Lea Rosh

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Lea Rosh (2012)

Lea Rosh [ʁoːs] (* 1. Oktober 1936 in Berlin als Edith Renate Ursula Rosh) ist eine deutsche Fernsehjournalistin, Autorin und Publizistin. Sie war in den 1990er Jahren Leiterin des NDR-Landesfunkhauses in Hannover und damit die erste Frau in Deutschland, die die Position einer Funkhausdirektorin innehatte. Als ihr Lebenswerk gilt das gegen viele Widerstände erfolgreiche Engagement für ein Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin.[1]

Inhaltsverzeichnis

Persönliches [Bearbeiten]

Familie [Bearbeiten]

Lea Rosh wuchs zusammen mit ihren drei Geschwistern in Berlin sowie zeitweise nach Evakuierung in Genthin bei den Eltern bzw. nach dem Tod des Vaters 1945 bei der Mutter auf. Ihr Vater war kaufmännischer Angestellter und musste während des Zweiten Weltkriegs Kriegsdienst leisten. Er fiel wenige Monate vor Kriegsende in Polen. Ihre Mutter Priska Rosh, geb. Wojtech, stammte aus Graz und unterlag während der NS-Zeit als Tochter des jüdischen Opernsängers Max Garrison Repressalien durch die Nationalsozialisten. Lea Rosh wurde protestantisch erzogen und war zu keinem Zeitpunkt Mitglied einer jüdischen Gemeinde.

Sie war mit dem 2008 verstorbenen Architekten und Bauunternehmer Jakob Schulze-Rohr verheiratet, einem Bruder des Regisseurs Peter Schulze-Rohr. Die Ehe blieb kinderlos.

Name [Bearbeiten]

Lea Rosh trat im Alter von 18 Jahren aus der evangelischen Kirche aus und nannte sich seit dieser Zeit nicht mehr Edith, sondern Lea. Gegen Zeitungsberichte, wonach sie auch ihren Nachnamen geändert habe, ging sie erfolgreich juristisch vor. In ihrer Geburtsurkunde ist der Name Edith Renate Ursula Rosh eingetragen.[2][3][4]

Rosh klagte gegen den Verlag C. H. Beck wegen einer Aussage in einem dort veröffentlichten Buch der amerikanischen Autorin Ruth Gay, dass sie eine entsprechend engagierte Nichtjüdin sei, die sich mit dem Vornamen Lea einen „jüdisch klingenden Namen“ zugelegt habe, hatte jedoch damit keinen Erfolg.

Sonstiges [Bearbeiten]

Rosh ist seit 1968 Mitglied der SPD.

Berufliche Tätigkeiten [Bearbeiten]

Ausbildung [Bearbeiten]

Rosh studierte Geschichte, Soziologie und Publizistik an der FU Berlin. Im Anschluss absolvierte sie mehrere Volontariate.

Arbeit beim Rundfunk und beim Fernsehen [Bearbeiten]

1961 begann sie als Hörfunkreporterin beim RIAS und moderierte später eine Modesendung des SFB-Fernsehens. 1973 wechselte Rosh zum Norddeutschen Rundfunk (NDR) nach Hamburg und moderierte dort die Fernsehreihe ARD-Ratgeber: Technik. Sie entwickelte beim NDR das Magazin Frauenforum. Ab 1982 arbeitete sie für das ZDF-Studio in Berlin und übernahm die Moderation des Politikmagazin Kennzeichen D und der Talkshows III nach 9 (Radio Bremen, 1982 bis 1989) und Freitagnacht (SFB, bis 1991).

Ab Januar 2002 moderierte Rosh zusammen mit Gaby Hauptmann die Literatursendung „Willkommen im Club – Menschen und Bücher 2002“, die einige Monate lang von den Fernsehsendern VOX und XXP ausgestrahlt wurde.

Rosh verfasste eine Reihe von Dokumentarfilmen zu verschiedenen Aspekten der Judenverfolgung.

Leiterin des NDR-Landesfunkhauses [Bearbeiten]

Berufung [Bearbeiten]

Rosh leitete das NDR-Landesfunkhaus in Hannover von 1991 bis 1997 und war damit die erste Frau in Deutschland, die eine Funkhausdirektion übernahm. Ihre Berufung wurde in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Sie wurde vom damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder unterstützt.[5] Ein drastischer Verlust bei Hörer- und Zuschauerzahlen wurde von ihren Gegnern auf ihren Amtsantritt zurückgeführt.[5]

In ihrer Amtszeit setzte sie durch, dass das Niedersachsenlied nur noch ohne den von ihr als faschistoid kritisierten Text gesendet wurde.

