museum of Natural History (Naturkundemuseum) in Chicago sah.
  • Die Sprache der Aliens besteht aus einer Präsidentenansprache, die rückwärts und in doppelter Geschwindigkeit abgespielt wurde.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Laserblast (englisch) www.moria.co.nz. Abgerufen am 9. Februar 2010.
  2. Graeme Clark: Laserblast (englisch) www.thespinningimage.co.uk. Abgerufen am 2010.
  3. Laserkill – Todesstrahlen aus dem All im Lexikon des Internationalen Films

Weblinks[Bearbeiten]