Le Gratteris

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Le Gratteris
Le Gratteris (Frankreich)
Le Gratteris
Region Franche-Comté
Département Doubs
Arrondissement Besançon
Kanton Besançon-Sud
Koordinaten 47° 11′ N, 6° 8′ O47.1836111111116.1383333333333470Koordinaten: 47° 11′ N, 6° 8′ O
Höhe 438–610 m
Fläche 2,97 km²
Einwohner 173 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 58 Einw./km²
Postleitzahl 25620
INSEE-Code

Le Gratteris ist eine Gemeinde im französischen Département Doubs in der Region Franche-Comté.

Geographie[Bearbeiten]

Le Gratteris liegt auf 470 m, etwa zehn Kilometer südöstlich der Stadt Besançon (Luftlinie). Das ehemalige Straßenzeilendorf erstreckt sich im westlichen Jura, auf dem sogenannten ersten Plateau in einer Mulde am südlichen Rand des Beckens von Saône, am Westfuß des Mont Bon.

Die Fläche des 2.97 km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des westlichen französischen Juras. Der Hauptteil des Gebietes wird von der Mulde von Le Gratteris eingenommen, die durchschnittlich auf 470 m liegt und südlich an das Becken von Saône anschließt. Es gibt hier keine oberirdischen Fließgewässer, weil das Niederschlagswasser im verkarsteten Untergrund versickert. Nach Süden erstreckt sich das Gemeindeareal auf die bewaldeten Höhen des Grand Mont und nach Osten auf den Höhenrücken des Mont Bon, auf dem mit 620 m die höchste Erhebung von Le Gratteris erreicht wird.

Nachbargemeinden von Le Gratteris sind Saône und Mamirolle im Norden, Trépot im Osten, Foucherans im Süden sowie Tarcenay im Westen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Ortskern sind verschiedene große Bauernhäuser im charakteristischen Stil der Franche-Comté aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1962 50
1968 46
1975 52
1982 76
1990 79
1999 102
2005 104

Mit 173 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) gehört Le Gratteris zu den kleinsten Gemeinden des Département Doubs. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stets im Bereich zwischen 45 und 65 Personen gelegen hatte, wurde seit Beginn der 1970er Jahre ein deutliches Bevölkerungswachstum verzeichnet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Le Gratteris war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht) und die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute leben die Bewohner zur Hauptsache von der Tätigkeit im ersten Sektor. Außerhalb des primären Sektors gibt es fast keine Arbeitsplätze im Dorf. Viele Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den umliegenden größeren Ortschaften ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen an einer Departementsstraße, die von Mamirolle nach Montrond-le-Château führt.