Lech Lecha

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lech Lecha (hebr. „Gehe hinweg!“) bezeichnet einen Leseabschnitt (Parascha oder Sidra) der Tora und umfasst den Text Gen/Bereschit 12,1–17,27.

Es handelt sich um die Sidra des 2. Schabbats im Monat Marcheschwan.

Wesentlicher Inhalt[Bearbeiten]

  • Gottes Befehl an Abram, die Heimat zu verlassen, weshalb der Vater Terach mit seiner Familie aus Ur Kasdim auswandert
  • Wegen der Hungersnot zieht Abram aus Kanaan nach Ägypten, gibt dort seine Frau Sarai als seine Schwester aus, weil er als ihr Ehemann den Tod fürchten muss
  • Sarai wird vom Pharao begehrt, schließlich aber freigegeben
  • Nach Streitigkeiten der Hirten Abrams und Lots Trennung der beiden; Lot zieht nach Sodom
  • Verheißung einer zahlreichen Nachkommenschaft an Abram
  • Krieg zwischen vier Königen des Ostens unter Führung Amrafels und fünf Königen Kanaans, darunter der König von Sodom
  • Mit Letzterem gerät Lot in Gefangenschaft, wird von Abram befreit, der nichts von der Beute annimmt, aber den Zehnten dem Priester von Salem, Melchizedek, gibt
  • Die kinderlos gebliebene Sarai wünscht, dass Abram die Magd Hagar zur Frau nehmen und mit ihr ein Kind haben soll
  • Als diese schwanger wird, Eifersucht der Herrin und Vertreibung Hagars
  • Geburt Ismaels
  • Namensänderung Abram in Abraham = „Vater von Vielen“
  • Einsetzung der Beschneidung als Bundeszeichen
  • Namensänderung Sarai („Meine Fürstin“) in Sara („Fürstin“)
  • Verheißung eines Sohnes von Sara, der Isaak („Man lacht“) genannt werden soll, weil Abraham wegen seiner 100 Jahre und Saras 90 Jahren über die Verheißung lacht
  • Beschneidung Abrahams, Ismaels und der Sklaven im Hause Abrahams

Haftara[Bearbeiten]

Die zugehörige Haftara ist Jes 40,27–41,16.

Literatur[Bearbeiten]