Lavant (Tirol)
| Lavant | ||
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Tirol | |
| Politischer Bezirk: | Lienz | |
| Kfz-Kennzeichen: | LZ | |
| Fläche: | 22,55 km² | |
| Koordinaten: | 46° 48′ N, 12° 50′ O46.79888888888912.838055555556675Koordinaten: 46° 47′ 56″ N, 12° 50′ 17″ O | |
| Höhe: | 675 m ü. A. | |
| Einwohner: | 288 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 12,77 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 9906 | |
| Vorwahl: | 0 48 52 | |
| Gemeindekennziffer: | 7 07 14 | |
| NUTS-Region | AT333 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Lavant 61 9906 Lavant |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Oswald Kuenz (Dorfliste Lavant) | |
| Gemeinderat: (2010) (11 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Lavant im Bezirk Lienz | ||
Lavanter Pfarrkirche |
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| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Lavant ist eine Gemeinde im Bezirk Lienz in Tirol in Österreich mit 288 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Menschliche Spuren finden sich in Lavant seit der Jungsteinzeit. Der Kirchbichl, eine 810 m hohe Erhebung im Süden von Lavant war bereits zur Zeit der Kelten besiedelt. Auch in der Spätzeit des römischen Reiches war dieser markante Bergsporn besiedelt, der nur wenige Kilometer östlich der damals bedeutsamen Stadt Aguntum lag und in immer unruhigeren Zeiten Schutz bot. Damals entstanden gemörtelte Steinhäuser mit Fußbodenheizung. Die ersten Kirchen wurden im 5. Jahrhundert errichtet. Spätestens ein Sieg der Slawen über ein Heer der Bajuwaren bei Aguntum um das Jahr 610 leitete den vorläufigen Niedergang der Siedlung auf dem Berg ein. Allerdings scheint die Besiedlung nicht aufgehört zu haben. Im 8. Jahrhundert erreichte Lavant als strategisch wichtiger Punkt neue Bedeutung. Seit 1381 standen die Herren von Lavant in Abhängigkeit zu den Görzer Grafen. Im Jahr 1444 wurde der Kirchbichl befestigt, wovon die Toranlage und auch die Reste der Burg auf der Hügelkuppe zeugen. Auf der Spitze des Kirchbichl steht heute eine dem heiligen Petrus und dem heiligen Paulus geweihte Kirche, etwas darunter steht die spätbarock umgebaute alte Kirche St. Ulrich.
[Bearbeiten] Geografie
Lavant liegt im Lienzer Talboden nahe der Grenze zu Kärnten.
Nachbargemeinden: Dölsach, Lesachtal, Nikolsdorf, Oberdrauburg, Tristach
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen der Gemeinde Lavant wurde im Jahre 1976 verliehen. Es versinnbildlicht den Lavanter Kirchbichl mit den ergrabenen Resten der frühchristlichen Bischofskirche.
Bevölkerungsentwicklung
| Volkszählung | Einwohner |
|---|---|
| 2001 | 280 |
| 1991 | 249 |
| 1981 | 224 |
| 1971 | 230 |
Quelle: Bevölkerungsentwicklung der Statistik Austria
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Vereine
- Dolomitengolf
- Freiwillige Feuerwehr Lavant
- Jagdhornbläser
- Jagdverein
- Kirchenchor
- Landjugend
- Reitsportverein Pegasus
- Sportunion Lavant
[Bearbeiten] Freizeit und Sport
- Eislaufplatz
- Fußballplatz
- Funcourtanlage mit Basketballarena
- Golfplatz: 27-Loch-Championship-Anlage vor der Kulisse der Lienzer Dolomiten ('Dolomitengolf')
- Kinderspielplatz
- Stockschießbahn
- Tennisplatz
- Turnsaal mit Indoor-Kletterwand
Weiters können auch folgende Sportarten ausgeübt werden: Wandern, Nordic Walking, Laufen, Radfahren. Im Winter auch Langlaufen und Rodeln.
[Bearbeiten] Weblinks
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