Laurentius Hoheisel

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Laurentius Hoheisel OSB (* 15. Februar 1923 in Altewalde, Schlesien; † 11. August 2008 in Sigmaringen) war ein römisch-katholischer Ordensgeistlicher. Hoheisel war der letzte Abt der ehemaligen Benediktinerabtei Grüssau in Bad Wimpfen.

[Bearbeiten] Leben

Johannes Hoheisel, ältestes von sechs Kindern, war Soldat im Zweiten Weltkrieg und Zeuge der Zerstörung der Erzabtei Montecassino. In Kriegsgefangenschaft besuchte er das Stacheldrahtseminar von Chartres, nach Kriegsende studierte er Philosophie und Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Königstein in Königstein im Taunus. 1948 trat er der Ordensgemeinschaft der Benediktiner in der Benediktinerabtei Grüssau in Bad Wimpfen bei. Nach Ablegung der ewigen Profess am 6. Januar 1950 empfing er am 9. August 1953 die Priesterweihe durch Bischof Albert Stohr.

Am 14. April 1969 wurde er als Nachfolger von Albert Schmitt zum zweiten Abt der Abtei Grüssau gewählt; die Abtsbenediktion, die Segnung durch den Mainzer Bischof Hermann Volk, fand am 31. Mai 1969 statt. Von 1976 bis 1996 war zudem der Abtpräses der Beuroner Kongregation; er war damit der ranghöchste Würdenträger der Kongregation und Höherer Oberer im Sinne des Kirchenrechts.

1997 trat er aus gesundheitlichen Gründen von seinen Ämtern zurück.

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