Laveno-Mombello

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Laveno-Mombello
Wappen
Laveno-Mombello (Italien)
Laveno-Mombello
Staat: Italien
Region: Lombardei
Provinz: Varese (VA)
Koordinaten: 45° 54′ N, 8° 37′ O45.98.6166666666667Koordinaten: 45° 54′ 0″ N, 8° 37′ 0″ O
Fläche: 25 km²
Einwohner: 8.968 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 359 Einw./km²
Postleitzahl: 21014
Vorwahl: 0332
ISTAT-Nummer: 012087
Volksbezeichnung: Lavenesi
Website: http://www.comune.laveno.va.it/
Laveno (von der Autofähre aus fotografiert)
Laveno abends

Laveno-Mombello ist eine Gemeinde mit 8968 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) an der lombardischen Ostküste des Lago Maggiore, die aus den Ortsteilen Laveno, Mombello und Cerro besteht. Die Gemeinde lebt hauptsächlich vom Wochenendtourismus aus Mailand. Von Laveno fährt eine Autofähre nach Verbania-Intra (einzige Fährverbindung über den Lago Maggiore), die dem Ort verkehrstechnisch große Bedeutung zukommen lässt. Von hier aus gibt es außerdem eine direkte Zugverbindung nach Mailand.

Geschichte[Bearbeiten]

Nicht gesichert ist die Herkunft des Namens des Ortes vom römischen General Labienus, der beim heutigen Mombello eine Schlacht gegen die Gallier geschlagen haben soll, was dem Gelände den Namen "mons belli" (Kriegsberg) gegeben haben soll. 1856 entstand in Laveno keramische Industrie, die bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts bedeutend war, heute aber fast vollständig verschwunden ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sakrale Bauten[Bearbeiten]

  • Propstkirche Santi Filippo e Giacomo, genannt "Chiesa Vecchia", erwähnt 1315
  • Kirche Santa Maria in Ca' Deserta (erwähnt 1081)
  • Kirche Sant'Ambrogio, genannt Chiesa Nuova (1940), Architekt: Paolo Mezzanotte
  • Kirche Madonna Immacolata (1728)
  • Pfarrkirche Santa Maria Ausiliatrice im Ortsteil Ponte di Laveno (1930)
  • Pfarrkirche Invenzione di Santo Stefano im Fraktion Mombello mit Orgel (1874) von Gebrüder Pietro und Lorenzo Bernasconi
  • Oratorium Santa Maria di Corte im Mombello erwàhnt in XIII Jahrhundert
  • Oratorium San Michele
  • Kirche Santi Nazario, Celso und Defendente im Ortsteil Ceresolo, erwàhnt im X Jahrhundert
  • Kirche Beata Vergine del Pianto im Ortsteil Cerro

Zivil Bauten[Bearbeiten]

  • Villa De Angeli-Frua
  • Ehemaliges Palazzo Comunale (Gemeindehaus) (1878), Architekt: Marco Porta
  • Palazzo del Bostano im Ortsteil Mombello, ehemaliges Humiliatenskloster
  • Palazzo Guilizzoni-Perabò im Ortsteil Cerro, Museum der Geschichte der Keramik
  • Seilbahn Laveno-Poggio Sant'Elsa (974 m s.l.m). Lohnend ist eine Auffahrt auf den Sasso del Ferro, von dessen Gipfel aus man bei klarer Sicht einen herrlichen Rundblick bis nach Mailand und die Walliser Alpen genießen kann.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Laveno-Mombello – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.