Lauterhofen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Neumarkt in der Oberpfalz | |
| Höhe: | 480 m ü. NN | |
| Fläche: | 78,55 km² | |
| Einwohner: |
3614 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 46 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92283 | |
| Vorwahl: | 09186 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NM | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 73 140 | |
| Marktgliederung: | 42 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Marktplatz 11 92283 Lauterhofen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Braun (CSU) | |
| Lage des Marktes Lauterhofen im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz | ||
Lauterhofen ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Der Ort liegt am Flüsschen Lauterach.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Lauterhofen hat 42 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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(kursiv: ehemalige Gemeinden)
Geschichte [Bearbeiten]
Lauterhofen liegt an einer alten Handelsstraße, die von der Donau nordwärts über Forchheim bis zum Main und darüber hinaus durch den Thüringer Wald in den mitteldeutschen Raum führte. In den 1960er Jahren wurden Gräber aus dem 7. Jahrhundert entdeckt, die eine frühe Besiedlung dokumentieren. Im Allgemeinen wurden die Gräber des späten 7. und frühen 8. Jahrhunderts mit bajuwarischer Siedlungstätigkeit in Verbindung gebracht, wobei neuere siedlungsgeschichtliche Forschungen eine ethnische Zuweisung (Bajuwaren/Franken?) zurückhaltender beurteilen, als dies in den letzten Jahrzehnten der Fall war. Im Rahmen der fränkischen Expansion wurde wahrscheinlich spätestens um die Mitte des 8. Jahrhunderts ein fränkischer (karolingischer) Königshof im Ortsteil Im Zipfel am Ostrand von Lauterhofen eingerichtet. 806 wurde der Ort erstmals in dem als Divisio Regnorum bekannten Kapitulare Karls des Großen zur Reichsteilung als villa Lutrahahof erwähnt. Der Ort war dann um 1100 in Besitz der Herren von Habsberg-Kastl und der Grafen von Sulzbach und kam durch Schenkung zum Kloster Kastl und schließlich zu Bayern. Am Ostrand des heutigen Orts stand im späten Hochmittelalter und im Spätmittelalter die Burg Oberlauterhofen, seit 1307 im Besitz von Amtleuten, von 1307 bis 1487 waren es die Steinlinger.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbständige Gemeinde Pettenhofen und Teile der aufgelösten Gemeinde Brunn eingegliedert.[3] Deinschwang, Engelsberg, Gebertshofen, Traunfeld und Trautmannshofen kamen am 1. Mai 1978 hinzu.[4]
Politik [Bearbeiten]
Marktgemeinderat [Bearbeiten]
Der Marktgemeinderat hat 16 Mitglieder:
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: In Silber auf grünem Berg zwei zugewendete, rot gekrönte goldene Löwen, die einen übereck gestellten roten Zinnenturm mit Spitzdach halten, der oben mit Erkern besetzt und am Fuß mit dem Rautenschild belegt ist.
Das Wappen ist seit dem 15. Jahrhundert bekannt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
- Das Rathaus stammt aus dem Jahr 1593
- Im Ortsteil Trautmannshofen befindet sich die Wallfahrtskirche Mariae-Namen. Sie wurde 1691 nach Plänen des Baumeisters Leonhard Dientzenhofer errichtet. Der Kirchturm und die sie umgebende Wehrmauer sind noch mittelalterlichen Ursprungs
- Die Pfarrkirche St. Michael wurde um 1100 als Eigenkirche des Grafen Berengar von Sulzbach errichtet, möglicherweise an der Stelle einer älteren Kirche. Der Turm lässt noch Mauerwerk der Erbauungszeit erkennen
- Im Osten des Ortes befinden sich im Bereich des Wohnhauses Lampertistraße 1, Ecke Martinsstraße, die Reste der Kirche St. Martin des karolingischen Königshofes (Kirche größtenteils abgegangen)
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Lauterhofen
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
- Volksfest
- Jacobi-Kirwa (Kirchweih)
- Germanenfest am Kühruh
- Kunstausstellung Lauterhofen
- Regelmäßige Musikveranstaltungen im Kulturstadel Lauterhofen
Bildung [Bearbeiten]
In der Gemeinde Lauterhofen sind eine Grundschule und eine Mittelschule sowie zwei Kindergärten vorhanden.
- Jugendtreff Lauterhofen
- Gemeindebücherei Lauterhofen
Kultur [Bearbeiten]
- Kulturstadel Lauterhofen, Lauterachstraße 31
Kunst [Bearbeiten]
- Künstlergruppe Lauterhofen
Theater [Bearbeiten]
- Freies Theater Oberpfalz
Sport [Bearbeiten]
- Golfplatz im Ortsteil Ruppertslohe
- Allgemeiner Sportverein SV Lauterhofen
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Engelbert Niebler (* 13. August 1921 in Lauterhofen, † 29. Juni 2006 in München), von 1975 bis 1987 Richter am Bundesverfassungsgericht und Honorarprofessor der Universität München.
- Gottlieb (Johann Baptist) Auer (* 25. Oktober 1887 in Lauterhofen; † 6. April 1952 im Lager Oksadok, Korea) - Missionsbenediktiner, Märtyrer von Tokwon [5]
- Seyfried Schweppermann (* um 1257 in Hillohe bei Lauterhofen; † 1337 in Deinschwang bei Lauterhofen) war ein Feldhauptmann der Reichsstadt Nürnberg.
- Friedrich V. (Pfalz) (1596–1632), der Winterkönig
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111104/191858&attr=OBJ&val=953
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 533.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 650.
- ↑ Die Märtyrer von Tokwon, Bruder Gottlieb (Johann Baptist) Auer – (Missionsbenediktiner)
Weblinks [Bearbeiten]
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