Kontroverse um den Führungsstil [Bearbeiten]

Das Ausscheiden des der CDU nahestehenden leitenden Redakteurs Peter Staisch, der als Chefredakteur zum Privatsender n-tv wechselte, und Jürgen Kösters, der Programmdirektor des Radiosenders radio ffn wurde, wurde auf Rosh’ Einstellung und Führungsstil zurückgeführt und kritisiert.[5] Köster, ebenfalls der CDU nahestehend, warf Rosh vor, „unprofessionell und selbstherrlich“ zu agieren.[5]

Demgegenüber tadelten 36 Unterzeichner eines offenen Briefs – Redakteure, freie und technische Mitarbeiter des Landesfunkhauses – Hörfunkchef Köster, der seinerseits Redakteure vergrault habe. Sie lobten den neuen Stil, der mit Lea Rosh ins Funkhaus eingekehrt sei: „Wo früher hinter verschlossenen Türen entschieden wurde, gibt es heute eine – wenn auch nicht immer einfache – offene Auseinandersetzung über Programme und Programminhalte.“[5]

Vorwurf der Zensur [Bearbeiten]

1992 wurde Rosh NDR-intern kritisiert, nachdem sie „auf kurzem Dienstweg“ eine NDR-Satire der Sendereihe extra Drei über einen durch einen Spiegel-Bericht bekannt gewordenen Briefwechsel mit dem damaligen Potsdamer Oberbürgermeister und SPD-Parteifreund Horst Gramlich unterbunden hatte. Rosh hatte Gramlich gebeten, ihr diskret beim Erwerb eines „Bauernhauses mit Pferdekoppel“ zu helfen. Gramlich hatte antworten lassen, dass ihr Brief ahnen lasse, dass ihn und Rosh „Welten trennten“. extra drei-Mitarbeiter bezeichneten Rosh’ Verhalten als „klassische Zensur“.[6]

Dokumentation Der Tod ist ein Meister aus Deutschland [Bearbeiten]

Besondere öffentliche Beachtung fand Lea Rosh’ Dokumentation Der Tod ist ein Meister aus Deutschland über die Ermordung der europäischen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. Für diese Dokumentation recherchierte sie gemeinsam mit dem Historiker Eberhard Jäckel mehrere Jahre lang.[7] Der Dokumentarfilm[8] ist eine Collage aus Diskussionen, Spielfilmszenen und historischem Material[9] und wurde in vier Folgen, beginnend mit dem 29. April 1990, im deutschen Fernsehen (SFB/ARD) ausgestrahlt.[10] Die Folgen wurden später Grundlage eines gleichnamigen Buches.

Der Rhetoriker Walter Jens urteilte, „das große Verdienst dieses Films“ sei, dass er „(...) die Zuschauer in Zeugen, ja in potentielle Akteure verwandelt.“ Kritisch äußerte sich die Rabbinerin und Journalistin Elisa Klapheck - sie sah Zahlenhuberei, missglückte Interviews und fehlende Analyse am Werk.[11]

Lea Rosh und Eberhard Jaeckel erhielten für die Dokumentation im Jahr 1990 den Geschwister-Scholl-Preis.

PR-Agentur und Lehraufträge [Bearbeiten]

Rosh betreibt eine PR-Agentur in Berlin und ist seit 2007 Lehrbeauftragte an der University of Management and Communication (FH) Potsdam im Bereich Moderation und Medientraining. Sie gründete mit ihrem Mann ein Kommunikations- und Medien-Büro und erarbeitete dabei zusammen mit ihm inhaltliche Konzepte zur Bekämpfung von „Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern“ sowie Fortbildungsveranstaltungen zu „Antisemitismus in Schule und Gesellschaft“ für verschiedene Landeszentralen für politische Bildung.[12]

Öffentliche Rolle [Bearbeiten]

Lea Rosh bei der Gedenkveranstaltung zum 79. Jahrestag der Bücher-Verbrennungen in Hannover 2012 (hier bei der Anmoderation durch Marc Beinsen)

Lea Rosh wurde als Journalistin und Publizistin überregional bekannt, erhielt mehrere Auszeichnungen wie die Carl-von-Ossietzky-Medaille und war zu Zeiten der Regierung Gerhard Schröder mehrmals als Ministerin[13] im Gespräch.

2008 trat sie im Rahmen der von Christoph Schlingensief in der Berliner Akademie der Künste gedrehten Talkshowparodie Die Piloten auf.[14]

In Potsdam setzt sich Rosh für den Wiederaufbau der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zerstörten und 1968 abgerissenen Garnisonkirche ein.[15] Der Wiederaufbau ist wegen des sogenannten Tages von Potsdam und der langen militärischen Nutzungstradition der Kirche sowie wegen des historisierenden Ansatzes umstritten.

