LeBaron Bradford Colt

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LeBaron Bradford Colt

LeBaron Bradford Colt (* 25. Juni 1846 in Dedham, Norfolk County, Massachusetts; † 18. August 1924 in Bristol, Rhode Island) war ein US-amerikanischer Jurist und Politiker (Republikanische Partei), der den Bundesstaat Rhode Island im US-Senat vertrat.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Schulbesuch absolvierte Colt das Williston-Seminar, eine Vorbereitungsschule zum College in Easthampton. 1868 bestand er seine Bachelor-Prüfung an der Yale University, ehe er 1870 an der Columbia University zum Bachelor of Laws graduierte.

Nach der Rückkehr von einer einjährigen Europareise wurde er in die Anwaltskammer aufgenommen und begann als Jurist in Chicago zu praktizieren. 1875 zog er nach Bristol (Rhode Island) um; seine Tätigkeit als Anwalt setzte er in Providence fort.

Tätigkeit als Richter[Bearbeiten]

Am 9. März 1881 wurde Colt von US-Präsident James A. Garfield zum Richter am Bundesbezirksgericht für den Distrikt Rhode Island berufen. Der US-Senat bestätigte ihn kurz darauf. Garfields Nachfolger Chester A. Arthur berief ihn drei Jahre später an den United States Circuit Court. 1891 wurde er schließlich Richter am neu geschaffenen Bundesberufungsgericht für den 1. Gerichtskreis.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Von 1879 bis 1881 gehörte Colt bereits dem Repräsentantenhaus von Rhode Island an. 1913 wurde er dann von der General Assembly des Staates in den US-Senat gewählt. Dort trat er die Nachfolge des Republikaners George P. Wetmore an, der sich bei der Wahl 1907 noch gegen seinen jüngeren Bruder Samuel P. Colt als parteiinternen Gegner durchgesetzt hatte. Nach der Wahl trat er von seinem Amt als Richter zurück.

Im Senat war er von 1917 bis 1919 Vorsitzender des Komitees für die Erhaltung natürlicher Ressourcen. Von 1919 bis zu seinem Tod 1924 stand er dem für Einwanderung zuständigen Komitee vor. Er wurde auf dem Juniper-Hill-Friedhof in Bristol beigesetzt.

Weblinks[Bearbeiten]