Lateiner (Mittelalter)
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Aus byzantinischer und nahöstlicher Sicht wurden die Bewohner der ehemaligen westlichen Hälfte des Römischen Reichs als Lateiner bezeichnet.
Insbesondere:
- Die Händler aus Venedig, Genua und anderen italienischen Seehandelsstädten, die zum Beispiel in Konstantinopel Niederlassungen gegründet hatten, und dort aufgrund ihrer wirtschaftlichen Stärke einen erheblichen Machtfaktor darstellten – und dadurch ständiges Ziel von Pogromen der einheimischen Bevölkerung wurden.
- Die Kreuzritter und ihre im östlichen Mittelmeer errichteten Fürstentümer wie das Lateinische Kaiserreich in Konstantinopel und die Kreuzfahrerstaaten in der Levante.
Die Lateiner wurden auch oft einfach und unpräzise Franken genannt.