Lego Spybotics

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Lego Spybotics-Hauptstein

Lego Spybotics (offizielle Schreibweise: LEGO Spybotics) ist der Name einer Produktserie der Lego Company, die die Modelle mit den Namen Gigamesh G60 (Lego-Nr. 3806), Snaptrax S45 (3807), Shadowstrike S70 (3808) und Technojaw T55 (3809) hervorgebracht hat. Die Bausätze enthalten jeweils einen programmierbaren Legostein mit zwei Elektromotoren, einem Berührungs- und Licht-Sensor sowie Lego-Technic-Elemente (Zahnräder, Achsen, Lochstangen usw.), um einen der vier Spybotics-Roboter zu konstruieren. Durch die eingebauten Motoren und Sensoren sowie die mitgelieferte Software grenzt sich die Spybotics Serie vom RCX-Stein aus der Produktserie Lego Mindstorms ab, an den bis zu drei Motoren und drei Sensoren extern angeschlossen werden können.

Der programmierbare Legostein der Spybotics kann genauso wie der RCX-Stein in diversen Programmiersprachen programmiert werden. Dazu wird das Programm am PC geschrieben, kompiliert und anschließend mit Hilfe einer VLL-Schnittstelle (Verbindung mit sichtbarem Licht) auf den Spybotics geladen. Anschließend kann der Spybotics völlig autonom handeln und auf äußere und innere Ereignisse reagieren, entsprechend den Programmieranweisungen. Mit Hilfe einer Infrarot-Fernsteuerung kann man jederzeit die Steuerung der Motoren übernehmen oder ein weiteres Ereignis auslösen. Des Weiteren können bis zu drei Spybotics miteinander über die Infrarot-Schnittstelle kommunizieren, um zusammen eine Mission durchführen zu können.

Rückseite des Hauptsteins

Die Spybotics Modelle und deren Eigenschaften, die sich aus den verschiedenen Antriebssystemen ableiten lassen:

Modell→

Eigenschaft↓
TECHNOJAW T55 SNAPTRAX S45 SHADOWSTRIKE S70 GIGAMESH G60
Geschwindigkeit
             
             
             
             
Stärke
             
             
             
             
Beweglichkeit
             
             
             
             

Programmiersprachen für Lego Spybotics[Bearbeiten]

Grundsätzlich lassen sich die Spybotics genauso wie der RCX programmieren. Nähere Informationen zu Programmiersprachen lassen sich dort nachlesen. Mit der BricxCC-Software kann auch der Inhalt des internen EEPROM des Spybotic gelesen und geändert werden.

Ein simples Programm für den Spybotic in der Programmiersprache NQC könnte so aussehen:

task main() 
{
 OnFwd(OUT_A+OUT_B); //Schalte die Motoren (Output A + Output B) ein
 Wait(400);         //Warte 4 Sek. 
 Off(OUT_A+OUT_B);   //Schalte die Motoren (Output A + Output B) aus
}

Jedes Programm dieser Programmiersprache sollte mit task main beginnen. OnFwd(OUT_A+OUT_B) bedeutet, dass sich die zwei eingebauten Motoren (Motor A und B) in Vorwärtsrichtung drehen. Eine Anweisung wird mit einem Semikolon beendet. Eine Wait–Anweisung bedeutet lediglich, dass das Programm die angegebene Zeit - ein Vielfaches von 10 ms - wartet und danach erst mit dem nächsten Befehl fortfährt. In diesem Beispiel drehen sich beide Motoren für 4 Sekunden und werden dann mit dem Befehl Off angehalten.

Weblinks[Bearbeiten]