Rosh veranstaltet regelmäßig einen Salon mit prominenten Gästen in Berlin, zunächst gemeinsam mit Ulla Klingbeil, später, bis zu deren Tod, mit der Dahlemer FDP-Vorsitzenden Susanne Thaler.[16] Zu ihren Gästen zählten u. a. Veruschka Gräfin von Lehndorff, Vera Lengsfeld, Kreszentia Flauger und Friedbert Pflüger.[17] Mehrmals war Thilo Sarrazin in seinen verschiedenen Funktionen als Finanzsenator, Bundesbanker und 2010 als Autor des Buches Deutschland schafft sich ab eingeladen. Rosh teilt dessen Position im Kopftuchstreit.[18]

Engagement für ein Denkmal für die ermordeten Juden Europas [Bearbeiten]

Persönliches Engagement [Bearbeiten]

Nach einem Besuch in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem machte es sich Lea Rosh, angeregt durch Eberhard Jäckel, seit 1988 zur Lebensaufgabe, in Berlin mit einer zentralen Gedenkstätte an die Judenmorde in Europa zu erinnern[19] (siehe Denkmal für die ermordeten Juden Europas). Sie ist bis heute Vizevorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas sowie Vorsitzende des gleichnamigen Förderkreises. Ihr Einsatz,[1]mit dem sie das Ziel einer zentralen Gedenkstätte im Umfeld des Regierungsviertels über Jahre hinweg verfolgt und diese schließlich durchgesetzt hatte, wurde mit hochrangigen staatlichen und privaten Ehrungen gewürdigt, aber auch kontrovers diskutiert.

Kontroversen [Bearbeiten]

Das Vorgehen Lea Rosh’ bei ihrem Engagement für das Mahnmal wurde verschiedentlich kritisiert.[20]

Eike Geisel sah bei den Vorgängen um das Denkmal eine Renationalisierung der Erinnerungskultur, bei der Rosh eine Vormundschaft über die toten Juden in Anspruch genommen habe.[21] Michael Naumann wies 2005 darauf hin, dass Rosh den Einwänden deutscher Juden mit dem Hinweis begegnet sei, dass es ein Denkmal für Deutsche sein solle.[22]

1995 hatte Rosh den Zahn eines NS-Opfers, den sie auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Belzec in Polen gefunden hatte, trotz ausdrücklicher Verbote mitgenommen, um ihm einen Platz im Denkmal zukommen zu lassen. Nach Protesten von Krystyna Oleksy, stellvertretende Direktorin der KZ-Gedenkstätte Auschwitz, und von hochrangigen Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland gab sie ihr Vohaben auf. Der Zahn wurde der Halacha entsprechend in Belzec begraben. [23][24] Ulrike Jureit bezeichnete Rosh’ Handlung als Ausdruck einer verbreiteten deutschen Reliquienverehrung und Heilserwartung, die von den Opfern des Holocaust bewusst oder unbewusst rettende Fürsprache und Wunderwirkung erhoffe.[25]

Auszeichnungen [Bearbeiten]

Werke [Bearbeiten]

Bücher [Bearbeiten]

  • zusammen mit Eberhard Jäckel: „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ Deportation und Ermordung der Juden, Kollaboration und Verweigerung in Europa. 5. Auflage. Hoffmann und Campe, Hamburg 1991, ISBN 3-455-08358-7; Taschenbuchausgabe (unter gleichem Titel): Ungekürzte Ausgabe, 2. Auflage. Deutscher Taschenbuchverlag, München 1993, ISBN 3-423-30306-9.
  • zusammen mit Günther Schwarberg: Der letzte Tag von Oradour. 3. Auflage. Steidl, Göttingen 1997, ISBN 3-88243-092-3.
  • als Herausgeberin und Mitverfasserin: „Die Juden, das sind doch die anderen.“ Der Streit um ein deutsches Denkmal. Philo, Berlin u. a, 1999, ISBN 3-8257-0127-1 (Aufsatzsammlung, mit Beiträgen von Eberhard Jäckel u. a.).

