Laskowiec

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Laskowiec
Laskowiec führt kein Wappen
Laskowiec (Polen)
Laskowiec
Laskowiec
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Oppeln
Landkreis: Prudnik
Gmina: Zülz
Geographische Lage: 50° 23′ N, 17° 35′ O50.38194444444417.575833333333Koordinaten: 50° 22′ 55″ N, 17° 34′ 33″ O
Einwohner: 95 ([1])
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice
Gefallenendenkmal und Glockenstuhl
Ortsbild

Laskowiec (deutsch: Haselvorwerk) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Laskowiec liegt in der Gemeinde Zülz (Biała) im Powiat Prudnicki (Kreis Neustadt O.S.) in der polnischen Woiwodschaft Oppeln.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Laskowiec liegt sieben Kilometer westlich vom Gemeindesitz Zülz, sieben Kilometer nördlich von der Kreisstadt Prudnik (Neustadt O.S.) und 41 Kilometer südwestlich von der Woiwodschaftshauptstadt Opole (Oppeln).

Nachbarorte[Bearbeiten]

Nachbarorte von Laskowiec sind im Westen Rudziczka (Riegersdorf), im Nordosten Kohlsdorf (Kolnowice) und Mühlsdorf (Miłowice), im Osten Groß Pramsen (Prężyna) und im Süden Czyżowice (Zeiselwitz).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet und wurde 1830 erstmals schriftlich als Haselvorwerk erwähnt.[1]

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 lag Haselvorwerk außerhalb des Abstimmungsgebietes. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neustadt O.S.

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Laskowiec umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln und seit 1999 gehört er zum Powiat Prudnicki. Am 6. März 2006 wurde in der Gemeinde Zülz, der Laskowiec angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Während am 24. November 2008 die meisten größeren Orte in der Gemeinde zusätzlich einen amtlichen deutschen Ortsnamen erhielten, blieb Laskowiec ohne deutschen Namen.

Sehenswürdigkeiten und Denkmale[Bearbeiten]

  • Evangelischer Friedhof
  • Gefallenendenkmal mit angrenzendem hölzernen Glockenstuhl

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Haselvorwerk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Internetseite der Gemeinde, abgerufen im Dezember 2011