Lebenskünstler (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Lebenskünstler
Originaltitel You Can’t Take It with You
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1938
Länge 126 Minuten
Stab
Regie Frank Capra
Drehbuch Robert Riskin
Produktion Frank Capra
Musik Dimitri Tiomkin
Kamera Joseph Walker
Schnitt Gene Havlick
Besetzung

Lebenskünstler (Originaltitel: You Can’t Take It with You) ist eine in den USA produzierte Filmkomödie aus dem Jahr 1938.

Der Film basiert auf dem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Bühnenstück in drei Akten Freut euch des Lebens (Originaltitel: You Can’t Take It With You) von George Simon Kaufman und Moss Hart. Es wurde am 14. Dezember 1936 erstmals aufgeführt und erreichte 837 Vorstellungen.

Handlung[Bearbeiten]

Die Stenografin Alice Sycamore verliebt sich in ihren Vorgesetzten Tony Kirby, den Vizepräsidenten der Firma seines Vaters, Anthony P. Kirby. Diesem fehlt noch ein letztes Haus, um einen Wohnblock komplett zu besitzen. Dieses Haus ist im Besitz von Alices Großvater, Martin Vanderhof, dem Oberhaupt einer exzentrischen Familie. Als Tony Kirby Alice einen Heiratsantrag macht, besteht diese darauf, dass sich die beiden − vollkommen gegensätzlichen – Familien erst kennenlernen. Tony Kirby stattet mit seiner Familie den Sycamores seinen Besuch einen Tag früher als geplant ab. Es kommt zu einem Aufeinandertreffen vollkommen unterschiedlicher Lebensweisen und Ansichten.

Kritiken[Bearbeiten]

„Entwaffnende amerikanische Gesellschaftskomödie mit sozialkritischem Aspekt und amüsanten Charakterzeichnungen, die durch ausgezeichnete Darsteller voll zur Wirkung kommen.“

Lexikon des internationalen Films

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film wurde mit zwei Academy Awards ausgezeichnet, für den Besten Film und die Beste Regie. Dies war, neben Es geschah in einer Nacht (1934) und Mr. Deeds geht in die Stadt (1936), Capras dritter Academy Award in fünf Jahren.

Fünf weitere Nominierungen erhielt er für die Beste Nebendarstellerin, das Beste adaptierte Drehbuch, die Beste Kamera, den Besten Schnitt und den Besten Ton.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]