Lecktuch
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Als Lecktuch (auch Kofferdam; engl. dental dam) wird eine Folie bezeichnet, die beim Sex auf die Vulva der Frau gelegt wird, um sich beim Oralverkehr vor der Übertragung von HIV zu schützen. Auch das Ansteckungsrisiko mit anderen Geschlechtskrankheiten wie Hepatitis B wird vermindert. Beim Cunnilingus wird so eine Aufnahme von Scheidenflüssigkeit und Menstruationssekreten durch den Sexualpartner verhindert. Ein weiterer Anwendungsbereich liegt im oralen Analverkehr (Anilingus).
[Bearbeiten] Einsatz
Das Lecktuch wird mit Gleitmittel benetzt und über die Intimregion der Frau ausgebreitet. Als Alternative werden auch aufgeschnittene Kondome, Gummitücher oder reißfeste Haushaltsfolie benutzt. Hierbei weist insbesondere der Gebrauch von Haushaltsfolien ein erhebliches Risiko auf, da sie für Erreger erheblich durchlässiger sein können.
Ein solches „Tuch“ wird somit als Oralsex-Äquivalent für ein Kondom verwendet, wodurch allerdings die olfaktorische und gustatorische Wahrnehmung unterbunden und haptische Empfindungen beeinträchtigt werden können.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
- Aktion "Gib AIDS keine Chance" (SaferSex)
- AchtungLiebe.ch (Verhütungsmittel)
| Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten! |