Fernseh-Dokumentationen [Bearbeiten]

  • ZDF, 1980: Ein Naziprozeß
  • ZDF, 1982: Tat und Täter – Die Amnestierung der NS Gewaltverbrecher
  • SFB, 1984: Vernichtung durch Arbeit – KZ-Häftlinge für die deutsche Industrie
  • SFB, 1985: Das Lustige Zigeunerleben – Sinti und Roma in der BRD
  • SFB, 1985: Und dann haben wir uns verabschiedet – Buttenhausen, ein Dorf 1933–1943
  • SFB, 1986: Das Tribunal – Mord am Bullenhuser Damm[26]
  • SFB, 1988: Die Rettung – Wie die bulgarischen Juden überlebten
  • SWF, 1988, Oradour (gemeinsam mit Günther Schwarberg; auch als Buch erschienen)
  • ZDF, 1988: Rolf Liebermann – Der lange Abschied
  • SFB/ARD, 1990: Der Tod ist ein Meister aus Deutschland – Der Mord an den Juden Europas (gemeinsam mit Eberhard Jäckel, 4-teilige Dokumentation; auch als Buch erschienen)
  • NDR/ARD, 1991: Der Umzug – Von Bonn nach Berlin

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. a b Susanne Stiefel: Ein großer Baum fängt viel Wind. In: taz vom 18. Februar 2004; abgerufen am 15. Mai 2013.
  2.  Sabine Deckwerth: Lea Rosh verliert vor Gericht gegen einen Buchverlag. In: Berliner Zeitung. 29. Mai 2002 (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0529/lokales/0053/index.html, abgerufen am 1. Januar 2008).
  3.  Gegendarstellung. In: Der Spiegel. Nr. 40, 1998, S. 226 (28. September 1998, online). Zitat: „Frau Rosh […] hat jetzt Dokumente vorgelegt, aus denen sich ergibt, daß ihr Geburtsname Edith ‚Rosh‘ lautet.“
  4.  Thomas Götz: Am Ziel. 60 Jahre Kriegsende. In: Berliner Zeitung. 7. Mai 2005 (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0507/politik/0008/, abgerufen am 1. Januar 2008).
  5. a b c d e Im niedersächsischen Funkhaus knistert es — Anstaltschefin Lea Rosh versucht, sich zu behaupten Mit der Neuen begann der Sturzflug, von Heinrich Thies Die Zeit 10. Juli 1992 - 08:00 Uhr
  6. Kleiner Dienstweg. In: Der Spiegel Ausgabe 27, 1992, S.%nbsp;92.
  7. http://www.handelsblatt.com/archiv/historiker-mit-moralischem-anspruch-eberhard-jaeckel-wird-75-dpa-datum-2004-06-28-15-01-59;754819
  8. Geschwister-Scholl-Preis Webseite
  9. Rezension bei der Uni Stuttgart
  10. Ein Grab in den Lüften. Walter Jens über die TV-Dokumentation „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ im Spiegel 23. April 1990
  11. Martina Thiele, Publizistische Kontroversen über den Holocaust im Film, LIT Verlag Münster 2001, S. 117
  12. Webseite von Lea Rosh
  13.  Mariam Lau: Gedenken bis zur Selbstdemontage. In: Berliner Morgenpost. 14. Mai 2005 (http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:Xls2sYDH_msJ:www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article312846/Gedenken-bis-zur-Selbstdemontage.html).
  14. T. Forstner: Christoph Schlingensief – Die Piloten. Bei: artechock.de abgerufen am 15. Juli 2012
  15. Garnisonkirche kann nichts dafür“ PNN 23. Dezember 2006 ZUR PERSON
  16. SL: Lea Rosh hat einen neuen Salon- aber ohne Ulla Klingbeil. In: Die Welt. Vom 1. April 2000
  17. Salon Lea Rosh Kommunikation & Medien
  18. N. Siewert: Für und Wider – was ist dran an Sarrazins Thesen? Salon bei Lea Rosh am 13. Dezember 2010
  19. Thorsten Schmitz: Der Betonkopf.Süddeutsche Zeitung Magazin, 17/2005
  20.  Jörg Lau: Scharfe Richterin. In: Die Zeit. Nr. 46, 6. November 2003 (http://www.zeit.de/2003/46/Spitze_46, abgerufen am 9. August 2008).
  21. Triumph des guten Willens. Posthum, Hrsg. Klaus Bittermann. ebd. 2002, FAZ Rezension dazu
  22.  Michael Naumann: Ohne Antwort, ohne Trost. In: Die Zeit. Nr. 19, 4. Mai 2005 (http://www.zeit.de/2005/19/Mahnmal, abgerufen am 9. August 2008).
  23. Lea Rosh gibt Backenzahn an Belzec zurück. Der Spiegel. 13. Mai 2005. Abgerufen am 11. Juli 2012.
  24. Holocaust-Mahnmal Juden erwägen Boykott Süddeutsche.de vom 11. Mai 2005
  25. Ulrike Jureit, Christian Schneider Gefühlte Opfer, Illusionen der Vergangenheitsbewältigung, Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-608-94649-9.
  26. Filmdetails, New York Times