Lefke

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Lefke, griechisch Lefgios, ist ein Ort im Distrikt Lefkoşa in der Türkischen Republik Nordzypern. Er liegt in der Bucht von Morphou.

Seit dem 16. Jahrhundert, als sich osmanische Bauern und Handwerker auf Zypern niederließen, sind Lefka und Umgebung überwiegend türkisches Siedlungsgebiet. Im Städtchen gibt es viele traditionelle osmanische Stadthäuser mit ihren ausgeprägt horizontalen Linien, dem weit vorspringenden Ziegeldach, einem auskragenden Obergeschoss und einem umschlossenen, baumbestandenen Innenhof.

Die Stadt kam durch die nahegelegenen Kupferbergwerke zu Reichtum.

Bildung[Bearbeiten]

In Lefka befindet sich die 1990 gegründete Europäische Universität von Lefke. Ihr Forschungs- und Lehrbetrieb verhilft dem einseitig landwirtschaftlich strukturierten Raum Lefka zu einem zweiten Standbein.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Grab des 1839 verstorbenen osmanischen Admirals, nach dem die Piri Osman Paşa-Moschee benannt wurde, ist eines der wenigen noch vorhandenen Beispiele hochentwickelter osmanischer Steinmetzkunst auf Zypern.

In der Atatürkstraße gibt es georgianische Fassaden, pompöse Bauten aus der Zeit König Georg V. aus der Zeit, als Lefka aus dem boomenden Kupfererzbergbau Gewinn erwirtschaftete. Eines der Gebäude im "kypro-georgianischen Stil" ist heute ein Wohnheim für Studenten der Universität. Lefka ist das orthodoxe Titularbistum des in Aachen ansässigen griechisch-orthodoxen Bischofs Evmenios von Lefka. 35.11666666666732.849722222222Koordinaten: 35° 7′ N, 32° 51′ O