Latschin-Korridor

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Der Latschin-Korridor zwischen Armenien und Bergkarabach

Der Latschin-Korridor (armenisch Լաչինի միջանցք Latschini midschanzk' ), benannt nach der Stadt Laçın, ist ein Gebirgsregion innerhalb der De-jure-Grenzen von Aserbaidschan; er ist die kürzeste Route von Armenien in die Republik Bergkarabach. Während des Bergkarabachkrieges kam sie im Mai 1992 unter die Kontrolle der karabachischen Streitkräfte. Aus aserbaidschanischer Sicht ist das Gebiet weiterhin Teil des Rayons Laçın innerhalb Aserbaidschans, von Bergkarabach wird es als Teil der Provinz Kaschatach verwaltet.

In einer Stellungnahme gegenüber den Vereinten Nationen sagte der Minister für Auswärtige Angelegenheiten von Aserbaidschan, Elmar Mammadirow, am 18. September 2005:

„It is the issue of communication of the Armenians living in the Nagorno-Karabakh region of Azerbaijan with Armenia and that of the Azerbaijanis living in the Nakhchivan region of Azerbaijan with the rest of the country. We suggest the using of the so-called Lachin corridor – which should be called "Road of Peace" - by both sides in both directions provided that security of this road will be ensured by the multinational peacekeeping forces at the initial stage.“

„Es ist eine Frage der Kommunikation der Armenier, die in der Region Berg-Karabach von Aserbaidschan mit Armenien und den Aserbaidschanern in der Region Nachitschewan von Aserbaidschan zusammenleben mit dem Rest des Landes. Wir empfehlen eine Nutzung des sogenannten Latschin-Korridor - sie sollte eine "Straße des Friedens" werden - und für beide Seiten in beide Richtungen zur Verfügung gestellt werden, deren Straße in der Anfangsphase von multinationalen Friedenstruppen gesichert wird.“[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. VN-Generalversammlung 2005 (PDF; 26 kB)

39.546.5Koordinaten: 39° 30′ 0″ N, 46° 30′ 0″ O