Leerrohr
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Als Leerrohr wird in der Bauwirtschaft ein starres oder flexibles Rohr aus Kunststoff oder Metall zur Installation von elektrischen Leitungen bezeichnet.
Der in anderen Disziplinen gebräuchliche Begriff ist Wellschlauch.
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[Bearbeiten] Zweck
Leerrohre dienen einer schnellen und kostengünstigen Erweiterung, Veränderung oder Anpassung an zukünftige Bedürfnisse hinsichtlich kabelgebundener Versorgungsleitungen.
[Bearbeiten] Verwendung
[Bearbeiten] In Gebäuden
Leerrohre werden vor der Elektroinstallation meist im Mauerwerk in so genannten Schlitzen (Unterputz) verlegt. Sie werden, wenn möglich, immer senkrecht oder waagrecht verlegt. Nach dem Verputzen werden die Leitungen mithilfe eines Zugdrahts durch die Rohre eingezogen. In den Leerrohren werden stromführende Leitungen, Steuerleitungen, Antennen-, Netzwerk- und Telefonkabel verlegt.
Bei Verwendung von Leerrohren ist durch das Einziehen weiterer Kabel eine problemlose Erweiterung der Hauselektrik möglich.
[Bearbeiten] Im Außenbereich
Unter der Erde verlegte Kabelschutzrohre bieten Schutz gegen Feuchtigkeit und mechanische Beanspruchung.
[Bearbeiten] Materialien
- Kunststoff-Leerrohre werden meist aus Polyvinylchlorid (PVC) extrudiert.
- Ist ein erhöhter Brandschutz notwendig, werden Leerrohre aus Metall eingesetzt.
[Bearbeiten] Literatur
- Hans-Günter Boy, Uwe Dunkhase: Elektro-Installationstechnik Die Meisterprüfung. 12. Auflage, Vogel Buchverlag, Oldenburg und Würzburg, 2007, ISBN 978-3-8343-3079-6
- Winfrid Hauke, Rolf Thaele, Günter Reck: RWE Energie Bau-Handbuch. 12.Ausgabe, Energie-Verlag GmbH, Heidelberg, 1998, ISBN 3-87200-700-9

